Zertifikat Betreuungskraft (§ 43b, 53c SGB XI) Weiterbildung in Nürnberg: Anbieter & Kurse

Abschluss

Zertifikat

Lehrgang

Betreuungskraft (§ 43b, 53c SGB XI) Weiterbildung

Stadt

Nürnberg

Zertifikat

Eine interessante Möglichkeit der akademischen Weiterbildung neben den “Klassikern” wie Master oder MBA ist das Zertifikatstudium. Hier erhalten Studierende für jedes erfolgreich belegte Modul ein Zertifikat. Unterschieden werden muss dabei zwischen dem Hochschul- und dem Teilnahmezertifikat: Ein Hochschulzertifikat bekommt, wer Prüfungsleistungen erbringt. Wie viele Leistungsnachweise pro Modul erbracht werden müssen und wie die Prüfungen aussehen, ist je nach Weiterbildung unterschiedlich. Genauere Informationen hierzu finden sich in den jeweiligen Prüfungsordnungen. Auf Hochschul-Zertifikaten sind neben den Inhalten des Moduls auch die Note und die Leistungspunkte (LPs) vermerkt. Für ein Teilnahme-Zertifikat müssen hingegen keine Prüfungen abgelegt werden. Hier genügt die Teilnahme an mindestens zwei Dritteln der Veranstaltungen. Teilnahmezertifikate geben lediglich Auskunft über die Studieninhalte des belegten Moduls. Dafür müssen Studierende hierfür keine Zulassungsvoraussetzungen erfüllen.

Ein Zertifikatstudium eignet sich besonders als berufsbegleitende Weiterbildung. Wer sich unsicher ist, ob er ein komplettes Studium ablegen kann oder möchte, hat hier die Möglichkeit sich gezielt fortzubilden, sein Praxiswissen aus dem Berufsalltag zu vertiefen und einzelne Module mit Nachweis abzuschließen. Häufig werden Zertifikatsstudiengänge als Fernstudium angeboten. Ein weiterer Vorteil dieser Form der Weiterbildung: Zertifikate machen sich als Zusatzqualifikation nicht nur gut in der Bewerbung, die darauf ausgewiesenen Leistungspunkte können sogar für ein späteres Studium angerechnet werden.

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Betreuungskraft (§ 43b, 53c SGB XI) Weiterbildung

Betreuungskräfte nach § 43b, 53c SGB XI (ehemals 87b) unterstützen ausgebildete Fachkräfte in der Pflege von Menschen mit Demenz. Die Weiterbildung ermöglicht es Menschen innerhalb kurzer Zeit für eine Tätigkeit in der Pflege zu qualifizieren und Fachkräfte zu entlasten. Zwar ist der Lehrgang keine Berufsausbildung, vermittelt aber die nötigen Kenntnisse, um ohne Vorerfahrung in Pflegeeinrichtungen zu arbeiten.

Die Weiterbildung soll den Teilnehmern nicht nur fachliche, sondern auch soziale Kompetenzen vermitteln, darunter Kommunikationstechniken, Konfliktlösung und Psychologie. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist für die Weiterbildung nicht nötig, allerdings wird von einigen Einrichtungen ein Praktikum erwartet, andere prüfen mit Hilfe von Test auf eine Eignung. Ein hohes Maß an Motivation für soziale und pflegende Tätigkeiten wird vorausgesetzt.

Je nach Organisation dauert die Weiterbildung zehn Wochen bis zwölf Monate und beinhaltet auch zwei kurze Praktikas (jeweils eine und zwei Wochen). Abgeschlossen wird die Weiterbildung mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung. Hat man diese bestanden, erhält man den Titel „Betreuungskraft für vollstationäre Einrichtungen (§ 87)“ sowie ein Zertifikat. Die Lehrgänge werden Vollzeit, berufsbegleitend und als Fernstudium angeboten.

Neben der Betreuungskraft nach § 43b, 53c SGB XI gibt es noch die Betreuungskraft nach § 45b. Auch hier werden ungelernte Teilnehmer auf eine Tätigkeit im pflegerischen Bereich vorbereitet, jedoch handelt es sich um eine deutlich einfachere Qualifizierungsmaßnahme, die in kürzerer Zeit abgeschlossen wird. Die Weiterbildung nach § 43b, 53c SGB XI ist empfehlenswerter, die Chancen auf eine Festanstellung sind deutlich höher und der Aufgabenbereich ist breiter.

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Nürnberg

Die im Freistaat Bayern nach der Landeshauptstadt zweitgrößte Stadt ist Nürnberg in Mittelfranken. Mit über 500.000 Einwohnern gehört Nürnberg zu den deutschlandweit zwanzig größten Städten. Die Bewohner leben auf einer Stadtfläche von zirka 190 Quadratkilometern, aufgeteilt in zehn Stadtbezirke. So bekannt wie beliebt ist der jährliche Nürnberger Christkindlesmarkt vom Freitag vor dem ersten Adventsonntag bis einschließlich Heiligabend. Regionale Spezialitäten sind Nürnberger Rostbratwurst sowie Nürnberger Lebkuchen. Industrie, Handel und Gewerbe sind in den mehr als ein Dutzend Gewerbeparks angesiedelt. Der Business-Tower Nürnberg BTN ist mit 135 Metern Höhe und knapp drei Dutzend Stockwerken das landesweit zweithöchste Bürogebäude. Mit Anschlüssen an die vier Autobahnen A3, A6, A9 und A73 ist die Stadt bestens mit dem bundesweiten Straßenverkehrsnetz verbunden.

Pflege in Nürnberg studieren

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, kurz und knapp FAU, ist mit mehreren Fakultäten hier in Nürnberg präsent. An der FAU sind insgesamt reichlich 40.000 Studierende eingeschrieben. Die Gesundheitswissenschaften inklusive der Pflege gehören zur Fakultät Humanmedizin. An der Evangelischen Hochschule Nürnberg als einer kirchlichen, nichtstaatlichen Hochschule studieren knapp 1.500 Frauen und Männer. Der Studiengang Pflege und Gesundheit wird hier dual angeboten. Bachelor-Abschlüsse sind im Pflege- und Gesundheitsmanagement sowie in der Pflege- und Gesundheitspädagogik möglich. Die EHN definiert das Studienziel „als eine Deckung des aktuellen Bedarfs nach akademisch ausgebildeten Pflegekräften, die in der direkten Patientenversorgung tätig sind und professionell pflegen möchten.“

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