Pflege-Studiengänge in Deutschland 2016

Aktuelle Daten und Statistiken

Unser Report zeigt auf, welche Pflege-Studiengänge aktuell angeboten werden und welches die beliebtesten Studienformen sind. Vom Abschluss bis zur regionalen Verteilung: Das Pflegestudium 2016 unter der Lupe.

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Aktuelle Daten und Statistiken: Die Situation der Pflege-Studiengänge kurz und anschaulich auf einen Blick.

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Der Report

Einleitung

Weiter durch Bildung: Ein Studium ermöglicht Pflegefachkräften einen beruflichen Aufstieg und schafft damit langfristig neue Perspektiven. Das erkennen immer mehr Pfleger und Pflegerinnen und studieren Pflege – oft neben dem Beruf. Und davon profitiert auch die Pflegebranche, denn hier herrscht ein großer Mangel an Fachkräften. Denn die Akademisierung der Pflege dient nicht nur der Aufwertung eines Berufsfeldes – sie soll vor allem dem bereits akuten Notstand an qualifiziertem Personal entgegenwirken.

Zukunftsbranche Pflege

Die Bevölkerung schrumpft und die Lebenserwartung steigt, der Anteil der Pflegebedürftigen wächst damit Jahr für Jahr. Die Studie "Arbeitslandschaft" der Prognos AG hat ergeben, dass die heutige Zahl der Pflegebedürftigen von 2,4 Millionen bis 2030 auf 3,4 Millionen steigen wird. Die Pflegebranche wird damit zum Jobmarkt der Zukunft. Weitere Aufgaben und Herausforderungen entstehen, Berufsbilder verändern sich. Jährlich kommen neue Studien- und Weiterbildungsangebote dazu. Die große Dynamik auf dem Bildungsmarkt Pflege hat zur Folge, dass Informationen rund um Studium und Weiterbildung schnell veralten.

Pflegestudium.de gibt den Überblick

Der Studienführer Pflegestudium.de möchte hier Licht ins Dunkel bringen und verschafft Studieninteressierten einen Gesamtüberblick über die Studienmöglichkeiten im Bereich der Pflege – und zwar aktuell und mit dem Ziel einer laufenden Aktualisierung. Das Portal ist bereits seit 1998 am Markt etabliert und informiert nun neben der Auflistung von passenden Hochschulen auch über alles Wissenswerte rund um Pflegestudiengänge und -berufe, Erfahrungsberichte und verfügt über eine Weiterbildungsrubrik.

Hochschulen und Studiengänge

Aktuell bieten 78 Universitäten, Fachhochschulen und Akademien ein Pflegestudium in Deutschland an. Das Angebot umfasst insgesamt 149 Pflege-Studiengänge, davon 105 Bachelor und 44 Master. Eindeutig führend dabei: Die Pflegewissenschaft. Gefolgt von Pflegemanagement und Pflegepädagogik. Dazu kommen spezialisierte Pflege-Studiengänge, wie Advanced Nursing Practice oder Palliativpflege. Aber auch die Gerontologie bietet für examinierte Pflegefachkräfte Anknüpfungspunkte.

Bei den Studienmöglichkeiten für Pflegefachkräfte noch nicht mitgezählt, sind reine gesundheitswissenschaftliche Studiengänge, die die Studienoptionen zusätzlich um ein Vielfaches erweitern.

Hochschulformen und Trägerschaft

Studiert wird traditionell überwiegend an Fachhochschulen. Mit 58 Einrichtungen stellen sie die häufigste Hochschulart für ein Pflegestudium dar. Darüber hinaus haben 14 Universitäten und sechs (Berufs-)Akademien und anderweitige Institute ein Pflegestudium im Programm. Von den 78 Einrichtungen befinden sich 43 in staatlicher Trägerschaft, 15 werden kirchlich und 20 privatwirtschaftlich getragen.

Studienmodelle

Pflege-Studiengänge gibt es in allen existierenden Studienformen: Als Vollzeitstudium, dual und als berufsbegleitendes Präsenz- oder Fernstudium.

Berufsbegleitend zum Ziel

Obwohl auf den ersten Blick von den 149 in Deutschland angebotenen Pflege-Studiengängen der Großteil in Vollzeit angeboten wird, wird überwiegend in enger Verknüpfung mit beruflicher Praxis studiert. Denn zum einen ist das Angebot an berufsbegleitenden bzw. dualen (ausbildungsintegrierenden) Studiengängen groß, zum anderen werden faktisch viele in Vollzeit angebotene Studiengänge in Teilzeit absolviert. Abgesehen davon, enthalten die meisten VollzeitStudiengänge größere Praxisanteile in Form von Praktika und Praxissemestern als es bei anderen Studienrichtungen üblich ist.

Voraussetzung: Ausbildung als Pflegefachkraft

Die Pflege ist ein besonders handlungsorientiertes Feld und verlangt ein hohes Maß an Praxiskompetenz. Deshalb ist der Anteil berufsbegleitender Studiengänge groß. Völlig unabhängig von der Studienform setzen nahezu alle Hochschulen eine abgeschlossene Berufsausbildung als Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger oder Gesundheitsund Kinderkrankenpfleger (alternativ auch als Geburtshelfer oder Physiotherapeut) voraus.

Ausbildung und Studium vereint im dualen Studienkonzept

Besonders beliebt bei jungen Menschen ist das duale Pflegestudium, bei dem die Berufsausbildung zur Pflegefachkraft und das Bachelorstudium Hand in Hand erfolgen. 39 Pflege-Studiengänge werden aktuell bundesweit im dualen Studienmodell angeboten. In acht Semestern bzw. vier Jahren werden zwei Abschlüsse erworben – umfassendes Know-how und Praxiskompetenz inklusive. Die stetige Verbindung von Theorie und Praxis sorgt für eine steile Lernkurve und ist ein echtes Sprungbrett für die Karriere, denn Absolventen dualer Studiengänge haben größere Chancen auf der Karriereleiter schneller empor zu klettern als ihre Kollegen, die „nur“ auf eine Ausbildung bauen.

Zum akademischen Abschluss per Fernstudium

Fernstudienoptionen gibt es in der Pflegebranche zahlreich, doch die wenigsten Angebote führen zu einem akademischen Abschluss. Bisher gibt es gerade einmal sechs Studienangebote, die ihre Absolventen mit einem Bachelor- oder Masterabschluss belohnen. Dieser Mangel ist einerseits darauf zurück zu führen, dass die Akademisierung der Pflege gerade erst richtig Fahrt aufnimmt, andererseits ist nicht jedes Pflegestudium 1:1 in ein Fernstudien-Konzept umzusetzen. Pflegepädagogen üben während ihres Studiums beispielsweise das Abhalten von Unterrichtseinheiten aus – das ist im Fernstudium nicht machbar. Das Fernstudien-Angebot wird aktuell allein von Pflegemanagement-Programmen dominiert. Dieser Umstand wird sich mit dem stetigen Ausbau der Studienmöglichkeiten für Pfleger und Pflegerinnen in den nächsten Jahren sicherlich ändern und neue Studienrichtungen im Fernstudien-Sektor hervorbringen.

Regionale Verteilung der Pflege-Studiengänge

Ein Blick auf die regionale Verteilung der Studienmöglichkeiten zeigt: Pflege kann bundesweit studiert werden. In den meisten Bundesländern gibt es sogar mehrere Studienorte. Die vielfältigsten Möglichkeiten bieten jedoch NRW und Bayern – sie stellen knapp ein Drittel der Studienangebote für Pflege.

Impressum

Pflegestudium.de – ein Portal der TarGroup Media GmbH & Co. KG
Hauptstraße 73
50996 Köln

Tel.: 0221 – 379 177 10
Mail: info [@] targroup-media.de
Web: www.targroup-media.de

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Milan Klesper über die o.g. Kontaktdaten zur Verfügung.

Alle Daten wurden sorgfältig recherchiert und überprüft, dennoch kann keinerlei Garantie übernommen werden. Eine Haftung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Soweit nicht anders gekennzeichnet, wurden die Daten auf Grundlage der Hochschul- und Studiengangsdatenbank des Portals Pflegestudium.de ermittelt.

Fotos: istockphoto (monkeybusinessimages, shironosov, Wavebreakmedia)

Stand: Mai 2016

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