Schließen

Zertifikat Palliative Care Weiterbildung in Baden-Württemberg: Anbieter & Kurse

8 Anbieter bieten eine Palliative Care Weiterbildung mit Zertifikat in Baden-Württemberg an

Zertifikat

Eine interessante Möglichkeit der akademischen Weiterbildung neben den “Klassikern” wie Master oder MBA ist das Zertifikatstudium. Hier erhalten Studierende für jedes erfolgreich belegte Modul ein Zertifikat. Unterschieden werden muss dabei zwischen dem Hochschul- und dem Teilnahmezertifikat: Ein Hochschulzertifikat bekommt, wer Prüfungsleistungen erbringt. Wie viele Leistungsnachweise pro Modul erbracht werden müssen und wie die Prüfungen aussehen, ist je nach Weiterbildung unterschiedlich. Genauere Informationen hierzu finden sich in den jeweiligen Prüfungsordnungen. Auf Hochschul-Zertifikaten sind neben den Inhalten des Moduls auch die Note und die Leistungspunkte (LPs) vermerkt. Für ein Teilnahme-Zertifikat müssen hingegen keine Prüfungen abgelegt werden. Hier genügt die Teilnahme an mindestens zwei Dritteln der Veranstaltungen. Teilnahmezertifikate geben lediglich Auskunft über die Studieninhalte des belegten Moduls. Dafür müssen Studierende hierfür keine Zulassungsvoraussetzungen erfüllen.

Ein Zertifikatstudium eignet sich besonders als berufsbegleitende Weiterbildung. Wer sich unsicher ist, ob er ein komplettes Studium ablegen kann oder möchte, hat hier die Möglichkeit sich gezielt fortzubilden, sein Praxiswissen aus dem Berufsalltag zu vertiefen und einzelne Module mit Nachweis abzuschließen. Häufig werden Zertifikatsstudiengänge als Fernstudium angeboten. Ein weiterer Vorteil dieser Form der Weiterbildung: Zertifikate machen sich als Zusatzqualifikation nicht nur gut in der Bewerbung, die darauf ausgewiesenen Leistungspunkte können sogar für ein späteres Studium angerechnet werden.


Palliative Care Weiterbildung

Als Palliative Care wird die Pflege von unheilbar kranken Menschen bezeichnet. Hierbei geht es nicht um die Heilung des Patienten wie in anderen Bereichen der Pflege, sondern darum, dem Betroffenen bis zu seinem Tod ein Höchstmaß an Lebensqualität zu geben. Zu ihren Hauptaufgaben zählt vor allem die Linderung von Schmerzen und Beschwerden, aber auch die psychische Betreuung von Patienten und deren Angehörigen.

Zwar gibt es mittlerweile auch einige Masterstudiengänge, die sich explizit der Palliativpflege widmen, die Qualifizierung zum Palliativpfleger erfolgt jedoch weitgehend über eine Weiterbildung, die berufsbegleitend, in Vollzeit oder auch als Fernlehrgang belegt werden kann. Aufgrund des großen Angebots finden sich Weiterbildungen im Bereich Palliative Care flächendeckend in ganz Deutschland.

Neben den physisch-medizinischen Inhalten der Pflegeintervention beinhaltet die Weiterbildung auch zahlreiche Module aus dem Bereich der Kommunikation sowie rechtliche und organisatorische Aspekte. Auf dem Lehrplan finden sich Themen wie Grundlagen und Anwendungsbereiche der Palliativmedizin, Qualitätssicherung, psychische Symptome, Angehörigenarbeit, Trauerphasenmodelle, Teamarbeit, Schmerzthreapie und Stressmanagement.

Wer an einem Lehrgang teilnehmen will, der muss einen Abschluss als staatlich anerkannter Altenpfleger oder Krankenpfleger und mindestens ein bis zwei Jahre Erfahrung im Beruf mitbringen. Manche Institute erkennen auch eine Ausbildung als Krankenschwester, Heilerzieher oder Sozialarbeiter an.

Als Palliativpfleger muss man viel Einfühlungsvermögen und soziale Kompetenz mitbringen. Wichtig ist aber auch die Fähigkeit, die Arbeit nicht mit nach Hause zu nehmen und gut Beruf und Privates trennen zu können, da man sich täglich mit Krankheit und Tod auseinandersetzt.

Je nach Organisation der Weiterbildung dauert diese ein bis zwei Jahre. Während dieser Zeit nehmen die Teilnehmer an regelmäßigen Lehrveranstaltungen teil. Einige Anbieter fordern zudem ein Praktikum oder die Teilnahme an Exkursionen in entsprechenden Einrichtungen. Um seinen Abschluss als Palliativpfleger zu erhalten, müssen die Teilnehmer am Ende der Weiterbildung eine Prüfung ablegen.


Zertifikat Palliative Care Weiterbildung in Baden-Württemberg

Zertifikat Palliative Care Weiterbildung in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg

Baden-Württemberg liegt im Südwesten Deutschlands und ist das drittgrößte Bundesland. Bekannt ist das Land vor allem für seine historischen Sehenwürdigkeiten, wie die Burg Hohenzollern oder die Wilhelma. Die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg ist Stuttgart, wo sich auch sehr gute Studienmöglichkeiten bieten.

Pflege in Baden-Württemberg studieren

Im Bereich Pflege hast du in Baden-Württemberg viele Optionen. Mehrere Hochschulen in verschiedenen Regionen des Landes bieten ein Studium mit dem Schwerpunkt Pflege an. Zum Beispiel kannst du angewandte Pflegewissenschaft, Gesundheit und Gesellschaft oder angewandte Gesundheitswissenschaft für Pflege und Geburtshilfe studieren. Oft besteht auch die Möglichkeit im Pflegestudium theoretisches Fachwissen mit praktischen Einheiten zu kombinieren. Da die Pflegeinfrastuktur in Baden-Württemberg gut ausgebaut ist, stehen dir hier auch im Bezug auf Praktika und Nebenjobs viele Perspektiven offen.

Alle Hochschulen in Baden-Württemberg

Pro

  • Viele beliebte Hochschulstädte wie Freiburg, Heidelberg oder Stuttgart alle an einem Fleck, so findest du mit Sicherheit einen Ort und einen Studiengang, der dir gefällt
  • Lust auf ein pétit-dejeuner mit Café au lait und Croissants? Strasbourg und Colmar sind nur einen Katzensprung entfernt
  • Frischluftfanatiker/innen und Kuckucksuhrensammler/innen kommen im wunderschönen Schwarzwald voll auf ihre Kosten
  • Überzeugt besonders mit dualem Studienangebot und belegt bei der Qualität der Studienfächer im Ranking des INSM-Bildungsmonitors von 2021 den dritten Platz (Quelle: insm-bildungsmonitor.de)

Contra

  • Den schwäbischen Dialekt, den muss man mögen – besonders in einer 90-minütigen Statistik-Vorlesung
  • Stuttgart, Freiburg und Heidelberg ranken unter den Top 5 der Städte mit den höchsten Lebenshaltungskosten
  • Do you speak Englisch? Eher nicht, würde der Schwabe antworten - denn bei den Punkten Internationalisierung und Sprachenförderung an (Hoch-)Schulen, belegt das Bundesland im INSM-Ländervergleich 2021 den 14. Platz (Quelle: insm-bildungsmonitor.de)