Zertifikat Demenz Weiterbildung in Niedersachsen: Anbieter & Kurse

Abschluss

Zertifikat

Lehrgang

Demenz Weiterbildung

Bundesland

Niedersachsen

Zertifikat

Eine interessante Möglichkeit der akademischen Weiterbildung neben den “Klassikern” wie Master oder MBA ist das Zertifikatstudium. Hier erhalten Studierende für jedes erfolgreich belegte Modul ein Zertifikat. Unterschieden werden muss dabei zwischen dem Hochschul- und dem Teilnahmezertifikat: Ein Hochschulzertifikat bekommt, wer Prüfungsleistungen erbringt. Wie viele Leistungsnachweise pro Modul erbracht werden müssen und wie die Prüfungen aussehen, ist je nach Weiterbildung unterschiedlich. Genauere Informationen hierzu finden sich in den jeweiligen Prüfungsordnungen. Auf Hochschul-Zertifikaten sind neben den Inhalten des Moduls auch die Note und die Leistungspunkte (LPs) vermerkt. Für ein Teilnahme-Zertifikat müssen hingegen keine Prüfungen abgelegt werden. Hier genügt die Teilnahme an mindestens zwei Dritteln der Veranstaltungen. Teilnahmezertifikate geben lediglich Auskunft über die Studieninhalte des belegten Moduls. Dafür müssen Studierende hierfür keine Zulassungsvoraussetzungen erfüllen.

Ein Zertifikatstudium eignet sich besonders als berufsbegleitende Weiterbildung. Wer sich unsicher ist, ob er ein komplettes Studium ablegen kann oder möchte, hat hier die Möglichkeit sich gezielt fortzubilden, sein Praxiswissen aus dem Berufsalltag zu vertiefen und einzelne Module mit Nachweis abzuschließen. Häufig werden Zertifikatsstudiengänge als Fernstudium angeboten. Ein weiterer Vorteil dieser Form der Weiterbildung: Zertifikate machen sich als Zusatzqualifikation nicht nur gut in der Bewerbung, die darauf ausgewiesenen Leistungspunkte können sogar für ein späteres Studium angerechnet werden.

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Demenz Weiterbildung

Eine Weiterbildung, die sich speziell mit Demenz beschäftigt, befähigt Teilnehmer dazu Menschen mit Demenz zu unterstützen und ihnen den Umgang mit der eigenen Erkrankung zu erleichtern.

Eine einheitliche Demenz-Weiterbildung gibt es nicht. Es werden mehrtägige Schulungen für Angehörige und Weiterbildungen für Pflegekräfte angeboten, die drei bis sechs Monate dauern. Daneben gibt es besonders viele Weiterbildungen zur Betreuungskraft für Menschen mit Demenz nach § 87 b, hierbei handelt es sich um eine Maßnahme, die sich an Pflegehelfer und -assistenzen mit geringer Qualifizierung richtet, die Betreuungstätigkeiten in Pflegeeinrichtungen übernehmen möchten. Die meisten dieser Weiterbildungen beschäftigen sich speziell mit Demenz, aber auch die allgemein gehaltenen Angebote behandeln in der Regel das Thema.

Fachkräfte, die ihr Fachwissen rund um Demenz erweitern möchten, können dies mit einer Weiterbildung zum Fachberater für Menschen mit Demenz erreichen. Sie können nach dem Abschluss sowohl Angehörige als auch Pflegepersonal beraten und machen sich damit zum Ansprechpartner in den jeweiligen Einrichtungen. Dazu gehören auch die Begleitung von demenzkranken Patienten von der Aufnahme bis zur Entlassung, das Konfliktmanagement zwischen Angehörigen und Klinikpersonal als auch die Beratung und Fortbildung von Mitarbeitern.

Inhalte von Demenz-Weiterbildungen sind zum Beispiel: Grundkenntnisse über Demenzerkrankungen, andere psychische Erkrankungen und Alterskrankheiten, Symptome erkennen und Bedürfnisse verstehen, Pflege und Pflegedokumentation, Aktivierung, Beschäftigungsmöglichkeiten und Alltagsgestaltung sowie die Stärkung von mentalen Ressourcen, und die Erhaltung der Gehirnleistung. Weiterbildungen, die sich speziell an Fachkräfte richten, beschäftigen sich zusätzlich auch mit Konfliktmanagement, Konzeptentwicklung, Beratungskompetenz und Coaching.

Einfachere Weiterbildungen, die lediglich Grundkenntnisse vermitteln, stehen alle Interessierten offen und richten sich vornehmlich an Angehörige. Pflegende, die sich als Betreuungskraft nach § 87 b ausbilden lassen möchten, müssen in der Regel volljährig sein, ein mehrtägiges Orientierungspraktikum absolvieren und ein Gesundheitszeugnis einreichen. Fachkräfte werden in der Regel dann zugelassen, wenn sie über eine Ausbildung zur Pflegefachkraft abgeschlossen haben. Die Kurse können von den Fachkräften in Vollzeit, berusbegleitend oder als Fernstudium belegt werden.

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Niedersachsen

Niedersachsen befindet sich im Nordwesten Deutschlands und ist geprägt von der reizvollen Gebirgslandschaft des Harzes, der farbenprächtigen Lüneburger Heide, aber auch von der Region Ostfriesland und der Nordsee. Die Landeshauptstadt von Niedersachsen ist Hannover, weitere große Städte sind beispielsweise Braunschweig, Oldenburg und Göttingen.

Pflege in Niedersachsen studieren

Im Bereich Pflege finden sich in Niedersachsen Studienmöglichkeiten an der Hochschule Hannover, wo der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Pflege angeboten wird. Der Studiengang qualifiziert für unterschiedliche Aufgabenbereiche in der Pflege wie zum Beispiel in der Patienten- und Angehörigenberatung, in der Organisation und im Management sowie auch in der Pflegepädagogik. Pflege und Pflegemanagement studiert man auch an der evangelischen Fachhochschule Hannover, wobei die praktische Ausbildung an einer Pflegeschule erfolgt, die mit der Fachhochschule kooperiert. Das Studium schließt mit dem Bachelor of Arts ab und dauert insgesamt sieben Semester. Studierenden bietet Hannover zahlreiche kulturelle Angebote sowie eine Vielzahl an Bars und unterschiedlichen Lokalen. Erholung und Entspannung findet man in seiner Freizeit aber auch in den verschiedensten Parkanlagen und Gärten.

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