Berufsbegleitender Präsenzlehrgang Pflegeberatung Weiterbildung in Baden-Württemberg: Anbieter & Kurse

Studienform

Berufsbegleitender Präsenzlehrgang

Lehrgang

Pflegeberatung Weiterbildung

Bundesland

Baden-Württemberg

Berufsbegleitender Präsenzlehrgang

Viele Arbeitende entschließen sich dazu, noch neben ihrem Beruf einem Präsenzlehrgang nachzugehen. Das kann durchaus empfehlenswert sein, denn schließlich lernt man nie aus. In diesen ein- bis zweijährigen Lehrgängen eignest du dir innerhalb einer Gruppe themenbezogenes Wissen an. Im Gegensatz zu Fernkursen sind diese Lehrgänge also gerade für diejenigen geeignet, die lieber in einer Klassengemeinschaft lernen und denen persönlicher Kontakt zu Dozenten wichtig ist.

Auch Lehrgänge im Bereich der Pflege sind beliebt. Das ist nicht ungewöhnlich, wenn man sich die steigende Nachfrage an qualifiziertem Personal ansieht. So bereiten dich einige Lehrgänge auf verantwortungsvollere Positionen vor und können dir nötige Führungskompetenzen vermitteln, die dir im weiteren Berufsverlauf helfen können.

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Pflegeberatung Weiterbildung

Pflegeberater kennen Sozialleistungen und Hilfsangebote, auf die sie Interessierte und Personen, die sich mit der Pflege von Angehörigen beschäftigen müssen, hinweisen können und arbeiten individuelle Versorgungspläne mit ihnen aus. Die Pflegeberatung nach §7a SGB XI wird von Krankenkassen, Pflegediensten, Krankenhäusern, Verbraucherzentralen, Sozialämtern, Pflegestützpunkten und privaten Pflegeberatungen angeboten.

Neben dem Pflegeberater nach § 7a gibt es noch den Pflegeberater nach § 45 sowie individuelle Zertifizierungen. Pflegeberater nach § 45 schulen Personen in der eigenständigen Pflege ihrer Angehörigen, erstellen Schulungskonzepte und führen diese zu Hause bei Pflegenden durch. Das Aufgabenspektrum von Pflegeberatern nach § 7a ist dagegen umfangreicher. Sie erfassen systematisch den Hilfsbedarf einer Person, erstellen einen Versorgungsplan und wissen, an welche Stellen im Sozialsystem sich Betroffene wenden können.

Weiterbildungen zum Pflegeberater nach § 7a SGB XI befassen sich mit Themen wie Grundlagen des Pflegefachwissens, Kenntnisse der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Pflege und Gesundheitswesen, Case Management in der Pflege, Konzepte und Fallbesprechung, Rhetorik, Aufklärung, Beratung und Anstragstellung.

Dazu kommt noch ein Pflegepraktikum im Umfang von einigen Tagen, das in einer Pflegeeinrichtung stattfindet.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Weiterbildung ist ein Abschluss als Altenpfleger, Gesundheitspfleger, Kinderkrankenpfleger, Sozialversicherungsfachangestellter, Sozial- oder Heilpädagoge oder auch alternativ ein Studienabschluss in sozialer Arbeit mit mindestens einjähriger Berufspraxis. Neben der Fachkenntnis sollte man auch über Einfühlungsvermögen und Belastbarkeit verfügen, da man mit vielen Schicksalsschlägen konfrontiert wird.

Lehrgänge zum Pflegeberater werden überwiegend berufsbegleitend mit der Dauer von etwa einem Jahr angeboten. Der Unterricht findet dann an zwei Abenden pro Woche statt und gelegentlich am Wochenende. Daneben gibt es einige Weiterbildungen in Vollzeit, sowie einen Anbieter, der ein Fernstudium anbietet.

Es ist sehr empfehlenswert darauf zu achten, dass die Weiterbildung den Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes entspricht, da die Pflegekasse inzwischen nur noch Pflegeberater einsetzen darf, welche nach diesen Richtlinien ausgebildet wurden.

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Baden-Württemberg

Baden-Württemberg liegt im Südwesten Deutschlands und ist eine der wirtschaftsstärksten europäischen Regionen, wobei vor allem die Maschinenbauindustrie, der Fahrzeugbau sowie die Produktion von Metallerzeugnissen wichtige Branchen darstellen. Die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg ist Stuttgart, wo sich auch sehr gute Studienmöglichkeiten bieten.

Pflege in Baden-Württemberg studieren

Im Bereich Pflege wird an der DHBW Stuttgart der berufsbegleitende Studiengang "Angewandte Pflegewissenschaft" angeboten, der mit dem Bachelor of Arts abschließt. An der Universität Heidelberg kann darüber hinaus das Studium "Gesundheit und Gesellschaft" absolviert werden, das Interessierte zum Höheren Lehramt an beruflichen Schulen qualifiziert. "Angewandte Gesundheitswissenschaften für Pflege und Geburtshilfe" studiert man an der DHBW Karlsruhe, wo Studium und klassische Berufsausbildung miteinander verknüpft werden. Die Absolventen und Absolventinnen erwerben so fachliche Kompetenzen, die es ihnen erlauben, die gesamte Verantwortung für einen Pflegeprozess zu übernehmen und Lösungen zu erarbeiten, die auch wissenschaftlich begründbar sind. Darüber hinaus sind sie auch in der Lage, rechtliche und betriebswirtschaftliche Sachverhalte zu bewerten, wodurch sie ein wichtiges Verbindungsglied zwischen Management und Pflegepersonal darstellen.

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