PFLEGESTUDIUM.DE
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Archiv
Freie Seminarplätze an der FH Münster
Ein reichhaltiges Angebot an Fort- und Weiterbildungen bietet der Fachbereich Pflege und Gesundheit der Fachhochschule Münster im kommenden Wintersemester. In vielen Veranstaltungen sind für Interessierte noch Plätze frei. Weitere Informationen hier
Das Department für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke
bietet einen unentgeltlichen Schnupperkurs Pflegewissenschaft an: Am 2.
November 2011 kommen interessierte Pflegende, die bereits einen ersten Studienabschluss
haben (Bachelor oder Diplom), an der Universität zusammen, um für sich die Option einer
wissenschaftlichen Karriere mit einem Master-Abschluss in Pflegewissenschaft zu prüfen.
Sie haben hier - von Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern betreut - Gelegenheit,
pflegewissenschaftliche Fragestellungen zu bearbeiten. Ziel des Schnupperkurses ist es,
den Studieninteressierten einen ersten Eindruck zu vermitteln und sie vor allem selbst
erproben zu lassen, wie Wissenschaft funktioniert. Auch für Gespräche
inklusive individueller Karriereberatung ist hier Gelegenheit.
Der Schnupperkurs ist kostenlos und nicht an eine Studienaufnahme gebunden; die
Teilnehmenden erhalten eine Bescheinigung. Maximal 15 Interessierte können
berücksichtigt werden. Hier geht es zur Anmeldung
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das von der Universität Witten/Herdecke und der Hochschule Osnabrück gemeinsam
beantragte Forschungskolleg Familiengesundheit im Lebensverlauf. Aus mehr als
90 Bewerbungen gehört der Antrag zu den 7 Gewinnern in dem Programm, das es Absolventen
der Universität und der Fachhochschule zukünftig ermöglicht, gemeinsam im
Forschungsgebiet Familiengesundheit zu promovieren.
Das ist ein großer Erfolg für die Pflege- und Hebammenwissenschaft, sagt
Prof. Dr. Wilfried Schnepp von der Universität Witten/Herdecke zu der Förderung des
gemeinsamen Promotionskollegs mit der Hochschule Osnabrück. Mit der Initiative des BMBF
sollen spezielle Forschungsstärken von Partnern unterschiedlicher Hochschultypen für die
gemeinsame Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses genutzt werden. Auch mit einem
Fachhochschulabschluss lässt sich also zukünftig ein Doktortitel erwerben. Die
Förderung belohnt die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit, Interdisziplinarität und
Kooperationsbereitschaft und die gute Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück,
sagt der wissenschaftliche Geschäftsführer der UW/H, Prof. Dr. Martin Butzlaff.
Ausgehend von einer Lebenslaufperspektive werden in dem Forschungskolleg Gesundheit,
Krankheit und Pflegebedürftigkeit in Familien untersucht. Die Ergebnisse sollen für die
Praxisdisziplinen Pflege und Geburtshilfe nutzbar gemacht werden, um Konzepte zur
Stabilisierung und Unterstützung von Familien in den verschiedenen Phasen des Lebenslaufs
- von der Schwangerschaft bis zum Lebensende - zu entwickeln. Das Forschungskolleg
trägt der wichtigen Bedeutung von Familien bei Pflegebedürftigkeit und Krankheit
Rechnung und hat somit auch hohe gesellschaftliche Relevanz erklärt Jun.-Prof. Dr.
Sabine Metzing von der Universität Witten/Herdecke.
Zentrale Bausteine der Familiengesundheit beider Hochschulen werden im Forschungskolleg
verzahnt. Der Bereich junge Familienbildung wird durch die Professorinnen Dr. Claudia
Hellmers und Dr. Friederike Zu Sayn-Wittgenstein der Hochschule Osnabrück vertreten, das
Gebiet Bedürfnisse chronisch kranker Kinder und Eltern durch
Juniorprofessorin Dr. Sabine Metzing von der Universität Witten/Herdecke. Das
Themengebiet Krankheitserleben und Bewältigung steht unter Federführung von
Prof. Dr. Martin Moers der Osnabrücker Hochschule und auch das Fachthema
Versorgungssystem im Bereich Pflegende Angehörige, vertreten
durch Prof. Dr. Andreas Büscher von der Hochschule Osnabrück, wird Gegenstand der
Forschung sein. Geschlossen wird der Kreis mit dem wichtigen Thema Palliativpflege mit der
Frage Wie geht es den betroffenen Familien und was brauchen diese Menschen?
von Prof. Dr. Wilfried Schnepp der Universität Witten/Herdecke. Wir sind davon
überzeugt, dass die Promotionen, die in diesem Forschungskolleg entstehen werden, gut an
die Gesundheitsforschung der Bundesregierung anschließen, so Sabine Metzing und
Wilfried Schnepp.
Erster Studiengang zur Psychiatrischen Pflege
Als einmaliges Qualifizierungsangebot startet die Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld im Sommersemester 2011 den neuen Bachelor-Studiengang Psychiatrische Pflege/Psychische Gesundheit. Der dreijährige Studiengang richtet sich an berufstätige oder berufserfahrene Pflegende aus den unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Psychiatrie, wie staatlich anerkannte Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger und Heilerziehungspfleger. Mit dem Studiengang wird die Ausbildung in der psychiatrischen Pflege auf eine stärkere akademische Grundlage gestellt. Die Teilnehmenden lernen unter anderem wissenschaftlich fundiert zu praktizieren. Die Studiengebühren betragen monatlich rund 260 Euro. Geleitet wird der Studiengang von dem Betheler Pflegewissenschaftler Dr. Michael Schulz. Weitere Informationen hier
Internationales Studien- und Fortbildungsprogramm Demenz
Seit über drei Jahren fördert die Robert
Bosch Stiftung im Internationalen Studien- und Fortbildungsprogramm Demenz die
Durchführung von Demenz-bezogenen Bildungs- und Praxismaßnahmen im Ausland. Ob
kommunales Case Management, innovative Betreuungsformen oder neue Ansätze für die
Kommunikation mit Demenzkranken - zahlreiche neue Impulse und Erkenntnisse für eine
bessere Versorgung von Menschen mit Demenz konnten seitdem im Rahmen des Programms
gewonnen und in Deutschland umgesetzt werden. Jetzt hat die Robert Bosch Stiftung das
Programm mit Mitteln der Otto und Edith Mühlschlegel Stiftung bis Juni 2014 verlängert.
Im Rahmen des Programms werden Fort- und Weiterbildungen und bis zu dreimonatige
Hospitationen an Einrichtungen im Ausland gefördert, durch die neue Versorgungsansätze
für Menschen mit Demenz kennengelernt werden. Die Robert Bosch Stiftung gewährt dafür
Zuschüsse zu Reise- und Aufenthaltskosten und zu Seminargebühren.
Bewerben können sich Einzelpersonen und (inter-)professionelle Teams, die Menschen mit
Demenz betreuen oder die Voraussetzung für deren Betreuung schaffen. Dazu gehören neben
Fachkräften in Pflege- und anderen Gesundheitsberufen, aber auch Ärzte, Pädagogen,
Architekten, Sozialarbeiter oder kommunale Beschäftige. Ab sofort können sich erstmals
auch Studierende aller Fachrichtungen für eine Auslandshospitation von bis zu drei
Monaten bewerben, die in ihrem Studium einen Schwerpunkt auf den Themenbereich Demenz
gewählt haben.
Ziel des Internationalen Studien- und Fortbildungsprogramm Demenz ist es, neue Impulse
für die Weiterentwicklung der Versorgung von Menschen mit Demenz in Deutschland zu
setzen. "Die Öffnung für Studierende aller Fachrichtungen ist eine konsequente
Weiterentwicklung des erfolgreichen Programms", erklärt Prof. Dr. Elke Donath,
Leiterin des mit der Programmdurchführung beauftragten Instituts G-plus. "Sie trägt
der Notwendigkeit Rechnung, die Beschäftigung mit der Versorgung Demenzerkrankter nicht
nur in der Praxis, sondern auch an deutschen Hochschulen anzuregen und zu verstärken -
und zwar in unterschiedlichen Disziplinen: von der Pflege über die Sozialarbeit bis hin
zur Architektur von Gesundheitsbauten."
Zwei Themenkomplexe werden in den nächsten drei Jahren besonders im Fokus des Programms
stehen: "Menschen mit Demenz in der Kommune" und "Menschen mit Demenz im
Krankenhaus". Hierzu sollen in besonderem Maße Bildungs- und Praxisaufenthalte im
Ausland initiiert werden, begleitet von Veranstaltungen und Publikationen. Weitere
Informationen finden Sie unter: www.g-plus.org
Eine neue berufsbegleitende Weiterbildung in der
Alten- und Behindertenhilfe bietet die Fachhochschule Münster in Kooperation mit der Fachschule für
Motopädagogik Neumünster an. Motopädagogik/Motogeragogik: Mit älteren Menschen in Bewegung
kommen" heißt die Fortbildung, die von Juli 2011 bis März 2012 in Münster
stattfindet.
Bei einem kostenlosen Schnuppertag am Dienstag, 10. Mai um 14 Uhr im Johann-Krane-Weg 23
in Münster stellen sich die Veranstalter vor. Interessierte können sich hier
ausführlich über die Inhalte der Weiterbildung informieren und einige praktische
Übungen ausprobieren. Zur Teilnahme am Infotag bitten die Veranstalter bis zum 26. April
um eine formlose Anmeldung.
Das Angebot richtet sich an Berufstätige in Therapieberufen, in der Alten- und
Krankenpflege sowie in der Behindertenhilfe. Es umfasst Theoriestunden, Praxisbesuche und
Lernaufgaben für das praktische Arbeiten und ermöglicht den Seminarbesuchern, eigene
motopädagogische Erfahrungen zu sammeln. Die Teilnehmer erwerben mit der erfolgreich
abgelegten Abschlussprüfung das Fachhochschulzertifikat
Motopädagogik/Motogeragogik". Hella Wintermeyer beantwortet unter der
Telefonnummer 0251 83-65862 und der E-Mail weiterbildung.fb12@fh-muenster.de
Fragen zur Fortbildung und nimmt Anmeldungen zum Infotag entgegen.
Die Universität Witten/Herdecke bietet einen neuen B.A. für examinierte Pflegekräfte
mit Berufserfahrung zeitflexibel an. Der Zugang ist auch ohne Abitur möglich.
Der neue Bachelorstudiengang Innovative Pflegepraxis befindet sich im
Akkreditierungsverfahren durch die Agentur AQAS und wird vom Department Pflegewissenschaft
der Universität Witten/Herdecke angeboten. Der Studiengang richtet sich an Pflegekräfte
mit einer dreijährigen Ausbildung und mindestens zwei Jahren Berufserfahrung. Das Abitur
ist keine zwingende Voraussetzung. Berufserfahrung und Weiterbildungen können auf die
Studienzeit angerechnet werden, sodass sich die übliche Dauer eines Bachelorstudiums von
sechs auf vier Semester verkürzen kann. Der Studienbeginn wird für das Sommersemester
2011 geplant. Bewerbungen sind jederzeit möglich.
Das Studium verteilt sich auf 18 Präsenzwochen an der Universität. Zusätzlich sind
Online-Lernphasen (eLearning) eingebettet. Auf die Präsenzwochen folgen jeweils vier bis
fünf Wochen betreuter Selbstlernphasen. Insgesamt werden zwölf Lernmodule angeboten.
Weitere Informationen hier
und E-Mail: Caecilia.Krueger@uni-wh.de
Sonderstudiengang für Berufserfahrene
Ein Sonderstudiengang Health Care Studies wird von der Hamburger Fern-Hochschule zum 1. September 2010 angeboten. Er richtet an berufserfahrene Fachkräfte der Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie sowie Gesundheits- und (Kinder)Krankenpflege. Unter Anrechnung von Teilen der berufsfachschulischen Ausbildung können sie berufsbegleitend den akademischen Grad Bachelor of Science (B.Sc.) erwerben. Weitere Informationen unter http://www.hamburger-fh.de/studienangebot/hcs-quer/ und Telefon: 040 350 94-360
Schnupperkurs an der Universität Witten/Herdecke
Das Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke bietet einen unentgeltlichen zweiphasigen
"Schnupperkurs" an: Am 6. und 7. August sowie am 8. und 9. Oktober 2010 kommen
Interessierte aus der Pflege, die bereits einen ersten Studienabschluss haben, an der
Universität zusammen, um für sich die Option einer wissenschaftlichen Karriere mit einem
Master-Abschluss in Pflegewissenschaft zu prüfen.
Beide Phasen sind mit einer internetgestützten Selbstlernphase verknüpft. Beim ersten
Termin im August werden - von Hochschullehrerinnen und -lehrern betreut - selbst gewählte
Fragestellungen bearbeitet, die dann im Oktober wieder aufgegriffen werden.
Ziel des Masterfit-Kurses ist es, den Studieninteressierten einen ersten Eindruck des
Studiums zu vermitteln und sie vor allem selbst erproben zu lassen, wie Wissenschaft
"funktioniert". Flankierend dazu werden Informationen zu Themen wie das Finden
der Fragestellung, Statistik, Wissenschaftstheorie, Praxis-Theorievernetzung und
Karriereberatung angeboten. Der Kurs ist kostenlos und nicht an eine Studienaufnahme
gebunden, die Teilnehmer erhalten eine Bescheinigung. Maximal 15 Interessenten können
berücksichtigt werden.
Der erste Masterfit-Kurs, der Anfang des Jahres durchgeführt wurde, stieß auf große
Resonanz bei den Studieninteressierten. Darin wurden das aktuelle Masterprogramm
vorgestellt, Karriereberatung gegeben, Forschungsfragen bearbeitet und Einblicke in
pflegewissenschaftliches Arbeiten geboten. "Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben
schnell ihre anfängliche Scheu vor den Professorinnen verloren", berichtete Dr.
Mathias Bertram vom Institut für Pflegewissenschaft. "Sie haben sich sehr lebhaft
eingebracht und erfahren, wie Studieren in Witten funktionieren kann."
Anfragen bzw. Anmeldung bis Ende Juli 2010 an Heike.Moeller@uni-wh.de,
Tel: 02302/926381
dip feiert 10-jähriges Bestehen mit einem Kongress
Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) mit Sitz in Köln feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen. Es hat im Jahre 2000 als Institut an der Katholischen Hochschule NRW (KatHO NRW) seine Arbeit aufgenommen. Seitdem hat das Institut knapp 70 größere und kleinere Projekte im Gesamtvolumen von mehr als 7,0 Mio. Euro eingeworben und bearbeitet. Am 9. Juli 2010 wird anlässlich dieses Jubiläums ein Fachkongress im Maternushaus Köln unter dem Motto 10 Jahre dip! Gut für die Pflege durchgeführt. Neben Vorträgen werden Foren zu verschiedenen Themen stattfinden. Das Programm und ein Anmeldeformular sind ab sofort über www.dip.de erhältlich.02. April 2010
Online-Informationsveranstaltung der Apollon Hochschule
Die Online-Informationsveranstaltung der privaten Apollon Hochschule in Bremen findet am Dienstag, 13. April 2010, ab 17.30 Uhr statt. Wer sich über Studienkonzept, Studienangebot und -aufbau eines gesundheitswirtschaftlichen Bachelor- oder Masterstudiums oder einem Hochschulzertifikatskurs informieren möchte, kann dies vom heimischen PC aus tun. Interessierte benötigen einen Computer mit Internetanschluss, Lautsprecher oder ein Headset. In der Veranstaltung berichten Studierende von ihren Erfahrungen und stehen auch in der Fragerunde und im Chart Rede und Antwort. Weiterhin erläutert das Hochschulteam das gesundheitswirtschaftliche Studienangebot der Fernhochschule. Für die Online-Informationsveranstaltung können sich Interessierte bis zum 12. April 2010 unter der Service-Hotline 0180-2020369 oder unter http://www.apollon-hochschule.de/onlineveranstaltung/ anmelden.
10. Februar 2010
Aufstiegschance zur Pflegedienstleistung
Die Ökumenische Sozialstation in Ludwigshafen e. V. sucht zum 1. April 2010 oder später eine(n) Dipl. Pflegewirt/-in als neue Pflegedienstleitung. Das Gehalt bemisst sich nach TVöD-Kommunal. Als nach eigenen Angaben größter ambulanter Pflegedienst in Ludwigshafen versorgt die Sozialstation mit über 100 Mitarbeiter/innen täglich rund 700 Patienten. Darüber hinaus gehören die Bereiche Betreutes Wohnen, Hausnotruf, Nachbarschaftshilfe und Verhinderungspflege zum Leistungsprogramm. Zusätzlich wird jetzt eine Tagespflege aufgebaut. Der Pflegedienst ist ferner Träger von zwei Beratungsstellen und damit in zwei Pflegestützpunkten vertreten. Weitere Informationen über die Stellenausschreibung hinaus können bei Frau Sabine Pfirrmann, Telefon 0621 / 635190 und E-Mail s.pfirrmann@pflege-ludwigshafen.de erfragt werden.
15. Januar 2010
Apollon Hochschule informiert virtuell über Studienangebote
Die Bremer Fernhochschule nimmt am fünften bundesweiten Fernstudientag teil und informiert am 26. Februar 2010 zwischen 11 und 17 Uhr über ihr Studienangebot sowie die Besonderheiten eines gesundheitswirtschaftlichen Fernstudiums- und das virtuell. So können Interessierte von nah und fern bequem an der Informationsveranstaltung via Internet teilnehmen und auf diese Weise bereits ein Kernelement des Fernstudiums an der Apollon Hochschule live erfahren. Der "Apollon Online-Fernstudientag" findet im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen am bundesweiten Fernstudientag statt. Der Fernstudientag gibt Interessierten die Möglichkeit, sich unverbindlich über die Angebote einzelner Fernhochschulen in Deutschland zu informierten. Das Forum DistanceE-Learning, der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e.V., initiiert diesen bundesweiten Informationstag. "ein wichtiger Bestandteil unserer Fernstudiengänge und Hochschulzertifikatskurse ist das Lernen via Internet", so Katrin Holdmann vom Studienservice der Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft. "Den bundesweiten Fernstudientag nehmen wir daher zum Anlass, unseren Online-Veranstaltungsraum zu öffnen und all Interessierten einzuladen, das Fernlernen gleich praktisch zu erleben. Weitere Informationen unter www.apollon-hochschule.de und hier
13. Dezember 2009
Berufsbegleitend Gerontologie studieren an der Hochschule Lausitz
Kurzentschlossene haben die Möglichkeit, ab 1. Februar 2010 das Masterstudium der
Gerontologie an der Hochschule Lausitz
(FH) in Cottbus aufzunehmen und können sich derzeit noch bewerben.
Das berufsbegleitende Studium befähigt dazu, die demographischen Veränderungen aus der
Sicht unterschiedlicher Disziplinen und Arbeitsfelder zu beurteilen und die gewonnenen
Erkenntnisse und Kompetenzen im eigenen Berufsfeld umzusetzen, zum Beispiel in Sozial-,
Gesundheits- und Bildungsberufen, Verwaltungen, Versicherungen oder im Handel, ebenso wie
in der Stadtplanung oder in der Betriebswirtschaft.
Die Inhalte des fünfsemestrigen Studiums verteilen sich auf vier Semester. Neben
Professorinnen und Professoren aus Sozialwesen, Architektur und Betriebswirtschaftslehre
beteiligen sich zahlreiche namhafte Dozenten aus der Praxis, die erfolgreich neue Konzepte
entwickelt oder etabliert haben. Das Studium gliedert sich in Präsenzunterricht und in
einen hohen Anteil Selbststudium, unterstützt durch eine e-learning-Plattform. Erhoben
wird eine Teilnehmergebühr. Kosten können in der Regel als Weiterbildungskosten
steuerlich geltend gemacht werden. Je nach Bundesland kann Bildungsurlaub beantragt
werden.
Der Studiengang wurde durch die Akkreditierungsagentur für Studiengänge im Bereich
Heilpädagogik, Pflege, Gesundheit und Soziale Arbeit e.V. (AHGPS) in Freiburg
akkreditiert. Der Zugang zum Höheren Dienst wurde befürwortet. Es wird der Abschluss
Master of Arts (M.A.) Gerontologie erworben.
Voraussetzungen sind ein erster akademischer Hochschulabschluss und je nach Arbeitsbereich
eine ein- bis dreijährige Berufserfahrung nach dem Abschluss sowie die erfolgreiche
Teilnahme an einem Eignungsgespräch. Auf Antrag werden gegebenenfalls andersartige
Berufserfahrungen anerkannt.
30. November 2009
Dr. Angelika Zegelin erhält das Bundesverdienstkreuz
Seit einem Vierteljahrhundert ist die Pflegewissenschaftlerin Dr. Angelika Zegelin von
der Universität Witten/Herdecke
hautnah dabei, wenn wissenschaftliche Konzepte für die Pflege entwickelt werden. An der
Universität Witten/Herdecke (UW/H) war sie am Aufbau des ersten universitären
Studiengangs Pflegewissenschaft in Deutschland federführend beteiligt. Doch nicht nur
deshalb, sondern auch, weil sie viele Projekte auf diesem Sektor in der ganzen Welt
angestoßen und aufgebaut hat, bekommt die Dortmunderin am 23. November in Witten das
Bundesverdienstkreuz verliehen.
Als Curriculum-Beauftragte des Instituts
für Pflegewissenschaft an der UW/H ist sie zuständig für die Entwicklung der
Studiengänge und deren Inhalte. Seit einem Jahr leitet sie zudem das neue Masterprogramm
des Instituts. Außerdem lehrt und forscht sie in verschiedenen Arbeitsfeldern auch
selbst. So beispielsweise in der "Patienten- und Familienedukation", in der es
darum geht, Schulungsprogramme und Beratungsansätze für Patienten und ihre Angehörigen
zu entwickeln. Ein weiteres Haupttätigkeitsfeld ist die Bettlägerigkeit bzw. ihre
Verhinderung sowie der Forschungskomplex "Sprache und Pflege". "Dabei geht
es nicht nur darum, wie Pflegende mit ihren Patienten sprechen, sondern auch, wie sie
über sie sprechen", erläutert Zegelin.
Bei ihren Tätigkeiten achtet die 57-Jährige immer darauf, dass bei aller nötigen
Theorie der Praxisbezug nicht verloren geht. Schließlich weiß sie selbst genau, wovon
sie spricht. Den Pflegeberuf hat Angelika Zegelin von der Pike auf gelernt, war zunächst
Pflegevorschülerin, bevor sie eine Ausbildung zur Krankenpflegerin abschloss und dann
zwei Jahre als Krankenschwester auf einer unfallchirurgischen Intensivstation in Dortmund
arbeitete. Neben ihrer Arbeit holte sie in Abendschulen zunächst den Realschulabschluss,
dann das Abitur nach und wurde später Pflegelehrerin in der Krankenpflegeschule der
Städtischen Kliniken in Dortmund. Auch ihr Studium und ihre Promotion absolvierte sie
neben dem Beruf. Zur gleichen Zeit erledigte sie aber nicht nur akademische und berufliche
Aufgaben, sondern zog auch noch ihre Tochter Sonja groß und pflegte 20 Jahre lang ihren
seit Beginn der Ehe schwersterkrankten Ehemann. Seit fast 15 Jahren ist sie nun am
Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke tätig. Im Bereich der
Pflegeforschung ist die studierte Pädagogin ein echter Pionier. Am Aufbau des ersten
pflegewissenschaftlichen Studiengangs an einer Universität in Deutschland war sie
maßgeblich beteiligt. "Ich finde es richtig und wichtig, dass sich dieses Konzept
durchgesetzt hat", sagt sie. "Früher dachte man, dass Ärzte für die
Pflegewissenschaft zuständig sind. Es ist aber etwas anderes, ob jemand medizinische
Hilfe benötigt oder ob er pflegebedürftig ist. Bettlägerigkeit zum Beispiel kann von
über 20 Faktoren ausgelöst werden, von denen die wenigsten medizinisch bedingt sind. So
etwas kann auch an falschen Rollstühlen oder Transferbedingungen liegen. Für mich ist
klar: Pflege braucht Wissenschaft, braucht neuartige Konzepte, um die Qualität zu
steigern."
Kontakt: Dr. Angelika Zegelin, 02302 / 926-379 oder zegelin@uni-wh.de
20. November 2009
Tagung "Sicherheit in der Pflege"
Obwohl das Thema der Patientensicherheit im
Gesundheitswesen in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat, gibt es in
diesem Bereich immer noch großen Nachholbedarf. Der internationale Hochschulverbund ENNA (European Network Nursing Academies)
hat deshalb am 13. und 14. November eine Tagung mit dem Titel "Sicherheit in der
Pflege" auf dem Campusgelände der Universität Witten/Herdecke veranstaltet, zu der
etwa 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erschienen.
Dort wurden erstmalig zahlreiche Themen der Pflege
unter Fragestellungen der Sicherheit diskutiert, in acht Vorträgen und über 20 Workshops
ging es um die Rolle der Pflege, um die Datenlage, um die Sicht der Pflegedirektion und
die Sicht der Versicherungsunternehmen. Dabei wurde schnell klar, dass viele Aspekte der
Pflege bei den klassischen Diskussionen zur "Patientensicherheit" überhaupt
nicht vorkommen, zumal dort überwiegend Fragen in Krankenhäusern diskutiert werden und
die großen Bereiche Altenheime und häusliche Pflege eher außen vor bleiben. Zwar liegen
einige Erkenntnisse über Dekubiti, über Stürze und seit kurzem auch über
Mangelernährung vor, bei anderen Themen wie schleichender Immobilisierung,
Schluckstörungen/Aspiration oder Kontrakturen gibt es aber mehr Fragen als Antworten. So
wurden Themen wie Gewalt, Hygieneprobleme, Notfallmanagement oder Sicherheit in der Nacht,
Patientenedukation, Dokumentation und Kommunikation aufgegriffen, die Visite, die
Übergabe, der Umgang mit Fehlern wurden angesprochen. Der Begriff
"Pflegefehler" muss von der Berufsgruppe definiert werden, durch Bezeichnungen
wie "unerwünschte Ereignisse" sind Vorkommnisse in der Pflege nicht ausreichend
beschrieben. Oft sind es Unterlassungen, die dann eine Kaskade von Problemen nach sich
ziehen. Die Erkenntnisse im Feld sind unbefriedigend, Handlungskonzepte, die eine bessere
Qualität vorsehen, sind nur zu wenigen Themen vorhanden. Wenn Bewohner oder Patienten zu
Schaden kommen, erscheint dies oft als persönliches Versagen der Berufspflegenden und als
Skandal - eine systematische Bearbeitung steht noch aus.
Die ENNA
besteht aus zehn Hochschulen mit pflegewissenschaftlichen Studiengängen aus Deutschland,
Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Schweden. Die nächste Tagung zum Thema
wird 2011 wahrscheinlich in Zürich stattfinden Weitere Informationen Dr. Angelika
Zegelin, E-Mail: zegelin@uni-wh.de oder Telefon 02302
/ 926-379
17. November 2009
Soziale Fachhochschule Münster beteiligt sich an Messe für den Sozialmarkt
Soziale Dienstleistungen haben
mittlerweile eine hohe Bedeutung. Mit ihrer Organisation, Konzept- und Methodenentwicklung
und mit der Evaluation von Angeboten und Programmen befassen sich die Fachbereiche
Sozialwesen, Pflege und Gesundheit sowie das Institut für Praxisentwicklung und
Evaluation (IPE) an der Fachhochschule Münster.
Vertreter dieser Kooperation werden auf der ConSozial in Nürnberg, auf einem gemeinsamen
Messestand, um über ihre Projekte und Dienstleistungen zu informieren. Diese Messe war
Bestandteil des Kongresses Märkte für Menschen: verantworten - gestalten - selbst
bestimmen", der am 78. Deutschen Fürsorgetag" stattfand. Nach Angaben des
Veranstalters interessierten sich viele Besucher für Studien- und Weiterbildungsangebote
der Fachbereiche sowie für die Arbeit des IPE. Weitere Informationen: Weiterbildung
am Fachberiech Sozialwesen und Weiterbildung
am Fachbereich Pflege und Gesundheit
16. November 2009
Franz Sitzmann erhält ersten Pflegepublizistik-Preis
Im Rahmen der Tagung "Sicherheit in der
Pflege" an der Universität Witten/Herdecke hat Franz Sitzmann am 13. November einen
Preis für seine über Jahrzehnte hinweg qualitativ sehr guten Veröffentlichungen
erhalten. Franz Sitzmann ist als Hygienebeauftragter für das Gemeinschaftskrankenhaus
Herdecke und weitere Kliniken zuständig. Der Pflegepublizistik-Preis wurde in diesem Jahr
zum ersten Mal von den Verlagen Thieme und Huber vergeben.
Sein beruflicher Werdegang führte Sitzmann von
Stationen als Krankenpfleger über Ausbildungszuständigkeiten und Pflegemanagement zum
gefragten Autor zahlreicher Publikationen (u.a. Thiemes Pflege, Hygiene daheim,
Huber-Verlag). Schon in den 1980'er Jahren veröffentlichte Sitzmann ein umfassendes Werk
"Mit wachen Sinnen wahrnehmen und beobachten" - dabei handelt es sich um einen
Ansatz, der die bis dahin traditionelle "Krankenbeobachtung" ablöste. Sitzmann
ist bekannt für einen kritischen und feinsinnigen Schreibstil, u.a. auch in vielen
Beiträgen zum Thema Sprache und Pflege.
Bei der Preisverleihung würdigten die
zuständigen Lektorinnen und Lektoren der Verlage Thieme und Huber die Arbeit von Franz
Sitzmann. Der Pflegepublizistik-Preis soll künftig alle zwei Jahre vergeben werden und
wird dann auch durch den Bibliomed-Verlag unterstützt.
15. September 2009
Bewerbungsverfahren für den Masterstudiengang Pflegewissenschaft in Witten ist eröffnet
Das Bewerbungsverfahren für den "Master Pflegewissenschaft" (M.Sc.) am Institut
für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke hat am 01. Oktober 2009
begonnen. Bewerbungen können bis zum 15. Februar 2010 eingereicht werden. Das Studium
beginnt zum Sommersemester am 19.04.2010 und dauert vier Semester. Hauptkennzeichen des in
Deutschland einmaligen Masterstudiengangs ist zum einen, dass der Vollzeitstudiengang
zeitflexibel studiert werden kann und zum anderen die mögliche Spezialisierung in dem
Schwerpunkt "Akutpflege"
oder "Familienorientierte
Pflege".
Der Studiengang ist als zeitflexibles Vollzeitstudium mit 18 Präsenzwochen konzipiert.
Auf eine Präsenzwoche folgen jeweils vier bis fünf Wochen Selbstlernphase, wobei die
Studenten individuell von den Dozenten betreut werden. Die Regelstudienzeit beträgt vier
Semester und schließt mit dem Titel "Master of Science" (M.Sc.) ab.
Zulassungsvoraussetzung sind ein abgeschlossenes pflegewissenschaftliches Hochschulstudium
(Bachelor, Fachhochschuldiplom etc.) oder eine abgeschlossene Pflegeausbildung sowie der
Abschluss eines pflegewissenschaftlich relevanten Studiums (z.B. Soziologie).
"Die Verbindung von Praxis und Forschung macht den Studiengang besonders
interessant", so Institutsleiterin Prof. Christel Bienstein: "Das Institut für
Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke hat sich in der Forschung in den
letzten zehn Jahren ein scharfes Profil erarbeitet. Durch die Schwerpunkte werden nicht
nur wichtige Fragestellungen und Probleme der Praxis aufgegriffen. Mit dem
Masterstudiengang bieten wir insbesondere Arbeitgebern die Möglichkeit, dieses Wissen
für die Praxis nutzbar zu machen und den Studiengang zur Personalentwicklung und -bindung
zu nutzen".
Am 15. November 2009 bietet das Institut im Rahmen des Tages der offenen Türe der
Universität Witten/Herdecke gezielte Informationen für Interessierte an. Sie haben an
diesem Tag die Möglichkeit, sich über die Inhalte des Studiums näher zu informieren,
sich von Professoren und Mitarbeitern des Instituts ganz individuell beraten zu lassen und
die Universität in ihrer Gesamtheit kennen zu lernen. Anmeldungen sind unter der E-Mail pflegewissenschaft@uni-wh.de möglich und
erwünscht. Weitere Informationen unter: http://www.uni-wh.de/pflege und Tel. Nr. 02302/926-381
Die Fachhochschule Münster
geht eine Kooperation mit Diakonien in Franken und estfalen ein. Noch bis vor zehn Jahren
qualifizierten sich Tätige in der Pflege durch Weiterbildungen zu Lehrern. Dies
entspricht jedoch nicht mehr den aktuellen Anforderungen der verschiedenen
Berufsbilder", weiß Prof. Dr. Rüdiger Ostermann, Dekan des Fachbereichs Pflege und
Gesundheit. Daher bietet die Fachhochschule Münster erstmalig Lehrenden aus diesem
Bereich die Möglichkeit, neben dem Beruf einen akademischen Grad zu erwerben.
Pädagogik in Gesundheitsberufen" heißt der Bachelorstudiengang, der in diesem
Semester in Zusammenarbeit mit der Internationalen
Akademie DiaLog der Diakonie Neuendettelsau in Franken startete. Ab März 2010 kommt
mit den v.
Bodelschwinghschen Anstalten Bethel/Westfälische Diakonenanstalt Nazareth ein
weiterer Partner hinzu. Er bietet dann außerdem den Masterstudiengang Bildung im
Gesundheitswesen" an. Damit haben wir die beiden größten Diakonien Europas
für Kooperationen gewonnen", freut sich Ostermann.
Die Inhalte entsprechen dabei denen der jeweiligen Präsenzstudiengänge an der
Hochschule, die ebenfalls in diesem Wintersemester gestartet sind. Beide sind seit
Kurzem erfolgreich akkreditiert", so Ostermann. Dies gewährleiste die
Vergleichbarkeit der Inhalte und sichere die Qualität der Lehre.
01. September 2009
Pflegeforschungs-Datenbank modernisiert
Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) hat seine Internetpräsenz aktualisiert und erweitert. Mit der neu gestalteten Homepage können sich Fachkräfte aus Pflegepraxis, Pflegemanagement, Pflegepädagogik und Politik sowie andere interessierte Personen einen Überblick über die Aktivitäten und Forschungsergebnisse des Instituts verschaffen. Unter www.dip.de lassen sich Informationen über laufende und abgeschlossene Projekte und deren Hintergründe sowie Downloadmaterialien abrufen. Zugleich ist die stark frequentierte Datenbank für wissenschaftliche Schriften in der Pflege (WISE), die über die Homepage zu erreichen ist, gründlich überarbeitet worden. Die Weiterentwicklung wurde mit Mitteln der Robert Bosch Stiftung gefördert.
Absolventen von Pflege- und Gesundheitsstudiengängen sowie Projektverantwortliche und andere Autoren können Qualifikationsarbeiten, Projektberichte und wissenschaftliche Arbeiten selbst in die Datenbank einstellen. Bereits seit 2001 ist WISE online und hat monatlich mehr als 3.000 Besucher aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Viele wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Pflegewissenschaft bleiben unbekannt und können nicht genutzt werden, weil sie beispielsweise versteckt in Bibliotheksregalen stehen, sagte Prof. Frank Weidner, Leiter des Instituts. In den vergangenen Jahren hat sich der Standard für wissenschaftliche Datenbanken im Internet verändert. An diese neuen Möglichkeiten wurde die Pflegeforschungs-Datenbank nun angepasst. Neben detaillierten Informationen zu den wissenschaftlichen Schriften können diese Arbeiten kostenfrei als PDF-Datei heruntergeladen werden. Ein Schlagwortverzeichnis hilft bei der Suche.
Das gemeinnützige Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. ist ein Institut an der Katholischen Hochschule NRW in Köln und betreibt einen weiteren Standort an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar bei Koblenz.
Masterstudiengang Pflegewissenschaft in Vallendar - Bewerbungsfrist verlängert
Die Pflegewissenschaftliche Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) bei Koblenz hat die Frist für die Einreichung von Bewerbungen um einen Studienplatz im Masterstudiengang Pflegewissenschaft verlängert. Wer sich bis spätesten zum 31.8.2009 bewirbt, hat noch Chancen, aufgenommen zu werden und ab Oktober in Vallendar studieren zu können. Prof. Weidner, Dekan der Fakultät, sagte am Rande des ersten Kongresses der Pflegewissenschaft in Vallendar: Wir haben zwar bereits zahlreiche Bewerbungen vorliegen, aber wir möchten vor allem Absolventen von Pflegestudiengängen mit FH Diplomabschluss die Gelegenheit geben, sich noch zu bewerben.21. August 2009
Die Pflege von Demenzkranken mit neuesten Forschungsergebnissen verbessern und erleichtern
Das Dialog- und
Transferzentrum Demenz (DZD) an der Universität
Witten/Herdecke bereitet in den nächsten drei Jahren die aktuellen Ergebnisse
medizinischer, aber vor allem pflegewissenschaftlicher Forschung zum Thema
"Demenz" für Pflegende und auch Angehörige auf. "Es gibt gewaltige
Fortschritte in der Forschung zum Umgang mit Demenzerkrankten, aber die kommen am
Krankenbett nicht an", beklagt Detlef Rüsing, der Leiter des DZD, die Lage, die sein
Zentrum ändern möchte. "Gerade was den positiven Einfluss der Gestaltung des
Wohnraumes Demenzerkrankter betrifft, sind wir heute ein gehöriges Stück weiter. Dies
gilt sowohl für die häusliche als auch für die institutionelle Versorgung. Allerdings
erscheinen viele Forschungsarbeiten nur in englisch und sind schon daher nur schwer in die
tägliche Pflege zu übertragen. Aber auch die deutschen Arbeiten haben häufig ein
Sprachniveau, dass kein normaler Mensch verstehen kann." Die neuen wissenschaftlichen
Erkenntnisse im Umgang mit Demenzerkrankten werden gesichtet und in eine verständliche
Sprache "übersetzt". Wer sich für die Ergebnisse interessiert, braucht sich
lediglich auf den Internetseiten des DZD als Empfänger eines Newsletters einzutragen.
Tagungen und Informationsveranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen mit
unterschiedlichen Schwerpunkten sind in Vorbereitung. Alle Aktivitäten des Dialogzentrums
sind kostenfrei. Kontakt: Detlef Rüsing (MScN); Leiter Dialog- und Transferzentrum Demenz
(DZD), Stockumer Str. 10, 58453 Witten, Tel: 02302 926306, E-Mail: detlef.ruesing@uni-wh.de
30. Juli 2009
"SupaKids": Zentrum für Kinder kranker Eltern öffnet im Juli in Hamburg
Krebs, MS, Depression - Wenn Eltern chronisch krank sind, können sie oft vieles nicht
mehr selbst erledigen. Hier springen nicht selten die Kinder ein und füllen die
entstandenen Lücken. Sie helfen im Haushalt, kaufen ein, kümmern sich um jüngere
Geschwister und sind auch in die Pflege der Eltern eingebunden. "Viele Familien sind
mit dieser Situation überfordert und wünschen sich Hilfe und Unterstützung, vor allem
für die Kinder. Eine zentrale familienorientierte Anlaufstelle, die diese Bedürfnisse
aufgreift und koordiniert, gibt es in Deutschland bislang aber nicht" sagt Dr. Sabine
Metzing-Blau vom Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke zur
Situation. Für diese Kinder und ihre Familien entsteht jetzt in Hamburg-Altona das
bundesweit erste Projekt "SupaKids", das von der DRK Schwesternschaft
Hamburg e.V. getragen wird.
Da durch eine chronische Krankheit nahezu alle Lebensbereiche einer Familie berührt sind,
werden im "SupaKids"-Projekt unterschiedliche Module für die Kinder und auch
für die Eltern angeboten. Es gibt Gruppen, in denen die Kinder und Jugendlichen sich
austauschen, entspannen und miteinander spielen können, ein Elterncafé, eine
Telefonhotline, Gesprächsangebote, Informationen zu Krankheiten und zur Pflege sowie
einen kindgerechten Erste-Hilfe-Kurs. "SupaKids" möchte Familien unterstützen,
ihren erschwerten Alltag leichter zu bewältigen. "Viele Kinder müssen einfach
entlastet werden, damit sie in ihrer Entwicklung nicht zu sehr gestört werden",
erläutert Projektleiterin Sabine Hartz von der Schwesternschaft das Angebot für mehr
Lebensqualität.
Seit fünf Jahren wird am Institut für Pflegewissenschaft der Universität
Witten/Herdecke eine Studie zur Situation von Kindern und Jugendlichen durchgeführt, die
in ihren Familien in die Pflege chronisch erkrankter Angehöriger eingebunden sind. Jetzt
ist die Zeit gekommen, diese Forschungsergebnisse in die Praxis umzusetzen: Nach der
Internetseite www.kinder-kranker-eltern.de,
die im März vorgestellt wurde, nun im Juli das Projekt "SupaKids". Im ersten
Jahr wird das Zentrum durch das Projektteam der Universität wissenschaftlich begleitet.
Weitere Informationen bei Frau Dr. Metzing-Blau E-Mail: Sabine.Metzing@uni-wh.de und Herrn Jörg
große Schlarmann E-Mail: Joerg.grosse-Schlarmann@uni-wh.de
11. Juni 2009
Gerechtigkeit als Leitthema im ersten Vallendarer Pflegekongress
Über Gerechtigkeit und Solidarität im Gesundheitswesen diskutierten 150 Teilnehmer
anlässlich des ersten Vallenderer Kongress der Pflegewissenschaft. Experten aus
Pflegewissenschaft, Medizinethik, Sozialökonomie, Politikwissenschaft und Theologie aus
dem In- und Ausland hielten Vorträge und boten drei Workshops an. Ein wichtiges Thema
waren die Ansätze einer neuen Care-Ethik, um der schleichenden Rationierung von
Gesundheitsleistungen entgegenzuwirken. Der zweitägige Kongress fand in der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar
bei Koblenz statt.
Als Dekan der veranstaltenden Pflegewissenschaftlichen Fakultät der PTHV hatte Prof. F.
Weidner die Referenten, Teilnehmer und Gäste begrüßt. "Wir wollen mit diesem
Kongress als junge Disziplin einen Beitrag zum interdisziplinären Austausch um eines der
wichtigsten Themenfelder leisten.", so Weidner. Die Fragen der Gerechtigkeit im
Gesundheitswesen gingen alle an, die von Krankheit, Pflegebedürftigkeit und Behinderung
betroffen seien oder im Gesundheitswesen Dienst leisteten.
Der Kölner Sozialwissenschaftler Prof. Frank Schulz-Nieswandt erläuterte zur Eröffnung
die Grundlagen des Themas "Gerechtigkeit" aus wissenschaftlicher Perspektive und
legte dabei einen Schwerpunkt auf die Sozialgesetzgebung. Danach analysierte der Mediziner
und Philosoph Prof. Daniel Streich von der Medizinischen Universität Hannover
medizinische Entscheidungskonflikte. In einer Studie über ärztliches Handeln bei
Mittelknappheit versuchte er zu zeigen, dass eine Rationierung in der Medizin heute schon
verbreitet stattfindet, dies aber nicht offen diskutiert werde.
Prof. Eberhard Schockenhoff, Universität Freiburg, beschrieb den Wandel des
Gesundheitssystems in Zeiten der Ressourcenknappheit. Aus theologischer Perspektive
stellte er das Gute und Gerechte in der Medizin in den Mittelpunkt seiner Ausführungen.
Eine neue Gerechtigkeitskonzeption in der Pflege entwickelte Prof. Heiner Friesacher von
der Universität Bremen. Er forderte eine grundlegend kritischere Position in der
Pflegewissenschaft, um die Rahmenbedingungen, die in der Versorgung pflegebedürftiger und
kranker Menschen vorherrschen, zu hinterfragen. Friesacher: " Nur ein kritischer
Begriff pflegerischen Handelns ist in der Lage, den hohen Ansprüchen einer
pluralistischen Gerechtigkeitskonzeption in der Pflege zu genügen."
Schirmherrin des Kongresses war die Gesundheitsministerin von Rheinland-Pfalz, Malu
Dreyer, die dem deutschen Gesundheitssystem gute Noten ausstellte. Eine Rationierung der
Leistungen komme höchstens bei ungünstigen Versorgungsstrukturen oder aufgrund extremer
Situationen einmal vor und sei keinesfalls an der Tagesordnung. Bei ernsthaften oder
lebensbedrohlichen Erkrankungen schloss die Ministerin eine Rationierung aus. Es sei aber
"ein Problem, wenn 90% der Versicherten zu einer solidarischen Form der gesetzlichen
Sozialversicherung beitragen und rund 10% der privat Versicherten sich an diesem
Solidarsystem nicht beteiligen." Die Beiträge und Ergebnisse des Kongresses sollen
in einem Tagungsband veröffentlicht werden.
01. Juni 2009
Beratung: Bachelor werden in Bielefeld
Für künftige Studenten und solche, die es vielleicht einmal in Bielefeld werden wollen, veranstaltet die dortige Fachhochschule der Diakonie am 26. August einen Informationstag, auf dem sie Inhalte und Organisationsform ihrer berufsbegleitenden Bachelor-Studiengänge vorstellt. Themen sind die Zugangsprüfung und die individuelle Studienplanung ebenso wie beispielsweise die Finanzierung des Studiums. An der Diakonie-Fachhochschule werden die Studiengänge Management im Sozial- und Gesundheitswesen, Mentoring im Sozial und Gesundheitswesen (Beraten und Anleiten) sowie Heilpädagogik (Wahlschwerpunkte Management oder Mentoring) angeboten. Wer nach der Veranstaltung noch Fragen hat, kann sich im Anschluss individuell beraten lassen. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen telefonischen Beratungstermin zu vereinbaren. Weitere Informationen http://www.fhdd.de/.cms/2-1-24
12. Mai 2009
Forscher warnen vor Bildungsabstieg in der PflegeForscher des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) in
Köln warnen vor einem Bildungsabstieg in der Pflege. Anlass ist der gemeinsame
Änderungsantrag der Bundestagsfraktionen von SPD und CDU zum Krankenpflegegesetz, in dem
der Regelzugang zur Pflegeausbildung der Hauptschulabschluss sein soll. Bislang müssen
die Bewerber um einen Ausbildungsplatz in der Krankenpflege mindestens die mittlere Reife
vorweisen. Prof. Weidner, Direktor des dip, sagte dazu: Der Vorschlag der Fraktionen
ist der völlig falsche Weg. In zahlreichen Projekten, Studien und Gutachten des dip
in den vergangenen Jahren wurde deutlich, dass es insgesamt nicht zu wenige Bewerber für
die Krankenpflege gibt, sondern zu wenige ausreichend vorgebildete Bewerber.
Mit dem Antrag von SPD und CDU soll der Zugang zu den Pflegeberufen für mehr
Interessenten als bisher geöffnet werden, um frühzeitig einen Mangel an Beschäftigten
im Gesundheitswesen und insbesondere im Bereich der Pflege zu vermeiden. Die Forscher des
Kölner Instituts warnen indes vor diesem Schnellschuss. Prof. Gertrud
Hundenborn, Leiterin der Abteilung Pflegebildungsforschung im dip, betonte, dass die
Anforderungen in der Pflegeausbildung in den letzten Jahren zu Recht gestiegen seien und
dass zu befürchten sei, dass Hauptschulabsolventen den neuen Aufgaben nicht gerecht
werden können. Das, was hier vielleicht gut gemeint ist, könnte sich jedoch
später als schwerwiegender Fehler in der Pflegequalität wieder finden, so die
Pflegepädagogin. Zuletzt hat auch ein bundesweites Modellprogramm des
Bundesfamilienministeriums zur Weiterentwicklung der Pflegeberufe, das vom dip
wissenschaftlich begleitet wurde, gezeigt, dass die Anforderungen an die Auszubildenden in
der Pflege zunehmen. Bereits 2006 veröffentlichte das dip die repräsentative
Pflegeausbildungs-Studie (PABiS), die zeigte, dass rund 60% der Krankenpflegeschüler
über einen Realschulabschluss und knapp ein Drittel über das Abitur verfügen. Die
befragten Ausbildungsstätten und Krankenhäuser hatten zugleich mitgeteilt, dass die
schulischen Eignungen der Bewerber von Jahr zu Jahr abnehmen und dies ein immer größeres
Problem sei. Prof. Weidner: Ganz Europa setzt in der Pflege auf die mittleren und
höheren Bildungsabschlüsse und das sollte Deutschland auch tun!
10. April 2009
dip hat neuen Vorstand
Seit Anfang April hat das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) mit Sitz in Köln einen neuen dreiköpfigen, geschäftsführenden Vorstand. Neuer Vorsitzender ist Prof. Frank Weidner, der zugleich Direktor des Instituts bleibt. Ihm zur Seite steht als stellvertretende Vorsitzende Prof. Gertrud Hundenborn. Ebenfalls in den Vorstand gewählt wurde Dr. Michael Isfort. Die Mitgliederversammlung des dip hatte zuvor eine entsprechende Satzungsänderung einstimmig beschlossen. Der bisherige Vorstand geht in einen neu geschaffenen Verwaltungsrat über.05. April 2009
Neuer Informationstag der Diakonie-FH in BielefeldAm 13. Mai 2009 veranstaltet die Fachhochschule der Diakonie gGmbH einen Informationstag in Bielefeld (Frieda-von-Bodelschwingh-Saal, Nazarethweg 4, Beginn 16 Uhr). Vorgestellt werden die Bachelor-Studiengänge "Management im Sozial- und Gesundheitswesen" und "Mentoring im Sozial und Gesundheitswesen". Anschließend können sich Interessierte individuell beraten lassen. Beide Studiengänge setzen eine abgeschlossene Berufsausbildung (z. B. Pflege oder Heilerziehungspflege) voraus und sind interdisziplinär angelegt. Als berufsbegleitende Studiengänge mit relativ geringen Präsenzzeiten verwirklichen sie auf ein Blend-Learning-Konzept mit E-Learninganteilen, regionalen Lerngruppen und integrierten Praxisaufgaben. Weitere Informationen hier
20. März 2009
Künftige Master in Vallendar gesuchtDie Pflegewissenschaftliche Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar (PTHV) bei Koblenz führt 18. Mai 2009 wieder einen Informations- und Kontaktstudientag durch. Die Fakultät wird sich an diesem Tage mit ihren Angeboten insbesondere zum Masterstudiengang Pflegewissenschaft präsentieren. Professoren, Dozenten, wissenschaftliche Mitarbeiter und Studierende werden über Ziele, Inhalte und Bedingungen des Studiums in Vallendar informieren. Die Veranstaltung wendet sich insbesondere an Interessierte, die bereits über einen ersten Diplom- oder Bachelorabschluss im Pflege- und/oder Gesundheitsbereich verfügen oder diesen anstreben. Im Herbst 2009 startet die Pflegewissenschaftliche Fakultät einen neuen Durchgang im Masterstudium Pflegewissenschaft. Dieser Studiengang kann überwiegend in Blockwochen in kleinen Studiengruppen konzentriert absolviert werden. Ziel des Studiums ist die wissenschaftliche Weiterqualifizierung zur Forschung, Entwicklung und Beratung in der Pflege. Schwerpunkte sind qualitative und standardisierte Forschungsmethoden einschließlich des Ansatzes der Good Clinical Practice (GCP), die professionelle, gemeindeorientierte und gerontologische Pflege sowie Reflexion und Projekte. Ein klinisches Forschungspraktikum muss im Rahmen des Studiums absolviert werden. Für Absolventen, die bereits ein FH-Diplom im Pflege- und Gesundheitsbereich vorweisen können, besteht die Möglichkeit, das Studium zu verkürzen. Ferner bietet die Fakultät ein Promotionsprogramm an, über das der Titel Dr. rer. cur. (Doktor der Pflegewissenschaft) erworben werden kann. Weitere Informationen und das detaillierte Programm der Veranstaltung unter www.pthv.de
02. März 2009
Berufsbegleitender Masterstudiengang "Gesundheitsförderung und -management in Europa" immer beliebter
Der berufsbegleitende, akkreditierte Masterstudiengang Gesundheitsförderung und -management in Europa, den die Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) wegen der besonderen Nachfrage im Sommersemester 2009 zum sechsten Mal in der Form eines Fernstudiengang mit Präsenzphasen anbietet, qualifiziert die Studierenden zur Mitarbeit in nationalen und internationalen Netzwerken und Programmen präventiver Gesundheitspraxis und -politik. Auf der Grundlage eines auf europäischer Ebene entwickelten Studienprogramms lernen die Studienteilnehmer mit multimedialen Studienmodulen und arbeiten zwischen den Präsenzphasen in internetbasierten Projektwerkstätten zusammen, die von Experten mentoriell begleitet werden. Die Studierenden können zwischen Programm-Werkstätten in den Themenbereichen Workplace Health Promotion, Community Health Promotion, Health Promoting Hospitals, Social Determinants und Open Issues wählen. Hier können sie eigene Projekt-Planungen im kollegialen Austausch entwickeln. Zusätzlich werden sie in laufenden Forschungs- und Entwicklungsprozessen in internationalen Netzwerken beteiligt und bereiten Publikationen und Konferenzbeiträge vor. Weitere Informationen http://www.sgw.hs-magdeburg.de/eumahp/modell/studienstruktur.html.
15 Februar 2009
Master-Pilotstudiengang für Pflegeabsolventen geöffnet Seit März 2008 bietet die private Hochschule Fresenius in Idstein den berufsbegleitenden viersemestrigen Masterstudiengang Therapiewissenschaft mit dem Abschluss Master of Science an. Der akkreditierte Studiengang richtet sich an Absolventinnen und Absolventen aus den Gesundheits- und Therapiewissenschaften mit Diplom- oder Bachelorabschluss. Ab März 2009 ist dieser Studiengang besonders auch für Hochschulabsolventinnen und -absolventen aus dem Bereich Pflege geöffnet.30. Januar 2009
Pflege dual - Studium und Ausbildung in einem
Die Katholische Stiftungsfachhochschule (KSFH) München beschreitet neue Wege und bietet Abiturienten und Abiturientinnen die Möglichkeit ein akademisches Studium mit einer beruflichen Ausbildung in einem Pflegeberuf zu verknüpfen. Ab dem Wintersemester 2009/2010 wird die Fachhochschule aus München im Bereich Sozial- und Gesundheitswesen zusammen mit Kooperationspartnern aus der Praxis den Studiengang Pflege dual erstmals anbieten. Frau Prof. Dr. Constanze Giese, Dekanin des Fachbereichs Pflege an der KSFH ist überzeugt: "Mit diesem neuen Angebot qualifizieren wir Studenten und Studentinnen gemäß den aktuellen Erfordernissen im Gesundheitsbereich und bieten einen praxisnahen und hochwertigen Bildungsweg an. Die Berufsfelder sind vielfältig und spannend und unser Abschluss eine professionelle Grundlage für eine Karriere im Gesundheitssektor." Weitere Informationen unter http://www.ksfh.de/fachbereiche/pflege-dual
20. Januar 2009
Behindertenhilfe trifft Altenpflege - Neue Chance und Herausforderung für Betroffene
Unter diesem Thema findet der 7. Berlin - Brandenburger Pflegetag, am 12. Februar 2009 von 9:30 bis 17.00 Uhr an der Evangelischen Hochschule Berlin, statt. Der Pflegetag verfolgt das Ziel, zu einer an Menschenrechten ausgerichteten Pflege und Betreuung von pflegebedürftigen älteren Menschen beizutragen. Dabei stehen Themen wie Selbstbestimmung, Soziale Teilhabe, Wohnen, Angehörigenberatung, gemeindenahe Versorgung und Initiativen zur Antidiskriminierung im Vordergrund. Neben verschiedenen Vorträgen werden in fünf Fachforen diese Themen vertieft und diskutiert. Weitere Informationen unter www.berlin-brandenburger-pflegetage.de
15. November 2008
Pflegewissenschaftliche Fakultät in Vallendar startet Promotionsprogramm
Die Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar (PTHV) bei Koblenz hat mit einem Festakt der Pflegewissenschaftlichen Fakultät offiziell das neue Promotionsprogramm, in dem der Titel Doktor/in der Pflegewissenschaft erlangt werden kann, gestartet. Rund 200 Gäste aus Politik, Wissenschaft, Kirche, Wirtschaft und Praxis nahmen an der Feierlichkeit teil. Im Rahmen des Festakts wurden auch zwei neue Professorinnen der Fakultät ernannt und 17 Absolventen des Masterstudiengangs Pflegewissenschaften verabschiedet. Prof. Niederschlag als Rektor der PTHV wies auf die Besonderheit des Promotionsprogramms hin und hob hervor, dass bereits 35 Doktoranden aus dem gesamten deutschsprachigen Raum eingeschrieben sind. Das Promotionsgramm dauert insgesamt drei Jahre und besteht aus speziellen Lehrangeboten und Kolloquien für die Doktoranden. Im Rahmen des Festaktes wurde Dr. Helen Kohlen zur Junior-Professorin für Care Policy und Gemeindenahe Pflege ernannt. Sie wird in den kommenden Jahren mit dem Schwerpunkt der ambulanten Pflege in Vallendar lehren und forschen. Zur Honorarprofessorin für Kultur und Ästhetik in der Pflege wurde Prof. Charlotte Uzarewicz ernannt. Sie hatte bereits in der Aufbauphase der Fakultät mitgewirkt und hat eine Professur Pflegewissenschaft an der Katholischen Stiftungsfachhochschule in München inne. Beide Professorinnen sind berufserfahrene Krankenschwestern und wirken im neuen Promotionsprogramm mit.
10. Oktober 2008
Patientenversorgung wird weiter verbessert
Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW Hamburg) wird zukünftig das Albertinen-Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen beim weiteren Ausbau patientenorientierter Strukturen wissenschaftlich begleiten. Durch die Kooperation wird dem Akademischen Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg zudem der Status einer wissenschaftlichen Einrichtung der HAW Hamburg verliehen. Die im Forschungs- und Transferzentrum "Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen" der HAW Hamburg durchgeführte Forschung soll wesentliche Impulse für die weitere Verbesserung der Leistungsprozesse und der Zusammenarbeit der unterschiedlichen Berufsbereiche im Krankenhaus liefern. Der Focus liegt dabei auf einer stärkeren Einbindung der verantwortlichen Pflegekräfte zunächst im Herzzentrum des Albertinen-Krankenhauses. Bereits heute nimmt die Pflege im Albertinen-Herzzentrum durch eine organisatorisch-pflegerische Leitungsfunktion eine besondere Position ein. Ebenso soll der seit 2007 gemeinsam von HAW Hamburg und Albertinen-Diakoniewerk e.V. durchgeführte integrierte duale Bachelor-Studiengang Pflege ausgebaut werden. Der duale Studiengang bildet Studierende für Positionen in der anspruchsvollen Patientenversorgung aus. Im Rahmen der neuen Forschungskooperation soll nun das Studienprofil weiter verbessert und stärker an die aktuellen Anforderungen angepasst werden. Dieses geschieht vor dem Hintergrund gewachsener Verantwortungsbereiche, der effizienteren Verzahnung von Berufsgruppen im Gesundheitswesen sowie der verbesserten Berufseinmündung von Absolventinnen und -absolventen.
22. September 2008
Gesundheitsberufe müssen stärker kooperieren
"Multiprofessionelle Teamarbeit" - so lautet das Motto der 13. studentischen Pflegefachtagung der Organisation Studierender in Pflege- und Gesundheitswissenschaften (OStiPuG). Die interdisziplinäre Tagung für alle Lernenden im Gesundheitswesen findet am 31. Oktober und 1. November 2008, im Campusgebäude der Universität Witten/Herdecke statt. Ausgerichtet wird sie von einem Team Studierender des Wittener Instituts für Pflegewissenschaft. Die Angehörigen der verschiedenen Berufsgruppen im Gesundheitswesen sollten über ein hohes Maß an Teamfähigkeit verfügen. Kooperations- und Kommunikationskompetenzen werden immer wichtiger. Denn in Zeiten, in denen Prozesse optimiert werden, die Arbeitsbelastung sich verdichtet und der Dokumentationsaufwand auf Kosten der Kontaktzeit mit den Betroffenen zunimmt, leiden die Prozesse vor allem an der mangelnden Kenntnis über die Tätigkeit und Fähigkeit der jeweils anderen Berufsgruppe. Die Tagung greift die Herausforderung auf, den Nachwuchs im Gesundheitswesen für dieses Thema zu sensibilisieren und den Austausch darüber interdisziplinär zu fördern. Die Organisation Studierender in Pflege- und Gesundheitswissenschaften ist die deutschlandweit einzige studentische Organisation, die Studierende mehrerer Gesundheitsberufe - der pflege- und gesundheitswissenschaftlichen, pflegepädagogischen und Pflegemanagementstudiengänge - unter ihrem Dach vereint. Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://www.studentische-pflegefachtagung.com
12. September 2008
Innovationspreis Pflegemanagement 2008 ausgeschrieben
Der Verband Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Pflegepersonen e.V. BALK schreibt zum ersten Mal den mit 5000 dotierten Innovationspreis für Nachwuchsführungskräfte im Pflegemanagement aus. Das ZePP - Zentrum für Angewandte Pflegeforschung, Pflegeökonomik und -wirtschaftslehre an der Katholischen Fachhochschule Freiburg organisiert die Ausschreibung, koordiniert die Vergabe und ist Mitglied der Jury. Bewerbungsfrist ist der 31. Oktober 2008. Neue Aufgabenfelder in der Pflege stellen große Herausforderungen an das Personalmanagement. Mit dem Innovationspreis Pflegemanagement sollen daher innovative Konzepte zum Thema Betriebliche Gesundheitsförderung durch Personalentwicklung in stationären wie ambulanten Einrichtungen des Gesundheitswesens ausgezeichnet werden. Die Arbeit in der Pflege ist körperlich und psychisch sehr belastend: Schichtarbeit, schweres Heben und Umlagern oder Umbetten von Patienten, der Umgang mit schwer pflegebedürftigen Bewohnern, die Konfrontation mit Krankheit, Tod und Sterben sind einige der Faktoren, die sich auf die Gesundheit der Pflegenden auswirken können. Verschärft werden die Arbeitsbedingungen durch zunehmenden Kostendruck und Personalknappheit. Die Förderung von Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeiter im Pflegedienst ist daher von besonderer Bedeutung für das Pflegemanagement. Pflegende in Leitungsfunktionen und Absolventen von Studiengängen des Pflegemanagements können sich für den neuen Preis im Pflegemanagement bewerben. Die Jury setzt sich aus Vertretern der Pflegewissenschaft der Katholischen Fachhochschule Freiburg und einem Vertreter des Pflegemanagements der BALK Landesgruppe Schleswig Holstein zusammen. Die Preisverleihung findet im Rahmen des BALK-Pflegekongresses am 23. und 24. Januar 2009 in Berlin statt. Weitere Informationen http://www.kfh-freiburg.de
07. September 2008
Masterstudiengang "Pflegewissenschaft" an der Universität Witten/Herdecke akkreditiert
Die "Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen" (AQAS) hat den neuen Master Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke akkreditiert. Der neue Studiengang startet somit zum Wintersemester 2008, eine Bewerbung ist jederzeit möglich. Hauptkennzeichen des Masterstudiengangs ist die mögliche Spezialisierung auf den Schwerpunkt "Akutpflege" oder "Familienorientierte Pflege". Der Schwerpunkt "Akutpflege" leistet einen Beitrag zu den wissenschaftlichen Grundlagen der Pflege, wohingegen "Familienorientierte Pflege" danach fragt, welche Auswirkungen Krankheit und Pflegebedürftigkeit auf die Familie haben. Der Studiengang ist als zeitflexibles Studium mit 18 Präsenzwochen konzipiert. Auf eine Präsenzwoche folgen jeweils vier bis fünf Wochen Selbstlernphase, wobei die Studenten individuell mittels e-learning unterstützt und von den Dozenten betreut werden. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester und schließt mit dem Titel "Master of Science" (M.Sc.) ab. Laut Gutachterstellungnahme bietet dieser Masterstudiengang "eine breite und pflegewissenschaftlich fundierte, forschungsorientierte Ausbildung. Die Absolvent/inn/en können auf Basis ihrer erworbenen bzw. gestärkten generalistischen Forschungskompetenz einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung bzw. Qualitätssicherung der Strukturen von Versorgungssituationen im ambulanten und stationären Kontext leisten." Insofern ist das Programm "insbesondere für Arbeitgeber interessant, die den Studiengang zur Personalentwicklung und -bindung nutzen wollen," erläutert die Institutsleiterin Prof. Christel Bienstein. Weitere Informationen: http://www.uni-wh.de/pflege
06. September 2008
Gesundheitsförderung und -management in Europa studierenIm Oktober 2008 beginnt an der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) ein neuer Durchgang des Masterstudienganges Gesundheitsförderung und -management in Europa. Die Fachhochschule blickt auf 15 Jahre Studienerfahrung im Bereich Gesundheitsförderung und -management zurück. Mit dem Schwerpunkt Gesundheitsförderung und -management geht es weniger darum, "gesundheitliche Probleme zu verwalten", sondern den Herausforderungen des Gesundheitswesens gestaltend zu begegnen, erklären die Initiatoren. Da auch gesundheitspolitische Entwicklungen zunehmend durch die EU mitbestimmt werden, wurde mit europäischen Projektpartnern ein Mastercurriculum entwickelt, das in Magdeburg als postgradualer, berufsbegleitender Masterstudiengang angeboten wird. Für Interessenten wird eine Informationsveranstaltung angeboten. Terminvereinbarung unter Tel.Nr. 0391-886 4691 oder 886 4713. Weitere Informationen hier
01. September 2008
Ansätze einer familienorientierten Pflege
Als ein wichtiges Forum für Pflegefachleute aus Lehre, Forschung und Praxis hat sich der Thüringer Pflegetag in Jena etabliert, der in diesem Jahr zum sechsten Mal durchgeführt wird. Unter dem Thema "Alltag in der Pflege - Pflege im Alltag" findet er zusammen mit dem 2. Thüringer Palliativkongress am 12. und 13. September 2008, im Hotel Steigenberger Esplanade, Carl-Zeiss-Platz 4, in Jena, statt. Der Kongress wird speziell die aktuellen Entwicklung im Pflegebereich aufgreifen. Insbesondere das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz, das zum 1. Juli diesen Jahres in Kraft getreten ist, mit seinen Auswirkungen für Pflegebedürftige und ihren Familien, pflegende Angehörige und nicht zuletzt Pflegedienste und Pflegeeinrichtungen wird im Mittelpunkt der Diskussionen und Gespräche stehen. Ein besonderes Schwerpunkt bildet ebenso das Thema "Pflege und Familie". Dabei geht es einerseits um Ansätze einer familienorientierter Pflege, andererseits um neue Konzepte zur Unterstützung von pflegebedürftigen Familienangehörigen. Weitere Informationen, das aktuelle Programm und Anmeldung hier.
29. August 2008
Alltag in der Pflege - Wie mach(t)en sich Pflegende bemerkbar?
Seit 1992 findet alle zwei bis drei Jahre ein Internationaler Kongress zur Geschichte der Pflege statt, der abwechselnd in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland durchgeführt wird. Dieser Tradition folgend, richtet in diesem Jahr die Sektion Historische Pflegeforschung der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft e. V. in Kooperation mit dem Georg-Streiter-Institut der Fachhochschule Jena den 8. Internationalen Kongress zur Geschichte der Pflege, am 11. und 12. September 2008, in Jena aus. Der zweitägige Kongress steht unter dem Thema "Alltag in der Pflege - Wie mach(t)en sich Pflegende bemerkbar?" und beschäftigt sich mit der Alltagswelt der Pflegenden. Schwerpunktthemen sind: Wie sahen Alltagswelt bzw. Berufsalltag der Pflegenden aus, wie wurden sie bewältigt, welche Änderungen erfuhren sie und wodurch kamen sie zustande? Wie äußerten sich Pflegende, welche Mittel nutzten sie, um sich öffentlich verständlich zu machen? Welche Möglichkeiten nutzten sie zur Darstellung ihrer Arbeit, Tätigkeiten und Probleme individuell und in Bezug auf die gesellschaftlichen Kontexte? Weitere Informationen: http://www.thueringer-pflegetag.de
15. August 2008
Förderpreis der Marseille-Kliniken 2008
Die Marseille-Kliniken AG verleihen wie in jedem Jahr den pflegewissenschaftlichen Förderpreis an Nachwuchswissenschaftler. Die Bewerbungsfrist endet am 15. September 2008. Mit dem Förderpreis will das Unternehmen die Professionalisierung der Pflegeforschung und die Ausbildung in der Altenpflege fördern. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und wird auf der Tagung "Pflege 2009" in Berlin öffentlich verliehen. Weitere Informationen: Dr. Christoph Löschmann, eqs-Institut, Tel. 040/51459-830, E-Mail: loeschmann@eqs-institut.de und hier
06. August 2008
Tagung zum Pflegerecht "Recht tun - richtig pflegen!"
Die Tagung zum Thema "Recht in der Pflege" des Institutes für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke findet am 14. und 15. November 2008, anlässlich der Eröffnung der Weiterbildung "Recht in der Pflege", statt. Die Veranstaltung zum Pflegerecht wendet sich an Pflegefachkräfte mit Führungsverantwortung und unterrichtende Pflegeexperten, sowie an Juristen, die sich mit dem Thema Pflege befassen. Namhafte Wissenschaftler und Juristen berichten über die Auswirkungen, die sich aus den jüngsten Veränderungen der Gesetzgebung für die Pflege und die Pflegenden ergeben. Das Programm ist unter http://www.pflegerecht-berufsrecht-pflege.de/ einzusehen. Die Kosten der Veranstaltung betragen 180 Euro.
04. August 2008
Weiterentwickelter Masterstudiengang der Universität Witten/Herdecke startet zum Wintersemester
Ob Patienteninformationen, die optimale Versorgung bei Schmerzen und Inkontinenz oder das immer drängendere Thema Demenz: Das Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke erforscht die Grundlagen und weist den Weg für die praktische Umsetzung wissenschaftlich fundierten pflegerischen Handelns. Die Anforderungen und Aufgabengebiete differenzieren sich dabei zunehmend: In eine Akutpflege, vor allem im Krankenhaus, bei der Entscheidungen schnell und mit positiver nachhaltiger Wirkung für die Patienten gefällt werden müssen, und in eine familienorientierte Pflege, die langfristig angelegt ist und auch die Angehörigen und die häusliche Umgebung mit einbezieht. Diese Entwicklung hat das Institut auch bei der Neuausrichtung seines Masterstudiengangs aufgenommen, der im Wintersemester startet und für den sich Interessenten noch bis zum 31. August 2008 bewerben können.Weitere Informationen hier
31. Juli 2008
Erster Absolventenjahrgang erhält den Bachelor im Modellstudiengang Mit einem Festakt an der Evangelischen Fachhochschule Berlin (EFB) haben 23 Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Bachelor of Nursing ihren Studienabschluss gefeiert. Nach erfolgreich abgeschlossenem 4. Studienjahr erhielten sie den Bachelor of Science und sind damit deutschlandweit die ersten, die eine grundständige Ausbildung in dem Modellstudiengang durchlaufen haben. Das umfangreiche Programm mit Rednerinnen und Rednern aus Politik, Pflege, Kirche und Gesellschaft zeigte die Bedeutung des Ereignisses für die Entwicklung der Pflegeberufe in Deutschland. Der Modellstudiengang Bachelor of Nursing integriert eine ausschließlich an der Fachhochschule stattfindende hochschulische Ausbildung mit pflegepraktischen Phasen in den Krankenhäusern der kooperierenden Krankenpflegeschulen sowie weiterer externer Einrichtungen. Wie international schon lange verbreitet, findet damit eine akademische Qualifizierung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin statt. Durchgeführt wird der Modellstudiengang von der Evangelischen Fachhochschule Berlin in Kooperation mit sieben Krankenpflegeschulen in Berlin, zwei Kliniken in Brandenburg und einer Krankenpflegeschule in Sachsen-Anhalt.20. Juli 2008
Für Masterstudiengang Pflegewissenschaft in Vallendar noch Bewerbung möglich
Der akkreditierte universitäre Masterstudiengang Pflegewissenschaft der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) kann zum kommenden Wintersemester noch einige Studierende aufnehmen. Im Herbst startet wieder ein verkürzter Durchlauf, der insbesondere für Bewerber mit einem Fachhochschul-Diplom ein attraktives Angebot ist. In nur drei Semestern, in denen die Studierenden in insgesamt zwölf Blockwochen und zehn Kurzwochenenden an der Hochschule präsent sind, werden die Lehrveranstaltungen angeboten und die Prüfungen durchgeführt. Die Studiengebühren für die drei Semester betragen 5.250 Euro. Das Masterstudium in Vallendar setzt Schwerpunkte in der Forschungsmethodik, in der gemeindenahen und der gerontologischen Pflege sowie in evidenzbasierter und professioneller Pflege. In enger Kooperation mit der Theologischen Fakultät werden die Themenfelder der Werteorientierung und Pflegeethik ausgebaut. Das Studium zielt auf die Befähigung zu Forschung, Entwicklung, Transfer und Beratung im Pflege- und Gesundheitswesen ab. Es besteht für die Absolventen grundsätzlich die Möglichkeit, anschließend in das innovative Promotionsprogramm der Fakultät einzusteigen, mit dem der Titel eines Doktors der Pflegewissenschaft (Dr. rer. cur.) erworben werden kann. Weitere Informationen und Anfragen zur Bewerbung Telefon: 0261 / 6402-257 und E-Mail: pflege@pthv.de
15. Juli 2008
Gutachter vergeben gute Noten für den Studiengang Pflege- und Gesundheitswissenschaft in Halle-Wittenberg
Der Studiengang Pflege- und Gesundheitswissenschaft und das dazugehörige Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Medizininschen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist von einem internationalen Gutachterteam positiv evaluiert worden. Das Institut wurde als ein Alleinstellungsmerkmal der Fakultät in Deutschland charakterisiert. Es habe ein modernes, zukunftsweisendes Modell für die gesundheits- und pflegewissenschaftliche Ausbildung geschaffen. Die Gutachter aus den Niederlanden, Österreich und Deutschland bescheinigten dem Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft eine beeindruckende Entwicklung in Lehre, Forschung und die Schaffung einer innovativen Institutsstruktur: "Die Entwicklung dieses Instituts stellt gegenwärtig noch keineswegs den häufigsten Fall an den deutschen Medizinischen Fakultäten dar, sondern erfüllt eine Vorbildfunktion für andere Medizinische Fakultäten und ist international interessant", heißt es im Gutachten. Mit dem Institut habe die hallesche Medizinische Fakultät ein Alleinstellungsmerkmal unter den anderen Fakultäten in Deutschland. Weitere Informationen hier
08. Juli 2008
International Health: Interkulturelle Kompetenzen notwendig
Ganzheitlicher Ansatz und Umgang mit anderen Kulturen in der Pflege standen im Fokus
des Fachaustauschs "International Health" zwischen dem College of Nursing der
University of Akron, Ohio, und der Katholischen Fachhochschule Freiburg, Fachbereich
Pflege. Unter dem Titel "The Nursing Connection" hat sich seit rund acht Jahren
ein intensiv laufender Fachaustausch zu Anforderungen an das Pflegestudium sowie an
veränderte gesellschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen in den Gesundheitssystemen
entwickelt. Zwei Wochen lang war eine 14-köpfige Gruppe aus Ohio in Freiburg. Eines der
zentralen Themen in der ersten Besuchswoche war die Auseinandersetzung mit den Folgen von
Einwanderung auf die Gesundheitssysteme. Der wachsende Anteil Pflegebedürftiger aus
anderen Kulturen und Religionen hat in Deutschland die dringende Notwendigkeit deutlich
gemacht, dass Angehörige der Pflegeberufe notwendigerweise kulturelle Kompetenzen
erwerben müssen. Prof. Werner: "Nur dann sind unsere Studienabgänger in der Lage,
Menschen mit einer gänzlich anderen Sozialisation als der eigenen, ebenso wertschätzend
wie erfolgreich zu betreuen".
An der Katholischen Fachhochschule werden bereits seit 16 Jahren, z.B. im Studiengang
Management im Gesundheitswesen (Pflege und Therapie), und jetzt auch im neuen
grundständigen Bachelorstudium der Pflege, entsprechende Kompetenzen vermittelt. Im
Rahmen des Pflegestudiums kann das 5. Semester im Ausland absolviert werden, um den
Wissenshorizont umfassend zu erweitern. Für die Gäste aus den USA ist das Thema in den
pflegenden Einrichtungen schon seit Jahrzehnten präsent und dadurch deutlich
selbstverständlicher als in Deutschland. Die Hochschulpartnerschaft zwischen der KFH
Freiburg und dem College of Nursing wird im nächsten Jahr u.a. durch einen Gegenbesuch
der Deutschen in den USA weitergeführt. Professor Werner: "2009 planen wir, mit
Studierenden der vier Studiengänge unseres Fachbereich Pflege, nach Ohio zu reisen.
Darüber hinaus sollen die Angebote von Praktika am College of Nursing gezielt genutzt
werden". Weitere Informationen Prof. Dr. Burkard Werner, E-Mail: werner@kfh-freiburg.de und www.kfh-freiburg.de
01. Juli 2008
Aufnahmeverfahren des neuen Masterstudiengangs an der Universität Witten/Herdecke endet am 31. August 2008
Am Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke startet zum Wintersemester 2008 der neue Masterstudiengang Pflegewissenschaft. Interessierte können sich bis zum 31. August 2008 bewerben. Zum Wintersemester werden die ersten Studierenden aufgenommen. Der neue Masterstudiengang ist in dieser Form einzigartig in Deutschland. Hauptkennzeichen ist eine Spezialisierung mit den Schwerpunkten "Akutpflege" beziehungsweise "Familienorientierte Pflege". Mit dem neuen Studiengang greift das Institut für Pflegewissenschaft die aktuelle gesellschaftliche Veränderung im Gesundheitswesen auf. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester.Weitere Informationen hier
30. Juni 2008
Im Berliner Modellstudiengang erwirbt der erste Jahrgang den Bachelor
Absolventinnen und Absolventen des Bachelor of Nursing feiern am 11. Juli 2008 an der Evangelischen Fachhochschule Berlin (EFB) ihren Abschluss, 23 Studierende erhalten nach erfolgreich abgeschlossenem vierten Studienjahr den Bachelor. Zu dem Festakt im Audimax der Fachhochschule werden unter anderem Gäste aus Pflege, Politik, Kirche und Gesellschaft erwartet. Das Ereignis ist für die Entwicklung der Pflegeberufe in Deutschland von großer pflegefachlicher und (berufs-)politischer Bedeutung. Denn der Modellstudiengang integriert eine ausschließlich an der Fachhochschule stattfindende hochschulische Ausbildung mit pflegepraktischen Phasen in den Krankenhäusern der kooperierenden Krankenpflegeschulen sowie weiteren externen Einrichtungen. Wie international schon lange verbreitet, findet damit eine akademische Qualifizierung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin statt. Somit trägt der Studiengang zur Professionalisierung der Pflege bei. Durchgeführt wird der Modellstudiengang von der Fachhochschule (EFB) in Kooperation mit neun Krankenpflegeschulen.Neuer interdisziplinärer Studiengang an der Hochschule Zittau/Görlitz
Der neue Bachelorstudiengang "Management im Gesundheitswesen" (Studiendauer sechs Semster) an der Hochschule Zittau/Görlitz ist eine Antwort auf den ständig steigenden Bedarf an akademisch qualifiziertem Personal der Einrichtungen und Sektoren des Gesundheitswesens, insbesondere in der mittleren und oberen Führungsebene. Jedes Jahr stehen 30 Studienplätze zur Verfügung. Die Bewerbungsfrist für den neuen Studiengang endet am 15. Juli 2008. Weitere Informationen hier.
Neuer interdisziplinärer Studiengang an der Hochschule Zittau/Görlitz
Der neue Bachelorstudiengang "Management im Gesundheitswesen" (Studiendauer sechs Semster) an der Hochschule Zittau/Görlitz ist eine Antwort auf den ständig steigenden Bedarf an akademisch qualifiziertem Personal der Einrichtungen und Sektoren des Gesundheitswesens, insbesondere in der mittleren und oberen Führungsebene. Jedes Jahr stehen 30 Studienplätze zur Verfügung. Die Bewerbungsfrist für den neuen Studiengang endet am 15. Juli 2008. Weitere Informationen hier.
Hörschäden im Alter - Ein schwieriger Job für Pflegende
Der 6. Fachtag "Hörschäden im Alter" des Fachbereichs Sozialwesen an der
Fachhochschule Münster findet am Mittwoch, 27. August, von 10 bis 16 Uhr statt. Um den
Herausforderung an die Kommunikation in der Pflege, im familiären Miteinander und in der
sozialen Arbeit begegnen zu können, ist umfangreiches Wissen über die Ursachen und
Folgen von Hörbeeinträchtigungen sowie über Hilfsmöglichkeiten unerlässlich, heißt
es in der Ankündigung des Fachbereichs.
Im Großen Hörsaal der Hüfferstiftung, in Münster (Hüfferstraße 27) werden Fachleute
deshalb Themenfelder wie Hören und seine Bedeutung, Hörschäden, Hörgeräteversorgung
und Zusatzgeräte, Kommunikation mit hörbeeinträchtigten Menschen, psychosoziale
Aspekte, Hörtraining oder auch akustische Aspekte wie Hallvermeidung oder Raumgestaltung
ausgiebig diskutieren. Es referieren der Musikpädagoge Prof. Dr. Hans Hermann Wickel, der
Psychiater Prof. Dr. Hanns Rüdiger Röttgers und die Hörgeräte-Akustikerin Nicole
Reckmann. Weitere Informationen hier und
Anmeldung unter: weiterbildung@fh-muenster.de
Bewerbungsschluß am 7. Juni 2008 in Vallendar
Die Bewerbungsfrist um einen Studienplatz für das Wintersemester 2008/09 im Masterstudiengang Pflegewissenschaft an der Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar endet am 7. Juni 2008. Der forschungsorientierte Studiengang schließt mit dem akademischen Titel "Master of Science" ab. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester; für Bewerber/innen mit FH-Diplomabschluß wird ein spezifisches, auf drei Semester verkürztes Studium angeboten. Weitere Informationen hier.
Freie Studienplätze in Berlin ohne Abitur
Die Evangelische Fachhochschule Berlin bietet für ihren Diplom-Studiengang Pflege/Pflegewissenschaft zum Wiutersemester 2008/2009 noch freie Studienplätze auch ohne Abitur an. Das Studium qualifiziert für Planung- und Managementaufgaben im vielseitigen Berufsfeld Gesundheit und Pflege. Verliehen wird der akademische Grad Diplom-Pflegewirt bzw. Diplom-Pflegewirtin. Weitere Informationen www.evfh-berlin.de/evfh-berlin/html/sl/sg-pflege/sl-sg-pflege.asp
Neuer Fernstudiengang mit Case-Management
Case-Management wird für das Gesundheitswesen immer wichtiger. Deshalb wollen sich auf dieses Gebiet die Studierenden spezialisieren, die im Frühjahr 2008 ein neues Studium zum Bachelor of Arts Public Health Care und Case Management mit der Fachrichtung Beratung im Gesundheits- und Sozialwesen (Pflegewissenschaftliche Ausrichtung, Nursing) begonnen haben. Das Studium an der "also Akademie" ist als Fernstudiengang besonders für Berufstätige geeignet. Die Präsenzphasen finden in Kuppenheim bei Baden-Baden und in Heidelberg statt. Mit dieser Hochschulausbildung soll eine Brücke zwischen Wissenschaft und Anwendung im Sozialwesen geschlagen werden. Examinierte Pflegemitarbeiter erhalten mit dem Studienabschluss gleichzeitig ein Zertifikat für die Pflegedienstleitung. Damit sind sie als verantwortliche Pflegefachkraft qualifiziert. Näheres können Sie erfahren unter www.also-akademie.de
Barrierefreier Master gefragt
Auf reges Interesse bei Studieninteressenten wie Arbeitgebern ist der Masterstudiengang Barrierefreie Systeme gestoßen, den die Fachhochschule Frankfurt am Main seit 2005 interdisziplinär anbietet. An dem nach Auskunft der Fachhochschule deutschlandweit einmalige Studiengang sind drei verschiedene Fachrichtungen beteiligt: Architektur, Informatik und Ingenieurwissenschaften sowie Pflege, Soziale Arbeit und Gesundheit. Das Studienprogramm umfasst barrierefreies Planen und Wohnen, intelligente Systeme und Case Management für barrierefreies Leben. Der fachrichtungsbezogene Anteil beträgt zwei Drittel des Studiums. Das übrige Drittel entfällt auf interdisziplinäre Projekte. Weitere Informationen sind zu finden unter www.fh-basys.de
Englischkurse für Pflegende
20. Februar 2008Yvonne Ford, Autorin von "Nursing English Essentials" sowie Lehrbeauftragte an den FH Frankfurt und der Universität Witten-Herdecke, bietet Englischkurse speziell für Pflegende und Angehörige anderer Berufe im Gesundheitswesen an. Zum Programm des von ihr gegründeten und geleiteten Centre für Communication in Health Care in Frankfurt gehören Sprachschulungen, themenbezogene Spezialkurse sowie Coaching und Support an. Schon seit 20 Jahren entwickelt sie erfolgreich Kurse für Ärzte, Pflegende, Auszubildende und Sozialarbeiter, die mit englischsprechenden Patienten erfolgreicher kommunizieren wollen. Weitere Informationen hier
Europäischer Kongress für Pflegeinformatik in Münster
Telekommunikation und Informatik spielen im Gesundheitswesen zunehmend eine große Rolle. Deshalb stehen patientenbezogene Daten und vernetzte Versorgung beim European Nursing Informatics (ENI) Kongress im Vordergrund. Gastgeber des internationalen Expertentreffens ist in diesem Jahr der Fachbereich Pflege und Gesundheit der Fachhochschule Münster. Vom 5. bis 7. März 2008 können Pflegewissenschaftler, Pflegeinformatiker und Studierende Erfahrungen austauschen sowie Vorträge und Workshops am Leonardo-Campus besuchen. Neben dem IT-Einsatz im Krankenhausbereich werden auch spezielle Lösungen für die stationäre Altenhilfe angesprochen. Weitere Informationen hier
"Auswirkungen der Pflegereform auf die Pflege und Betreuung alter Menschen"
Am 14. Februar 2008 findet an der Evangelischen Fachhochschule Berlin der 6. Berlin-Brandenburg-Pflegetag zum Thema "Auswirkungen der Pflegereform auf die Pflege und Betreuung alter Menschen" statt. Der Pflegetag ist ein Forum zur Bestandsaufnahme und kritisch-innovativen Reflektion der sich abzeichnenden Konturen der Pflegereform gerade auch vor dem Hintergrund der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Neben verschiedenen Vorträgen werden in vier Fachforen Aspekte der Pflegereform vertieft und diskutiert. Weitere Informationen zu den Vorträgen und dem Ablauf hier
Steuertipps für Studenten
Unter www.steuerberater-empfehlung.de können Studenten nach aktuellen Steuertipps und steuerlichen Änderungen suchen. Die Seite ist in erster Linie für Studenten gedacht, die arbeiten müssen, um sich ihr Studium finanzieren zu können. Viele Studenten sind deshalb schon während Ihres Studiums mit steuerlichen Problemen konfrontiert, ohne sich einen Steuerberater leisten zu können. Diese Website bietet den Studenten einen laufenden wachsenden Pool aktueller und kostenloser Steuertipps. Diese wurden von Steuerberatern eingestellt und werden laufend aktualisert und erweitert. Die Benutzung aller Seiten ist kostenlos.
Freie Plätze für Master in "Management und Qualitätsentwicklung"
Ab Sommersemester 2008 bietet die Alice Salomon Hochschule in Berlin den Master-Studiengang "Management und Qualitätsentwicklung im Gesundheitswesen" an. Das Studium richtet sich an Hochschulabsolventen/innen des Gesundheitswesens mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und einem abgeschlossenen Bachelor- oder Diplomstudium in den Bereichen Gesundheits- und Pflegemanagement, Physiotherapie/Ergotherapie bzw. einem vergleichbarem Studium. Bewerbungsschluss ist 15. Januar 2008. Je nach Studienschwerpunkt will der Studiengang den Absolventen z.B. den Weg zur Leitung von größeren Einrichtungen im Gesundheitswesen, zur Gründung und Führung einer eigenen Pflege- oder Therapieeinrichtung bzw. zu eigenständiger wissenschaftlicher Forschung öffnen. Weitere Informationen hier
10. Oktober 2007
Wichtiger Meilenstein im ersten dualen Pflegestudiengang Deutschlands erreicht
In der letzten Septemberwoche hat an der Evangelischen Fachhochschule Berlin (EFB) der erste Jahrgang im Studiengang Bachelor of Nursing seine Berufszulassung gemäß Krankenpflegegesetz erworben.Wie international schon lange verbreitet, findet mit diesem Studiengang eine akademische Qualifizierung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin statt. Nach einem vierten Jahr erwerben die Studierenden den Bachelor of Science. Am 1. Oktober 2004 ging der Modellstudiengang, der von der Fachhochschule (EFB) in Kooperation mit acht Krankenpflegeschulen durchgeführt wird, mit 31 Studierenden an den Start. Er integriert eine ausschließlich an der Fachhochschule stattfindende Theorieausbildung mit Praxisphasen an den Krankenhäusern der kooperierenden Krankenpflegeschulen sowie weiteren externen Praxiseinsätzen. Ziel ist es, auch in Deutschland einen international vergleichbaren akademischen Bildungsweg für die Gesundheits- und Krankenpflege zu schaffen und so eine Weiterentwicklung der Pflege zu ermöglichen. Damit ist der Bachelor of Nursing in seiner Art einmalig in Deutschland. Nach drei Jahren findet die berufszulassende Prüfung statt, die aus einem schriftlichen, praktischen und mündlichen Teil besteht. Danach folgt ein Jahr des Studiums ausschließlich an der Fachhochschule. Zum Abschluss des Studiums schreiben die Studierenden eine Bachelorarbeit und sind damit die ersten, die in Deutschland einen europaweit vergleichbaren Studienabschluss in der Gesundheits- und Krankenpflege haben.02. September 2007
Start für "Gesundheitsförderung in Städten und Gemeinden"
Am 5. und 6. Oktober 2007 startet die Hochschule Magdeburg erneut die berufsbegleitende Weiterbildung "Gesundheitsförderung in Städten und Gemeinden (GGF)". Sie wird nach zwei Semestern (Studiengebühr je Semester 550 ) mit einem Zertifikat für kommunales Gesundheitsmanagement abgeschlossen. In der Weiterbildung werden vor allem Kompetenzen in der gesundheitsbezogenen Projektarbeit für das Handlungsfeld "Kommune" vermittelt. Neben theoretischen und praktischen Grundlagen der Gesundheitsförderung erhalten die Teilnehmer Kenntnisse im Projektmanagement, Netzwerkmanagement und Öffentlichkeitsarbeit sowie in Methoden und Instrumente der Qualitätssicherung und Bewertung.. Sechs zweitägige Präsenzphasen vertiefen das Wissen durch Referate, Übungen oder Fallbeispiele. Zwischen den Präsenzzeiten nutzen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Online-Lernplattform. Ein elektronischer Studienführer unterstützt die Seminargruppe dabei. Zusätzliche Informationen gibt es unter: www.sgw.hs-magdeburg.de/ggf.
10. August 2007
Ohne Abitur zum Bachelor und Master für Gesundheitsökonomie
Die Apollon Hochschule, eine in Bremen staatlich zugelassene private Hochschule, bietet berufsbegleitende Fernstudiengänge für Gesundheitsökonomie mit den Abschlüssen Bachelor bzw. Master of Arts an. Der Bachelor-Studiengang umfasst die Fächer Health Communication, Gesundheitsconsulting und Versorgungssystem-Management. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einem intensiven Praxisbezug. Das Studium dauert 36 Monate, wobei diese Zeit kostenlos um bis zu 18 Monate verlängert werden kann. Im Master-Studium werden Fächer wie Krankenhaus-Consulting, Health Marketing, Telematik oder Facility Management angeboten. Die zweijährige Studienzeit kann hier kostenlos um 12 Monaten verlängert werden. Für beide Studiengänge betragen die Gebühren betragen monatlich 307. Ein Abitur ist nicht notwendig. Für die Zulassung reichen Berufsausbildung/Berufspraxis mit Einstufungsprüfung oder ein Probestudium. Weitere Information unter Tel. 0421 / 378266-150 oder hier anfordern.
09. Juni 2007
Bachelorstudiengang ab 2008 in Kuppenheim und Heidelberg
Die also-Akademie für Leitung, Soziales und Organisation GmbH in Heidelberg, Kooperationspartner der Steinbeis-Hochschule, bietet ab März 2008 den Studiengang Bachelor of Arts Public HealthCare and Case Management; (Fachrichtung: Beratung im Gesundheits- und Sozialwesen) an. Das Grundstudium des berufsbegleitende Studiengangs findet in Kuppenheim und das Hauptstudium in Heidelberg statt. Die Studiengebühren belaufen sich insgesamt auf 12.390 . Zum Programm der Akademie gehört außerdem ein Studiengang mit Abschluss zum Bachelor of Business Administration im Sozial und Gesundheitswesen (Social BBA).
05. März 2007
Berufsbegleitender Studiengang "Social BBA" startet in Berlin
Die Steinbeis-Hochschule Berlin startet am 19. April 2007 den berufsbegleitenden Studiengang Bachelor of Business Administration im Gesundheits- und Sozialwesen (Social BBA). Der Studiengang wendet sich an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens. Eine Informationsbroschüre Social BBA gibt es zum Download. Am 22. Februar 2007 findet um 17.30 Uhr eine Informationsveranstaltung in der Steinbeis-Hochschule Berlin, Gürtelstr. 29A/30, statt. Weitere Informationen und Anmeldung bei Frau Katja Manhart, Tel. 030 / 293309 241 oder E-Mail katja.manhart@shb-sba.de
02. Februar 2007
Buchtipp: "Wohin mit dem Vater?"
"Wohin mit dem Vater? Ein Sohn verzweifelt am Pflegesystem" heißt ein Buch, das in diesen Tagen im S. Fischer Verlag erscheint. Offen erzählt der Autor, mit welchen grundlegenden Fragen er sich plötzlich konfrontiert sah und schildert die Gewissenskonflikte wie auch die bürokratischen Schwierigkeiten seiner Situation. Angesichts der Untätigkeit von Gesellschaft und Politik vor einer der großen sozialen Fragen unserer Zeit will der Verfasser Alarm schlagen. Der Autor ist seit 30 Jahren Journalist, arbeitete bei verschiedenen deutschen Zeitungen und ist heute Ressortleiter bei einer deutschen Taggeszeitung. Die Lösung, die er für die Pflege seines Vaters fand, ist nicht legal. Um sie nicht zu gefährden, muss er anonym bleiben. Das Sachbuch soll im Buchhandlung 17,90 kosten.
20. Dezember 2006
Sicherheit am Lebensende per Patientenverfügung
Wie können Menschen in der Nähe ihres Lebensendes sicher gehen, das ihre Wünsche und Entscheidungen für ihre spätere medizinische Versorgung respektiert werden? In Ihrem Ratgeber,"Die Patientenverfügung - was Sie tun können, um richtig vorzusorgen", der jetzt in neunter überarbeiteter Auflage im Verlag Herder, Freiburg, erschienen ist, geben die Autoren, der Jurist Thomas Klie und der Palliativmediziner Christoph Student, Auskunft darüber, welche Sicherungsstrategien für die Betroffenen und ihre Angehörigen Erfolg versprechen. Durch eine Vielzahl praktischer Beispiele und zahlreicher Formulierungshilfen werden die Leser beim Aufsetzen einer wirksamen Patientenverfügung unterstützt. Die Neuauflage greift die aktuelle rechtliche Diskussion auf und nimmt zu den politischen Bemühungen um gesetzliche Regelungen Stellung. Weitere Informationen unter www.christoph-student.de
14. Dezember 2006
Neuer Masterstudiengang "Management für Pflege- & Gesundheitsberufe" an der Ev. FH Hannover
Ab Wintersemester 2007/2008 wird an der Evangelischen Fachhochschule Hannover ein Masterstudiengang Management für Pflege- und Gesundheitsberufe angeboten. Dieser zeichnet sich durch seine pflegespezifische Ausrichtung aus und will dem gesellschaftlichen und demografischen Wandel Rechnung tragen. Das berufsbegleitende Studium richtet sich an die Absolventen von Pflege- oder gesundheitswissensschaftliche Studiengänge (Diplom oder Bachelor). Absolventen eines achtsemestrigen Diplomstudienganges, insbesondere im Bereich Pflegemangement, können Studienleistungen aus dem ersten Studium angerechnet werden. Die Regelstudienzeit beträt sechs Semester und schließt mit den akademischen Grad "Master of Arts" (M.A.) ab und ermöglicht nach Auskunft der Fachhochschule den Zugang zum Höheren Dienst. Weitere Informationen hier
27. November 2006
Neuer Masterstudiengang "Management für Pflege- & Gesundheitsberufe" an der Ev. FH Hannover
Ab Wintersemester 2007/2008 wird an der Evangelischen Fachhochschule Hannover ein Masterstudiengang Management für Pflege- und Gesundheitsberufe angeboten. Dieser zeichnet sich durch seine pflegespezifische Ausrichtung aus und will dem gesellschaftlichen und demografischen Wandel Rechnung tragen. Das berufsbegleitende Studium richtet sich an die Absolventen von Pflege- oder gesundheitswissensschaftliche Studiengänge (Diplom oder Bachelor). Absolventen eines achtsemestrigen Diplomstudienganges, insbesondere im Bereich Pflegemangement, können Studienleistungen aus dem ersten Studium angerechnet werden. Die Regelstudienzeit beträt sechs Semester und schließt mit den akademischen Grad "Master of Arts" (M.A.) ab und ermöglicht nach Auskunft der Fachhochschule den Zugang zum Höheren Dienst. Weitere Informationen hier
27. November 2006
Ab 2008: Doktor für Pflegekräfte in Vallendar
Die Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar bei Koblenz baut zur Zeit eine Pflegewissenschaftliche Fakultät auf. Dabei handelt es sich nach Angaben der Hochschule bundesweit um die erste Fakultät dieser Art im Universitätsrang. Zum Wintersemester hat erstmals der Masterstudiengang Pflegewissenschaft begonnen. Spätestens im Jahr 2008 soll ein Promotionsprogramm hinzukommen, in dem studierte Pflegekräfte eigenständig forschen und ihre Doktorarbeiten anfertigen können. Die Absolventen sollen später insbesondere in der Forschung, Entwicklung, Beratung und der wissenschaftlichen Lehre im Pflege- und Gesundheitsbereich tätig sein. Zum Wintersemester starteten 25 Studierende aus ganz Deutschland mit ihrem Studium in Vallendar. Im April 2007 soll eine zweite Studiengruppe folgen. Weitere Informationen im Newsletter der Pflegewissenschaftlichen Fakultät i. G. und hier13. November 2006
Neue Vortragsreihe an der FH Münster
Spezielle Softwareprogramme unterstützen ein professionelles Management in Gesundheitseinrichtungen. Geschäftsprozesse, Arbeitsabläufe und die Finanzbuchhaltung werden mit ihnen organisiert und dokumentiert. Die Vortragsreihe "EDV-Tools für die Pflegeberufe" am Fachbereich Pflege der Fachhochschule Münster informiert Fachkräfte des Gesundheitswesens über die verschiedenen Programme. Weitere Informatioen hier
15. Oktober 2006
E-Learning - Angebote auf Gesundheitspflege-Kongreß
Oncampus, die E-Learning-Tochter der Fachhochschule Lübeck, und die Fachhochschule Flensburg stellen vom 27. bis 28. Oktober 2006 auf dem 4. Gesundheitspflege-Kongress in Hamburg flexible Weiterbildungsmöglichkeiten für das Management im Gesundheitswesen vor. Neue Angebote in der Fort- und Weiterbildung, basierend auf neuen Lehrmethoden und -medien wie webbasiertes Lernen, sollen dem Einzelnen Chancen geben, sich im Umfeld wandelnder Pflegeanforderungen zu etablieren und zu behaupten. Oncampus bietet außerdem denjenigen, die E-Learning ausprobieren möchten, einen kostenfreien Schnupperkurs. Vom 24. November bis 3. Dezember 2006 können einige Kapitel aus dem Kurs Recht im Gesundheitswesen kostenfrei studiert werden. Weitere Informationen: Telefon 0451/2903-134 und www.oncampus.de
04. Oktober 2006
Pflege - ohne Informatik nicht mehr denkbar
Mehr als 250 in- und ausländische Teilnehmer des Europäischen Pflegeinformatik-Kongresses und des diesjährigen Osnabrücker Gesundheitsforums diskutierten Ende September an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Fachhochschule Osnabrück über aktuelle Themen der Informatik im Anwendungsbereich der Pflegewissenschaft, Pflegepraxis und des Pflegemanagements. Das reiche Spektrum an wissenschaftlichen Vorträgen zeigte die Breite der Einsatzmöglichkeiten von Informations- und Kommunikationstechnologie in der pflegerischen Versorgung von Patienten. Gerade weil sich Pflegekräfte in erster Linie um den Menschen kümmerten, müsse die Technik im Hintergrund agieren, sie müsse allseits verfügbar und robust sein, lauteten Forderungen von Teilnehmern. Der Einführungsvortrag wurde von Dr. Helen Betts aus Winchester (Großbritannien) gehalten.
20. September 2006
Weiterbildendes Studium Palliative Care an der Universität Bremen
Für die qualifizierte Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen bietet die Universität Bremen Angehörige aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern wie Pflege, Medizin, Psychologie und Seelsorge. Die Zusammenarbeit verschiedener Professionen gehöre auf Palliativstationen, in Hospizen und in der ambulanten Versorgung zum Berufsalltag, meinen die Bremer Wissenschaftler. Ihr weiterbildendes Studium Palliative Care setzt sich deshalb aus unterschiedlichen Modulen zusammen, die interdisziplinär und interprofessionell das Wissen und Können für die Arbeit im Palliativbereich abdecken. Das Weiterbildungsangebot kostet 1.650 Euro, dauert 19 Monate, umfasst 320 Stunden und schließt mit einem Zertifikat der Universität Bremen ab. Anfang Dezember findet eine Informationsveranstaltung statt. Eine Broschüre mit weitern Einzelheiten ist beim Zentrum für Weiterbildung der Universität Bremen erhältlich: Tel. 0421 / 218 89 88, E-Mail: mglomba@uni-bremen.de. Weitere Informationen hier
15. September 2006
Berufsbegleitende Weiterbildung "Gemeindebezogene Gesundheitsförderung"
Die Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) bietet in Zusammenarbeit mit dem Kooperationsverbund Hochschulen für Gesundheit e.V. den berufbegleitenden Weiterbildungsstudiengang "Gemeindebezogene Gesundheitsförderung" an. Das Studium ist als mediengestütztes Fernstudium mit regelmäßigen zweitägigen Präzensphasen an der Hochschule Magdeburg organisiert. Die Weiterbildung will Kompetenzen und Strategien zur Umsetzung und Koordination von Gesundheitsförderungsprojekten in dem Handlungsfeldern Kommune und Stadtteil vermitteln. Weitere zentrale Komponenten sind Projektmanagement, Kooperation und Vernetzung, Evaluation und Qualitätssicherung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Der nächste Kurs beginnt am 15. April 2006, die Bewerbungsfrist endet am 31. März 2006. Die Teilnahmegebühr beträgt 450 Euro pro Semester. Weitere Informationen hier oder im Flyer als Download.
10. September 2006
Student wird Ehrendoktor der Universität Heidelberg
Der Senat der Universität Heidelberg hat beschlossen, Prof. Dr. Johann-Christoph Student aufgrund seiner großen Verdienste um die Gründung der Hospizbewegung und der Neuausrichtung der Palliativmedizin in Deutschland die Ehrendoktorwürde zu verleihen. In einer akademischen Feier wird der Dekan der Theologischen Fakultät dem Arzt und Psychotherapeuten am 15. Februar 2006 die Ehrenpromotionsurkunde (Dr. theol. h.c.) überreichen. Die Ehrendoktorwürde gilt als die höchste akademische Auszeichnung, die eine Universität vergeben kann.Weitere Informationen hier
04. August 2006
Jetzt für WS 2006/07 bei der Katholische FH Nordrhein-Westfalen in Köln bewerben
Interessenten, die zum Wintersemester 2006/07 ein Bachelor- oder Masterstudium im Fachbereich Gesundheit an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen in Köln aufnehmen wollen, müssen sich bis 31. März 2006 bewerben. Die bisherigen Diplomstudiengänge Pflegemanagement und Pflegepädagogik, werden nicht mehr angeboten. Stattdessen sind folgende Studiengänge eingerichtet worden: ab Wintersemester 2006/07 der Bachelor-Studiengang Pflegewissenschaft B.A. und der Master-Studiengang Schulleitung M.A., postgradual, und ab Wintersemester 2007/08 die Master-Studiengänge Lehrer/-in Pflege und Gesundheit M.A. und Pflegemanagement M.A.. Die Bewerbungsunterlagen sind als Downloads erhältlich.
03. Juli 2006
Fachhochschule im DRK: Akkreditierung der Studiengänge
Die beiden Studiengänge Pflegemanagement und Sozialmanagement, in denen an der Fachhochschule im DRK
Göttingen der Bachelorabschluss erworben werden kann, sind von der Zentralen Evaluations-
und Akkreditierungsagentur (ZEvA) Hannover akkreditiert worden. Damit wurde die stimmige
Konzeption des erfolgreichen Studienkonzepts der Fachhochschule bestätigt. Der
Studienabschluss der mittlerweile 160 Studierenden erhält durch die Akkreditierung das
Gütesiegel des Akkreditierungsrates und ist somit als innovativer Bachelorstudiengang
auch für künftige Arbeitgeber besser einschätzbar.
Im Studiengang Pflegemanagement geht es um die Kompetenz, im Pflege- und
Gesundheitsbereich effizient und effektiv verwalten und leiten zu können. Unter
Sozialmanagement ist eine Qualifikation im Managementbereich für Einrichtungen sozialer
Dienstleistungen zu verstehen. Der Fachhochschule im DRK wurde die Akkreditierung für
fünf Jahre bis 2010 ausgesprochen.
05. Juni 2006
Rheinische Fachhochschule informiert über Studium zum Medizin-Ökonom
Die Rheinische Fachhochschule Köln (RFH) stellt an einem Infoabend den Studiengang Medizin-Ökonomie vor, der praktisches betriebswirtschaftliches Wissen mit theoretischen medizinisch-pharmakologischen Kenntnissen verknüpft. Interessierte können sich am Mittwoch, 7. Juni, um 18.00 Uhr im Studienzentrum an der Vogelsanger Str. 295 in Köln-Ehrenfeld, informieren. Studiengangsleiter Prof. Dr. med. Rainer Riedel und Studienberater Peter Nell erläutern Einzelheiten des neuen Studienganges. Die Veranstaltung richtet sich besonders an Abiturienten, die zum kommenden Wintersemester ein betriebwirtschaftlich-medizinisch orientiertes Studienfach suchen. Aber auch Berufstätige aus den Gesundheitsbereichen, die sich akademisch qualifizieren möchten, werden angesprochen. Das kostenpflichtige Studium kann berufsbegleitend oder in Vollzeit in sieben Semestern abgeschlossen werden.Weitere Informationen http://www.rfh-koeln.de/ oder bei der Studienberatung, Peter Nell, Telefon: 0221/20 30-228.
05.Mai 2006
Pflegemanagement-Tagung: Forschungs-Impulse für die Praxis
Den Spagat zwischen Effizienz und Effektivität in der Pflege will die wissenschaftliche Tagung "Denkwerkstatt" am 27. Mai 2006 in Osnabrück erleichtern, die von der Zeitschrift für Pflegewissenschaft "Printernet" veranstaltet wird. Zu den Kooperationspartnern des Kongresses zählt auch die Fachhochschule Osnabrück. Durch Vorträge und Diskussionen, Workshops und der Präsentation studentischer Projekte aus verschiedenen europäischen Ländern sollen Impulse aus der Forschung direkt in das Praxisfeld Pflegemanagement übertragen werden. Zu der Tagung gehört auch ein Forum "Innovationen durch Nachwuchs", zu dem Studenten ihre Arbeiten einreichen können. Die beste Arbeit erhält einen Preis für Pflegemanagement. Die Teilnahmegebühr liegt zwischen 110 und 160 Euro. Wer erst zehn Tage vor Veranstaltungsbeginn bucht, zahlt eine Spätbuchergebühr von 30 Euro. Studenten erhalten einen Rabatt von 50 %. Nähere Einzelheiten sind erhältlich bei Thorsten Bücker, Redaktion Printernet, An den Hafergärten 9, D-35410 Hungen, Telefon 06402/508612, E-Mail service@printernet.info
Festakt zum Pflege-Jubiläum in München
Zehn Jahre Pflegemangement und die Einführung des Bachelorstudienganges Pflegemanagement/Pflegepädagogik sind die Anlässe für eine akademische Feier der Katholischen Stiftungsfachhochschule München am Donnerstag, 6. April 2006, um 17.00 Uhr in der Aula der Hochschule. Bei dieser Festveranstaltung wird auch der bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Thomas Goppel, sprechen. Weitere Informationen hier
Pflege schafft Wissen
Unter dem Motto "Pflege schafft Wissen" findet am 1. Februar 2006 bereits zum zweiten Mal der "Tag der offenen Tür" und die Informationsveranstaltung "Neues aus der Pflegewissenschaft" des Institutes für Pflegewissenschaft der Privaten Universität Witten/Herdecke statt. Am "Tag der offenen Tür" sollen alle angesprochen werden, die sich für das Bachelor- oder das Masterstudium der Pflegewissenschaft sowie für die Promotion interessieren. Die Veranstaltung "Neues aus der Pflegewissenschaft" dient dem Praxis-Theorie-Transfer und wendet sich überwiegend an interessierte Berufsangehörige, Hochschulabsolventen und Arbeitgeber. Die Veranstaltung ist kostenlos, aber um eine schriftliche Anmeldung wird gebeten. Anmeldung an Institut für Pflegewissenschaften pflege-wissen@uni-wh.de oder Fax 02302/92226-318; weitere Informationen hier
Master of Science für Schnellentschlossene
Wer sich schnell entscheidet, kann vielleicht noch zum 16. Januar 2006 sein Studium zum Master of Science MScN der englischen Cardiff University aufnehmen, das in Deutschland vom Bildungswerk Irsee angeboten wird. Das Studium dauert drei Jahre und umfasst Präsenzmodule, Zwischentutorials und Selbstlernmaterialien. Der Lernstoff wird in regionalen Arbeitsgruppen vertieft. Für das dritte Studienjahr ist eine Präsenzphase an der Cardiff University vorgesehen. Mit diesem Studienangebot will das Bildungswerk "umfassende pflegerische Kompetenz auf wissenschaftlicher Basis zugleich mit dem Zugang zu Tradition und Niveau der angelsächsischen Pflegewissenschaft und -forschung" vermitteln. Näheres hier
Erster Cäcilia-Schwarz-Förderpreis für Innovation in der Altenhilfe
Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. schreibt erstmals in diesem Jahr den "Cäcilia-Schwarz-Förderpreis für Innovation in der Altenhilfe" aus. Er richtet sich an jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in einer Dissertation oder vergleichbaren Arbeit neue Wege in der Altenhilfe aufzeigen, und ist mit 3.000 Euro dotiert. Der Preis soll auf dem 77. Deutschen Fürsorgetag 2006 in Düsseldorf von dem zuständigen Bundesminister überreicht werden. Der Bewerbungszeitraum endet am 31. Dezember 2005. Weitere Informationen sind unter http://www.deutscher-verein.de/verein/002-Ausschreibungen/pdf/caecilia_schwarz_foederpreis.pdf nachlesbar. Für Fragen steht Dr. Irina Pfützenreuter zur Verfügung im Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., Michaelkirchstraße 17/18, 10 179 Berlin; Tel. 030/62 980 311; E-Mail: pfuetzenreuter@deutscher-verein.de
FH Münster verabschiedet Absolventen des Fachbereiches Pflege
Die Absolventen des Fachbereichs Pflege der Fachhochschule Münster feiern am Freitag, 21. Oktober 2005, ihren erfolgreichen Studienabschluss. Den Festvortrag Pflege wird Wissenschaft" hält Prof. Dr. Birgit Vosseler von der Hochschule Ravensburg-Weingarten. Die Wissenschaftlerin gehörte zum zweiten Jahrgang im Studiengang Pflegemanagement, nachdem die Fachhochschule Münster als erste Hochschule in Nordrhein-Westfalen 1994 diesen Studiengang eingeführt hatte.
15. September 2005
Neue Buchreihe "Pflegemanagement kompakt" im September gestartet
Die neue Reihe "Pflegemagement kontakt" des Kohlhammer Verlages will über Organisation und Unternehmensführung, Personal- und Qualitätsmanagement, Finanzen, Marketing und Strategie prägnante, aber auch wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Informationen geben. Sie wendet sich vor allem an Studenten, Berater und Praktiker. Im Kohlhammer Verlag erscheinen bereits die Reihen über Pflegekompakt, Altenpflege, Pflegerecht und Pflegewissenschaft. Dem steigendem Bedarf in den Bereichen Orgasisation, Führung und Management will die neue Reihe Rechnung tragen.Weitere Informationen hier
01. Juli 2005
Anmeldung für Masterstudiengang "Pädagogik für Pflege- und Gesundheitsberufe" in Kassel möglich
Schon in diesem Herbst startet der gemeinsame Master-Studiengang "Pädagogik für Pflege- und Gesundheitsberufe", angeboten vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Kassel und dem Fachbereich Pflege und Gesundheit der Fachhochschule Fulda. Der Masterstudiengang baut auf dem Studium einer pflege- und gesundheitswissenschaftlichen Disziplin auf, wie sie etwa in Fulda als Bachelor-Studiengang angeboten wird. Anmeldungen sind bis Ende August bei der Universität Kassel möglich.Weitere Informationen hier
15. Juni 2005
Neuer Studiengang Pflegepädagogik in München
Zum ersten Male wird in Bayern im kommenden Wintersemester 2005/06 der Studiengang Pflegepädagogik als Fachhochschulstudiengang angeboten. Dieses Studium an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München (KSFH) dauert sieben Semester, dient der Ausbildung von Lehrkräften an den Schulen des Gesundheitswesens und endet mit dem Abschluss des "Bachelor of Arts". Notwendig geworden ist der neue Studiengang durch eine veränderte Rechtsvorschrift des Bundes, wonach künftig die Lehrkräfte an Kranken- oder Altenpflegeschulen einen Hochschulabschluss nachweisen müssen. Im Freistaat werden an den rund 160 Berufsfachschulen pro Jahr etwa 50 neue Pflege-Lehrkräfte benötigt. Die Bewerbung für das Studium der Pflegepädagogik ist noch bis 15. Juni möglich, Voraussetzung ist die Fachhochschulreife und eine Berufsausbildung in einem Pflegeberuf. Weitere Informationen hier und www.ksfh.de
10. Juni 2005
Buchtipp
Pflege hat viele Gesichter
Das erste kompakte Selbsthilfebuch für Menschen, die in der privaten oder
beruflichen Pflege tätig sind
Mit dieser Buchveröffentlichung stellt die Autorin Sabine Marya ein Buch zur Selbsthilfe und gleichzeitig eine Dokumentation über die Situation von Pflegenden bei ihrer Arbeit und in der Gesellschaft, vor. Ziel des Buches ist es, für sich selber gut zu sorgen, sich mit den Auswirkungen der Pflege auf das eigene Leben auseinander zu setzen, um eigene negative Verhaltensmuster zu erkennen und zu verändern. Es wird nach Ansicht der Verfasserin Zeit, auch in der Pflege neue Wege zu gehen, die frei sind von den Vorgaben, die die "Gesellschaft" den Pflegenden gibt. Es sei notwendig, ein positives Selbstbild aufzubauen und dafür zu sorgen, dass es nicht nur der Patienten besser geht, sondern auch den Pflegepersonen. Dabei möchte dieses Buch eine Unterstützung sein. Das Buch erscheint Ende Juli 2005, als Taschenbuch für 18,95 Euro im Lumen Verlag, Freiburg.
25. Mai 2005
Neuer Studiengang Pflegepädagogik in Weingarten
Zum Wintersemester dieses Jahres wird an der Hochschule Ravensburg-Weingarten ein neuer Studiengang für Pflegepädagogik eingerichtet. Das Studium soll einerseits die akademische Ausbildung, andererseits die praktischen Fertigkeiten für die Lehre in der Kranken- und Altenpflege vermitteln. Weitere Imformationen hier
20. Mai 2005
Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld feiert zehnjähriges Bestehen
Immer wieder dringen Probleme im Zusammenhang mit der Pflege von alten und chronisch kranken Menschen an die Öffentlichkeit. Der insgesamt verbesserungswürdigen Pflegesituation in Deutschland steht eine noch schwach entwickelte Forschung zur Verbesserung der Pflege gegenüber. Um dies zu ändern, wurde vor zehn Jahren das Institut für Pflegewissenschaft (IPW) an der Universität Bielefeld gegründet. Es ist der Fakultät für Gesundheitswissenschaften angegliedert. Das IPW gilt als eines der ersten universitären pflegewissenschaftlichen Institute in Deutschland. Mit dem Jubiläum des Instituts, das am 8. Juni in der Stadthalle Bielefeld gefeiert wird, hat faktisch zugleich ein neues wissenschaftliches Fachgebiet Geburtstag.Weitere Informationen hier
10. Mai 2005
Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld feiert zehnjähriges Bestehen
Immer wieder dringen Probleme im Zusammenhang mit der Pflege von alten und chronisch kranken Menschen an die Öffentlichkeit. Der insgesamt verbesserungswürdigen Pflegesituation in Deutschland steht eine noch schwach entwickelte Forschung zur Verbesserung der Pflege gegenüber. Um dies zu ändern, wurde vor zehn Jahren das Institut für Pflegewissenschaft (IPW) an der Universität Bielefeld gegründet. Es ist der Fakultät für Gesundheitswissenschaften angegliedert. Das IPW gilt als eines der ersten universitären pflegewissenschaftlichen Institute in Deutschland. Mit dem Jubiläum des Instituts, das am 8. Juni in der Stadthalle Bielefeld gefeiert wird, hat faktisch zugleich ein neues wissenschaftliches Fachgebiet Geburtstag.Weitere Informationen hier
15. April 2005
Verlag sucht Lektor/in für Pflegebereich
Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht der Verlag Elsevier GmbH in München, der zu der international tätigen Verlagsgruppe Elsevier gehört, eine/n Lektor/in für den Programmbereich Pflege. Schwerpunkte sind Fachbücher, Zeitschriften und elektronische Produkte in den Bereichen Medizin und Gesundheit. Es handelt sich um eine Vollzeitstelle. Weitere Informationen und Stellenbeschreibung hier.
5. April 2005
Barrierefreier Master in Frankfurt"Barrierefreie Systeme" heißt ein neuer interdisziplinärer Studiengang an der Fachhochschule Frankfurt am Main, der mit dem Masterabschluss endet. In ihm sind die Fächer Pflege- und Sozialwissenschaften sowie Architektur, Informatik und Ingenieurwissenschaften integriert. Dieser Studiengang ist nach Ansicht der Fachhochschule einzigartig in Deutschland. Er qualifiziere für innovative Konzepte im baulich-technischen Bereich und in der pflegerisch-sozialen Versorgung. Barrierefreie Systeme sollen Menschen unabhängig von jedem Alter und individuellen Einschränkungen eine weitgehend selbstständige und selbstbestimmte Lebensführung ermöglichen. Das Studium dauert vier Semester und kann berufsbegleitend absolviert werden. Er schließt mit dem Master of Science ab. Der Abschluss erfüllt die Voraussetzungen für den höheren Dienst und für ein Promotionsverfahren. Näheres ist hier nachzulesen.
15. Februar 2005
Buchtipp
Ärger im OP
Aus der Perspektive der Pflegekräfte analysiert Jochen Berentzen in seinem Buch "Ärger im OP" die häufigsten Auslöser für Streß im OP sowie seine Auswirkungen auf Pflegepersonal und Patientenversorgung in deutsche Krankenhäuser. Der Autor zeigt Lösungswege auf, um Konfliktherde erfolgreich auszuschalten und die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeite der Organisation Krankenhaus sicherzustellen. Seine Strategien zur Prävention und Intervention sind praxisorientiert und damit geeignet, in der Personal- und Organisationsentwicklung in Krankenhäusern eingesetzt zu werden. Das Buch ist vor allem für Fach- und Führungskräfte in Krankenhäuser geeignet, die dem leistungshemmenden Faktor "Ärger" effektive Maßnahmen auf der Basis der betrieblichen Gesundheitsförderung entgegensetzen wollen. Bestellung des Buches
01. Februar 2005
Schwere Pflegemängel in NRW
Teilweise gravierende Defizite in der Pflegequalität hat die aktuelle Studie "Vorkommen, Ursachen und Vermeidung von Pflegemängeln in Nordrhein-Westfalen" aufgezeigt. Die Studie wurde erstellt von Prof. Dr. Vjenka Garms-Homolová, Institut für Gesundheitsanalysen und soziale Konzepte in Berlin, und von Prof. Dr. Günter Roth, Fachhochschule im DRK in Göttingen. Vor allem Pflegedokumentation und -planung waren fehlerhaft. Die beiden Gutachter zeigen aber auch Hintergründe und Ansätze auf, wie die festgestellten Mängel zu vermeiden sind. Die Untersuchung geschah im Auftrag der Enquetekommission "Situation und Zukunft der Pflege in NRW" des Landtages von Nordrhein-Westfalen. Weitere Informatoinen hier.
10. Januar 2005
10 Jahre Pflegewissenschaft in Münster
Der Fachbereich Pflege der Fachhochschule Münster begeht am 21. Januar 2005 sein zehnjähriges Bestehen. An diesem Tag findet vormittags der 1. Fortbildungstag des Fachbereichs statt, der von Prof. Dr. Rüdiger Ostermann organisiert wird. Das zehnjährige Jubiläum des Fachbereichs ist nachmittags das Thema einer Feierstunde, an der auch die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Birgit Fischer teilnehmen wird. Prof. Dr. Erika Bock-Rosenthal hatte als Dekanin den Fachbereich 1995 gegründet; heute wird er von Prof. Dr. Marcellus Bonato geleitet.
15. Dezember 2004
Neuer Öffentlichkeitstag an Hochschule Bremen
Am 21. Januar 2005, findet der 10. Öffentlichkeitstag des Internationalen Studiengangs für Pflegeleitung (ISP) an der Hochschule Bremen statt. Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch wird um eine Anmeldung unter der E-Mail-Adresse kontakt@ISP-Infotag.de gebeten. Weitere Informationen hier.
20. Oktober 2004
FH Münster: EDV -Tools für Pflegeberufe
Professionelles Management ist in Gesundheitseinrichtungen ohne spezielle Softwareprogramme undenkbar. Sie unterstützen dabei, Geschäftsprozesse optimal abzuwickeln, ermöglichen eine zeitsparende Dokumentation der Arbeitsabläufe in der Pflege und bieten eine zielorientierte Finanzbuchhaltung. Über die verschiedenen Programme informiert die Vortragsreihe "EDV-Tools für die Pflegeberufe" am Fachbereich Pflege der Fachhochschule Münster. Um die "Optimale Abwicklung von Geschäftsbereichen" mit dem Computerprogramm CAREVision der Firma "büro-systeme marinesse + göricke" geht es im ersten Vortrag am 30. November. Weitere Vorträge folgen am 7. und 14. Dezember 2004 sowie 11. Januar 2005. Alle Vorträge finden von 12 bis 16 Uhr im Raum Leo 4 des Hörsaalgebäudes am Leonardo-Campus 10, Steinfurter Straße in Münster, statt. Das genaue Programm ist unter www.fh-muenster.de/termine zu finden. Nähere Informationen erteilt Prof. Dr. Rüdiger Ostermann (ruediger.ostermann@fh-muenster.de).
18. Oktober 2004
Neue Hochschulzeitschrift in Nordrhein-Westfalen erschienen"kfh:news" heißt die neue Zeitschrift der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen in Köln, die soeben erschienen ist. Im Mittelpunkt der Berichterstattung steht der Rektoratswechsel 2004. Weitere Themen der 52-seitigen attraktiv gestalteten Ausgabe bilden beispielsweise der Transfer von Forschungsergebnissen, die Möglichkeiten des grenzüberschreitenden Studiums in der Euregio und Fragen der Qualitätssicherung. Pressereferent Klaus Herkenrath: "Zahlreiche Hochschulangehörige und Ehemalige waren am Zustandekommen dieser Zeitschrift beteiligt." Die Katholische Fachhochschule hat Abteilungen in Aachen, Köln, Münster und Paderborn mit Sitz der Hochschulleitung in Köln. Sie bietet verschiedene Studiengänge für Pflegemanagement und -pädagogik an (Köln und Münster). Die Website der Fachhochschule ist hier zu erreichen.
15. Oktober 2004
Berufsabschluß und "Bachelor" im Doppelpaket erwerben
Die Evangelische Fachhochschule Hannover bietet seit Sommersemester 2004 den Studiengang "Bachelor of Arts (Nursing)" an. Das Besondere: Innerhalb von fünf Jahren können die Studierenden neben ihrem "Bachelor of Arts (Nursing)" zusätzlich berufsqualifizierende Abschlüsse als staatlich examinierte Krankenschwester/Krankenpfleger, Kinderkrankenschwester/-pfleger oder Altenpfleger/in erlangen. Im ersten Studienabschnitt stehen wissenschaftliches Arbeiten, Fragen des Gesundheitssystems und der Gesundheitsvorsorge sowie verschiedene pflegebezogene Schwerpunkte auf dem Lehrplan. Im zweiten Studienabschnitt folgen u.a. Bewertung und Anwendung von Pflegeforschungsergebnissen und Projektmanagement. Weitere Informationen hier
12. Oktober 2004
Katrin Balzer fragt "Studiert - und nun?"
In einer akademischen Feier am 15. Oktober erhalten die Absolventinnen und Absolventen des Fachbereichs Pflege der Fachhochschule Münster ihre Diplome. Den Festvortrag hält die Chefredakteurin der "Pflegezeitschrift", Katrin Balzer, die fragt "Studiert - und nun" und erläutern will, "wie das Wissen den Zufall schafft". Weitere Redner sind Prof. Dr. Ute von Lojewksi, Prorektorin der FH Münster, sowie Markus Münch von der Fachschaft Pflege. Zur Begrüßung spricht der Dekan des Fachbereichs, Prof. Dr. Marcellus Bonato. An der FH Münster bestehen Studiengänge für Pflegemanagement und Pflegepädagogik.
14. September 2004
Feierliche Eröffnung des Studiengangs Bachelor of Nursing an der Ev. FH Berlin
Am 4. Oktober 2004 zum 13 Uhr eröffnet die Evangelische Fachhochschule Berlin den ausbildungsintegrierten Studiengang Bachelor of Nursing. Der Studiengang führt in acht Semstern sowohl zum Berufsabschluss "Gesundheits- und Krankenpfleger/in" als auch zum akademischen Grad "Bachelor of Science". Internationale Fachvorträge stehen auf dem Programm der Eröffnungsveranstaltung. Frau Dr. Elisabeth Cartwright wird aus amerikanischer Perspektive die kommunalbezogene Pflegeforschung und Gesundheitsinterventionen thematisieren. Zum Thema "Entwicklung der Pflegewissenschaft und Pflegeausbildung - Chancen einer Pflegeausbildung auf akademischem Niveau" referiert Frau Prof. Inger Margarethe Holter aus norwegischer Sicht. Weitere Informationen und das Programm unter http://www.bachelor-nursing.de/bn/
30. August 2004
Studentische Pflegefachtagung lockt mit Themenvielfalt
Unter dem Motto "Der Theorie-Praxis-Transfer oder: 'Was sucht die Professorin unterm Pflegebett?' " findet am 8. und 9. Oktober die 9. Studentische Pflegefachtagung an der Ev. Fachhochschule Bochum in Kooperation mit dem Katholischen Klinikum Bochum statt. Die Fachtagung wird von Pflegestudierenden der Fachhochschule organisiert und bietet über zwei Tage mehr als 25 verschiedene Referate, Diskussionen und Workshops an. Von der Implementierung pflegerischer Expertenstandards und der Pflege von Menschen im Wachkoma über Qualitätsmanagement und der Rolle der Pflege in der Integrierten Versorgung bis hin zu neuen Berufsbildern und der Pflegeausbildung der Zukunft decken die Vortragsthemen ein weites Spektrum der aktuellen Diskussionen im Pflege- und Gesundheitswesen ab. www.pflegefachtagung.com .
15. Juli 2004
Public Health in Fulda studieren
Erstmals zum Wintersemester 2004/2005 bietet die Fachhochschule Fulda einen Studiengang in Public Health an. In zwei Jahren können die Studierenden dort den Abschluss "Master of Science erreichen. Einen Schwerpunkt des interdisziplinär angelegten neuen Studiengang bilden ökonomische und organisatorische Fragen der Gesundheitsversorgung. Wie Prof. Dr. Beate Blättner von der FH Fulda betonte, handele es sich um ein Vollzeitstudium. Wer in Teilzeit studieren möchte, könne dies aber beantragen. Nur an Montag und Dienstag sind Präsenzveranstaltungen vorgesehen. Weitere Informationen hier.
30. Juni 2004
Die Bachelor- und Master-Studiengänge of Science and Nursing des Instituts für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke wurden im April dieses Jahres durch die renommierte Agentur AQAS e.V. akkreditiert. Diese Agentur für Qualitätssicherung will durch die Akkreditierung von Studiengängen international vergleichbare Standards für Bachelor- und Masterstudiengänge gewährleisten. Die Akkreditierung gilt sieben Jahre. Die Gutachter attestierten dem Institut für Pflegewissenschaft, seine Studiengänge seien "hoch innovativ und modellhaft für andere Hochschulen". Dabei beziehen sie sich insbesondere auf das Auswahlverfahren, die curricularen Inhalte, den Theorie-Praxis-Transfer, die nationalen und internationalen Kooperationen sowie die konsequente Entwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Weitere Informationen hier und www.uni-wh.de/pflege/index.html
4. Juni 2004
10 Jahre Diplom-Studiengang Pflege/Pflegemanagement an der ASFH
Die Alice-Salomon-Fachhochschule (ASFH) feiert am 10.06.2004 das zehnjährige Bestehen
ihres Studiengangs Pflege/Pflegemanagement . Dr. h.c. Sr. Liliane Juchli aus Zürich,
Autorin des grundlegenden "Lehrbuch zur Krankenpflege", wird in ihrem
Festvortrag über die "Entwicklung der Pflegeausbildung" referieren und
Professorin Christel Bienstein (Universität Witten-Herdecke) legt ihre "Gedanken zur
hochschulpolitischen Entwicklung der Pflege" dar. Im Sommersemester 1994 hat der
Studiengang Pflege/Pflegemanagement, als einer der ersten seiner Art in Deutschland,
an der ASFH die Tore geöffnet. Seitdem haben ca. 240 Studierende ihren Abschluss zur/zum
Diplom-Pflegewirt/in bestanden. Die Berufsaussichten sind ausgesprochen gut. Vor allem
sind Diplom Pflegewirt/inn/en in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Sozialstationen in
Leitungs- und Stabsfunktionen gefragt. Aber auch als Heim- und Pflegedienstleiter/in, als
Qualitätsbeauftragte, Referent/in der Geschäftsleitung sind sie gefragt.
Nach Aussage von Studiengangsleiterin und Prorektorin Prof. Dr. Jutta Räbiger wird ab
2005 der Diplomstudiengang Pflege/Pflegemanagement in einen konsekutiven
Bachelor-/Masterstudiengang umgewandelt.
Weitere Informationen: Elke Weisgerber, Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin; Tel.
030/99245-334 und www.asfh-berlin.de
10. Dezember 2003
Prof. Bienstein in Gremium "Runden Tisch Pflege" berufen
Prof. Christel Bienstein, Leiterin des Instituts für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke, wurde zum 8. Dezember 2003 als Mitglied des neuen "Runden Tisches Pflege" von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und Bundesfamilienministerin Renate Schmidt berufen. Dort kümmert sie sich um eine "Charta der Rechte für hilfe- und pflegebedürftige Menschen.". Bis zum Frühjahr 2005 soll eine Charta erarbeiten werden, die hilfe- und pflegebedürftigen Menschen mehr Rechte und Selbstbestimmung einräumt als bisher. Bienstein: "Wir haben einen guten Plan entwickelt". Weitere Informationen hier
6. Dezember 2003
Erstmals gibt es für Schülerinnen und Schüler der Krankenpflegeschule des Bereichs Humanmedizin - Universität Göttingen die Möglichkeit, den Abschluss "Bachelor of nursing" zu erwerben. Start des bundesweit einmaligen Studiengangs war Anfang Oktober 2003. Wer am nächsten Studiengang teilnehmen möchte, sollte sich bis zum 31. März 2004 für eine Ausbildung an der Krankenpflegeschule des Bereichs Humanmedizin bewerben. Der Studienstart ist dann der Oktober 2004. Der Studiengang wird zusammen mit der Evangelischen Fachhochschule Hannover (EFH) in Kooperation mit insgesamt neun Partnern angeboten und beinhaltet zwei Studienabschnitte. Im ersten Abschnitt bietet die EFH für die Krankenpflegeschülerinnen und -schüler ein zusätzliches Lehrangebot an, dass 300 zusätzliche Lehrstunden umfasst und sich über die Dauer der dreijährigen Ausbildung erstreckt. Nach abgeschlossener Pflegeausbildung und Besuch dieses zusätzlichen Lehrangebotes können die Schülerstudenten zum zweiten Studienabschnitt zugelassen werden. "Dieser zweite Studienabschnitt findet berufsbegleitend statt, dauert vier Semester und schließt mit der Bachelor-Prüfung ab," sagt Elisabeth Beierle, Leiterin der Krankenpflegeschule am Bereich Humanmedizin. Zentrales Ziel dieser Form der Ausbildung sei es, praxisnah professionelles Pflegehandeln sowie die sich stetig weiterentwickelnden pflege- und gesundheitswissenschaftlichen Erkenntnisse zu vermitteln. Weitere Informationen hier
13. November 2003
Ethische Probleme - von der Sterbehilfe über Tierversuche bis zum Persönlichkeitsschutz - gewinnen in der öffentlichen Diskussion und in der beruflichen Praxis zunehmend an Bedeutung. Im angelsächsischen Sprachraum, in der Schweiz und in den Niederlanden bieten verschiedene Hochschulen bereits Studiengänge in "Angewandter Ethik" an. In Kooperation mit europäischen Partnerhochschulen wird es künftig auch an der Universität Münster einen berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang in diesem Bereich geben. Ziel der neuen Weiterbildungsstudiengangs, der im April 2004 starten soll, ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Grundlagen ethischen Denkens vertraut zu machen, in die wichtigsten Konzepte und Theorien der Angewandten Ethik einzuführen und zu fachgerechten und sorgfältigen Analysen von ethischen Problemen zu befähigen. Das viersemestrige Studium umfasst alle Kernbereiche der Angewandten Ethik. Dazu gehören vor allem Medizin und Bioethik, Umweltethik, Wirtschaftsethik, Wissenschafts- und Technikethik und politische Ethik. Der Studiengang bietet die Möglichkeit, den akademischen Grad eines "Master of Advanced Studies in Applied Ethics" zu erwerben. Weitere Informationen http://angewandte-ethik.uni-muenster.de und hier
6. Oktober 2003
Auf die Pflegeberufe kommen immer höhere Anforderungen zu, zum Beispiel durch den Fortschritt in der Medizin, gestiegene Erwartungen der Gesellschaft und nicht zuletzt durch den enger werdenden finanziellen Rahmen. Umso mehr ist es für alle Pflegenden wichtig, sich laufend fortzubilden. Diesem Zweck dient der Würzburger Pflegekongress, den die Pflegedirektion des Würzburger Universitätsklinikums am Freitag und Samstag, 10. und 11. Oktober 2003, im Tagungszentrum auf der dortigen Festung Marienberg veranstaltet. Behandelt werden die Finanzierungsoptionen im Gesundheitswesen, die Diagnosis Related Groups, das Medizinprodukte-Gesetz sowie die Durchführung von Transfusionen. Ein weiterer Schwerpunkt befasst sich mit dem Schmerz; Themen sind hier die interdisziplinäre Schmerztherapie und die naturheilkundliche Pflege bei Schmerzen sowie die Lebensqualität chronisch kranker Menschen und die "professionelle Berührung". Aber auch die "Medizin nach Maß" im Spagat zwischen Medizintechnik und Ökonomie wird diskutiert. Weitere Informationen: Tel. 0931 / 201-55444 oder E-Mail: Riemer@pdd.uni-wuerzburg.de
30. September 2003
Am 17. Oktober 2003 feiert der Studiengang Pflege an der Fachhochschule
Frankfurt am Main sein zehnjähriges Bestehen. Den Festvortrag hält der Oxforder
Professor Paul Weindling zum Thema "Schicksale jüdischer Krankenschwestern".
Nach Ansicht des Fachbereichs Soziale Arbeit und Gesundheit, der Fachhoichschule ist das
Thema deshalb wichtig, weil die Vertreibung jüdischer Krankenschwestern während des
Nationalsozialismus in der deutschen Forschung schon viel zu lange ausgespart worden sei.
An der FH Frankfurt spielt die historische Pflegeforschung eine wichtige Rolle; hier
befindet sich das bedeutende Hilde Steppe Archiv.
Die Dekanin des Fachbereichs Soziale Arbeit und Gesundheit, Eva-Maria Ulmer, sieht in
Zukunft großen Bedarf an akademisch gebildeten Pflegekräften für die
Qualitätsentwicklung. Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Pflege würden auch
zuständig sein für das Case Management von pflegerischen Versorgungsanforderungen,
Entlassungsmanagement, für die Pflegeversicherung oder den Hilfsmittelsektor. Von
Bedeutung würde außerdem die Beratung und Anleitung pflegender Angehöriger sein, ebenso
wie die Prophylaxe von Pflegebedürftigkeit. Die Professorin erläutert: "Wir
möchten nicht nur einen Ausgleich bieten, wenn jemand pflegebedürftig ist, sondern
Möglichkeiten finden, ein selbstständiges Leben so lange wie möglich zu erhalten."
Weitere Informatioen: Fachhochschule Frankfurt am Main, Fachbereich 4: Soziale Arbeit und
Gesundheit, Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt, Tel.: 069/1533-2807, Fax: 069/1533-2809,
E-Mail: dekanat@fb4.fh-frankfurt.de
15. September 2003
In Brüssel sind die ersten Zwischenergebnisse einer groß angelegten
europäischen Studie zur Entwicklung der Pflegeberufe (Next-Studie = nurses' early exit
study) präsentiert worden. In fast allen europäischen Ländern besteht schon heute ein
enormer Mangel an Pflegepersonal. Auf Grund der alternden Gesellschaft wird sich das in
den nächsten zehn Jahren weiter verschärfen. Die Studie ist die weltweit größte
internationale Längsschnittuntersuchung einer Berufsgruppe.
Erste Ergebnisse zeigen, dass in Deutschland fast jeder Fünfte ernsthaft daran denkt, den
Pflegeberuf zu verlassen. Dabei handelt es sich insbesondere um Jüngere und
Besserqualifizierte. Damit ist die Stimmung unter den Angehörigen der Pflegeberufe in
Deutschland nach Großbritannien und gleichauf mit Italien unerwartet schlecht. In den
Nachbarländern Niederlande und Belgien ist sie wesentlich besser. Dominierende Gründe
für den Ausstiegswunsch sind in Deutschland häufig die Unvereinbarkeit von Beruf und
Familie und Unzufriedenheit mit dem Klima am Arbeitsplatz. Gleichzeitig wollen immer
weniger junge Leute in der Pflege tätig werden. An einigen Krankenpflegeschulen können
aus Mangel an qualifizierten Bewerber/innen nicht mehr alle Ausbildungsstellen besetzt
werden. Hierzulande verlässt Pflegepersonal häufig vorzeitig den Pflegeberuf. Die
Next-Studie untersucht Gründe, Umstände und Konsequenzen dieses vorzeitigen
Berufsausstiegs. Von besonderem Interesse ist die Frage, welche Konsequenzen dieser
Schritt für die betroffenen Personen sowie auch für die Pflegeeinrichtungen hat. Weitere
Informationen aus der Next-Studie hier.
30.August 2003
Hilfen, berufliche Anforderungen und Belastungen besser zu bewältigen, können wirkungsvoll zur physischen und psychischen Gesundung von Patienten beitragen. Dazu bietet die Universität Frankfurt für Fachkräfte im Gesundheitswesen ein Kontaktstudiums im Medienverbund an. Die modular aufgebauten Themenkomplexe werden in sechs Blockseminaren behandelt, die auch einzeln gebucht werden können. Durch vorbereitendes häusliches Selbststudium der Lehrtexte bleibt in den Seminarphasen mehr Zeit,um einzelne Themen zu vertiefen und konkrete Praxisprobleme in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit zu bearbeiten. Hinzu kommt ein Verhaltenstraining durch Übungen und Rollenspiele sowie für einen intensiven Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die Kosten betragen je Seminar 103 einschließlich Studienmaterialien. Weitere Informationen und eine ausführliche Programmbroschüre ist bei Frau Ludi Hach, Universität Frankfurt, Fernstudium und Weiterbildung; Senckenberganlage 15, 60325 Frankfurt, Tel.: 069 / 798-23809, -23613; Fax: 069 / 798-28447; E-Mail: Hach@em.uni-frankfurt.de oder fernstudienzentrum@em.uni-frankfurt.de und http://www.uni-frankfurt.de/fernstudium-weiterbildung erhältlich.
6.August 2003
Wissenschaftliches Projekt will Pflegealltag von Multiple-Sklerose-Kranken verbessern
Die Fachhochschule Frankfurt am Main sucht Multiple-Sklerose-Kranke und Personen, die
sie pflegen, zur Teilnahme an einer wissenschaftlichen Studie. Ziel des Projektes ist es,
den Pflegealltag der Betroffenen zu verbessern. Deshalb gehört zu ihm ein kostenloses
Seminar, in dem Erkenntnisse vorgestellt, Tipps gegeben und praktisch geübt werden. Das
Projekt wurde gemeinsam von der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Landesverband
Hessen, mit der Fachhochschule ins Leben gerufen. Es wird finanziell vom hessischen
Wissenschaftsministerium und der Hertie-Stiftung unterstützt. Marlies Beckmann,
Professorin für Pflegewissenschaft im Fachbereich 4 (Soziale Arbeit und Gesundheit) der
Fachhochschule erläutert: "Bei uns an
der FH und besonders in meinem Fach ist die enge Verbindung zwischen Theorie und Praxis
sehr wichtig. Forschung soll immer die Situation von Pflegebedürftigen und der Pflegenden
verbessern und erleichtern. Außerdem legen wir größten Wert darauf, dass bei aller
Hilfe möglichst lange die Selbständigkeit der Pflegebedürftigen erhalten bleibt."
Durch die gemeinsame Arbeit der Betroffenen, ihrer Bezugspersonen und auch der
professionell Pflegenden soll ein Konzept entstehen, welches die Grundlage der Lehre für
künftig Pflegende bilden kann, heißt es seitens der Fachhochschule.
Kontakt: Marlies Beckmann, Fachhochschule Frankfurt am Main, Gleimstraße 3, 60318
Frankfurt M., Telefon: 069/1533-2855, Fax: 069/1533-2968, E-Mail: beckmann@fb4.fh-frankfurt.de.
11. Juli 2003
Der dritte Celebration-Day beendet für 21 Pflegewissenschaftler der Universität
Witten/Herdecke (UWH) Studium bzw. Promotion Die Bilanz kann sich wieder sehen lassen: 12
Bachelors (BScN = Bachelor of Science in Nursing), 7 Master (MScN= Master of Science in
Nursing) sowie zwei Promoventinnen, Dr. Hiltrud Kleinschmidt und Dr. Eva-Maria Panfil,
erhalten als frischgebackene Pflegewissenschaftler ihre Urkunden aus der Hand von
UWH-Präsident Dr. Konrad Schily. Ein weiterer Höhepunkt der Feierstunde ist der
Festvortrag von Dr. Elisabeth Seidl aus Linz, zum Thema "Nursing in transition".
Das Institut für Pflegewissenschaft wurde 1995 an der Universität Witten/Herdecke
gegründet. Zur Zeit studieren ca. 140 Studierende Pflegewissenschaft in Witten/Herdecke.
Die Studiengänge Bachelor- und Master of Science in Nursing sind staatlich anerkannt.
Kontakt: Institut für Pflegewissenschaft, Cleo Nonn, Tel.: 02302/669-369, Fax.:
02302/669-318
http://www.uni-wh.de/pflege/index.html
21. Juni 2003
Zu Hause leben bis zuletztUmfrageergebnisse zeigen es immer wieder: Die meisten Menschen wünschen sich, zu Hause sterben zu dürfen. Dies gelingt allerdings in Deutschland nur sehr wenigen. Die Hälfte der Menschen stirbt im Krankenhaus und weitere 30 % beenden ihr Leben in einem Pflegeheim. Diese Situation lässt sich durchaus verändern, ist Prof. Dr. med. Christoph Student, Leiter des Hospiz Stuttgart, überzeugt. Voraussetzung sei, so der Mediziner, dass mehr Menschen wüssten, welche Möglichkeiten und Hilfen es gibt, bis zum Schluss in den vertrauten eigenen vier Wänden zu leben. Eine wichtige Aufgabe kommt dabei qualifizierten Pflegekräften für die Betreuung der Schwerkranken zu, die sich innerhalb ihres Studiums auch auf diese neuen Anforderungen vorbereiten müssen.
Schon vor Jahren hatte Student eine Broschüre mit dem programmatischen Titel Zu Hause sterben herausgegeben. Diese Schrift (mittlerweile in rund 80.000 Exemplaren verbreitet) ist jetzt dank der hohen Nachfrage in einer völlig überarbeiteten und aktualisierten Form neu erschienen. Hierin finden sich Informationen,
- wie sich der Wille des
sterbenskranken Menschen verwirklichen lässt (Patientenverfügung),
- wie sich der Übergang vom
Krankenhaus nach Hause für einen Sterbenskranken erleichtern lässt,
- welche Vorbereitungen zu Hause
getroffen werden müssen,
- wer die entstehenden Kosten
trägt,
- wo sich Helferinnen und Helfer
finden und schließlich
- wie die Trauer bewältigt werden
kann.
Weitere Kapitel befassen sich mit der besonderen Situation von Menschen mit Aids und der von sterbenskranken Kindern. Ein Verzeichnis mit nützlichen Anschriften komplettiert das 37-seitige Heft. Die Broschüre ist gegen Zusendung von 2,50 in Briefmarken (Selbstkostenpreis, einschließlich Versand) erhältlich beim Hospiz Stuttgart, Stafflenbergstraße 22, 70184 Stuttgart.(www. Wer mit Prof. Dr. med. Christoph Student persönlich sprechen will, kann ihn unter Tel. 01 71 - 9 53 24 27 erreichen.(E-Mail: UCStudent@t-online.de )
15. Juni 2003
Studiengang "Bachelor of Nursing" in Berlin startet im Herbst
Ab 1. Oktober 2003 startet der Studiengang "Bachelor of Nursing" an der Evangelischen Fachhochschule Berlin. Das ausbildungsintegrierte Pflegestudium ist als ausbildungsintegriertes duales Vollzeitstudium gestaltet und führt neben dem akademischen Grad "Bachelor of Nursing" zum Berufsabschluss auf Grundlage des Krankenpflegegesetzes. Hierbei bedeutet duale Hochschulausbildung, dass die Theorieveranstaltungen an der evangelischen Fachhochschule Berlin angeboten werden, während die praktische Ausbildung in Einrichtungen ausgewählter Kooperationspartner erfolgt. Weitere Informationen unter www.bachelor-nursing.de und bei Frau Dipl.-Pädagogin Margarete Reinhart, E-Mail: reinhart@evfh-berlin.de
1. Juni 2003
Begegnung in einer verrückten WeltDer Studiengang Pflege/Pflegemanagement der Alice-Salomon-Hochschule Berlin
veranstaltet am 04. Juni 2003, 9.39 - 17.00 Uhr, eine Fachtagung zum Thema Demenz.Die
Tagung möchte über eine menschenwürdige Versorgung und würdevolle Begleitung von
Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen aufklären. Im Mittelpunkt der Reflexion steht
die Herausforderung und die große Verantwortung für die Pflegepraxis, Pflegeforschung
und das Management.
Referenten und Referentinnen aus der Angehörigenarbeit, aus Wissenschaft und Management
werden Hintergründe und Probleme beleuchten, aber auch Ergebnisse sowie weiterführende
Denk- und Handlungsansätze aufzeigen.
Die abschließende Podiumsdiskussion soll gemeinsame und unterschiedliche Meinungen und
Erfahrungen für die Begegnungen in einer verrückten Welt deutlich machen und Impulse
für ein Miteinander geben. Weitere Informationen: Elke Weisgerber, Tel.: 030/99245-334,
Email: weisgerber@asfh-berlin.de, Internet:
www.asfh-berlin.de
4. April 2003
Die dritte Bewerbungsrunde für den berufsbegleitenden Studiengang MBA (Master of Business Administration) Health Care Management an der Fachhochschule für Wirtschaft (FHW) Berlin ist angelaufen. Bis zum 31. Mai 2003 können sich Interessenten, die über ein abgeschlossenes Hochschulstudium, angemessene Berufserfahrung nach dem Studium, ökonomische Kenntnisse sowie gute Englischkenntnisse verfügen, noch bewerben. Allerdings empfiehlt sich eine frühzeitige Einsendung der Bewerbungsunterlagen, da die Anzahl der Studienplätze begrenzt ist. Weitere Informationen hier und http://www.mba-berlin.de/
12. März 2003
Im Doktorandenkolleg Pflegewissenschaft der Privaten Universität Witten/Herdecke können zum Februar 2004 wieder einige DoktorandInnen aufgenommen werden. Das Doktorandenkolleg Pflegewissenschaft bietet eine qualifizierte und kontinuierliche Begleitung sowie persönliche Betreuung pflegepraxisnaher Promotionsvorhaben. Die Bewerbungsunterlagen können Sie bei der Universität Witten/Herdecke, Institut für Pflegewissenschaft, Stockumer Straße 12, 58453 Witten, Tel.: 02302 / 6 69 - 3 58 anfordern und unter http://www.uni-wh.de/de/pflewi downloaden. Bewerbungsschluss ist am 31.August 2003.
10. März 2003
Robert Bosch Stiftung beginnt neues Förderprogramm für Pflegende in Führungspositionen
Die Robert Bosch Stiftung startet ein neues Programm zur individuellen Förderung von Pflegekräften: das Internationale Hospitationsprogramm für Pflegende in Führungspositionen. Es bietet Pflegenden in Führungspositionen die Möglichkeit zu ein- bis maximal dreimonatigen Hospitationen im Ausland. Dafür gewährt die Stiftung Zuschüsse zu Reise- und Aufenthaltskosten. Außerdem gibt es Unterstützung zu organisatorischen Fragen, intensive Vor- und Nachbereitungskurse zur Optimierung der Auslandserfahrungen sowie den Zugriff auf ein weltweites Netzwerk von Einrichtungen im Gesundheitswesen. Seit über 20 Jahren fördert die Robert Bosch Stiftung die Pflege in Deutschland durch eine Vielzahl von Maßnahmen.Weitere Informationen über das Hospitationsprogramm hier und http://www.g-plus.org/
1. März 2003
Am 3. April 2003 lädt das Institut für Pflegewissenschaft der
Universität Witten/Herdecke zum Tag der offenen Tür, in Witten, Alfred-Herrhausen-Str.
50 ein. Neben einer Führung durch die Universität stehen Vorträge und Workshops auf dem
Programm.
Eingebunden in die Fakultät für Medizin werden in Witten Studierende mit dem
Studienabschluss "Master of Science in Nursing" befähigt, als
WissenschaftlerInnen in der nationalen und internationalen Pflegepraxis bzw. in
Gesundheitssystemen konzeptionell und forschend zu arbeiten. Weitere Informationen: http://www.uni-wh.de/de/pflewi/index.html?uni-wh
und hier
24. Februar 2003
Steigerung der Qualität ist ein wichtiges Element der Pflegeentwicklung. Neue Konzepte müssen auf dem neuesten Stand des Wissens aufbauen, damit die Pflegeleistungen sach- und fachgerecht durchgeführt werden. Die pflegerische Leitung und das gesamtbetriebliche Management müssen die hohe Qualität der Pflege gewährleisten. Um diese Entwicklung voranzutreiben, wurde an der Fachhochschule Osnabrück 1992 ein Netzwerk ins Leben gerufen, das sich heute, nach Angaben der Fachhochschule, als entscheidende nationale Kraft in der Entwicklung der Pflegequalität etabliert hat. Unter der Federführung des Netzwerkes werden seit 2000 von Fachexperten nationale Expertenstandards entwickelt, auf bundesweiten Konferenzen konsentiert und in zahlreichen Gesundheitseinrichtungen beispielhaft eingeführt. Am Anfang wurde der Expertenstandard zur Dekubitusprophylaxe in der Pflege entwickelt, in diesem Jahr wird der Expertenstandard zum Entlassungsmanagement in der Pflege in über 20 Krankenhäusern und Reha-Kliniken eingeführt. In den nächsten Jahren werden Expertenstandards zum Schmerzmanagement, zur Sturzprophylaxe und zur Kontinenzförderung folgen. Näheres erfahren Sie in der Geschäftsstelle des DNQP, Tel.: 0541/969-2004, E-Mail: j.schemann@fh-osnabrueck.de oder im Internet unter www.dnqp.de
20. Februar 2003
FH Osnabrück bietet neuen MBA-Studiengang an
Ab Sommersemester 2003 bietet die Fachhochschule Osnabrück den neuen MBA-Studiengang
Gesundheitsmanagement/Management & Health an. Als interdisziplinärer postgradualer
Studiengang richtet er sich an alle Interessenten aus dem Gesundheitsbereich. Angesprochen
werden besonders Mediziner, Pflegekräfte, Pharmazeuten sowie Controller und
Informatiker, die zukünftig noch mehr verantwortungsvolle Aufgaben im Wandel der
Gesundheitsversorgung zu bewältigen haben.
Das Studium ist berufsbegleitend in vier Semester gegliedert. Die Vermittlung der
Lehrinhalte erfolgt zu ca. 80 Prozent über Präsenzanteilen und zu ca. 20 Prozent über
Fernstudienanteilen. Die Präsenzphasen sind in Blöcken organisiert. Studienbeginn ist
jeweils im Sommersemester eines Jahres. Nach erfolgreichem Studium verleiht die
Fachhochschule Osnabrück den international anerkannten akademischen Grad Master of
Business Administration (MBA). Weitere Informationen hier und
E-Mail: mbamh@wi.fh-osnabrueck.de
16. Februar 2003
Aus der Forschergruppe "Menschen in Heimen" der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld ist eine Initiative zur Einrichtung einer Enquete-Kommission beim Deutschen Bundestag entstanden. Sie findet eine große Resonanz, wie auch jetzt eine Konferenz in Berlin zeigte. Der Bielefelder Gesundheitswissenschaftler Klaus Hurrelmann machte zu Beginn deutlich, dass das Forschungsprojekt "Menschen in Heimen" bald auslaufe. Bei der wegen der Alterung der Bevölkerung in den kommenden 30 Jahren zu erwartenden Verdopplung der Hilfe-, Unterstützungs- und Pflegebedürftigen biete sich aber das Heim als naheliegende Lösung an: Es sei insofern ein Erfolgsmodell, als es boomt. Gleichzeitig sei aber das Leiden am Heim sowohl der Bewohner wie der Pflegefachkräfte unübersehbar. Neue Unterbringungsformen zu entwickeln, die den Betroffenen nicht zum "Heiminsassen" machen, sondern eine menschenwürdige Begleitung ermöglichen, ist nach Ansicht der Forschergruppe dringend notwendig. Weitere Informationen: Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld, Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Tel.: 0521/106 3834 und hier
14. Februar 2003
"Health Care Management" in Dresden erfolgreich angelaufen
Im Wintersemester 2002/03 hat die Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Technische Universität Dresden den neuen MBA-Studiengang (Master of Business Administration) "Health Care Management" begonnen. Es handelt sich um den ersten rein kommerziellen Masterstudiengang an einer Universität in Sachsen. Der Studiengang will umfassende Kenntnisse auf dem Gebiet der Gesundheitsökonomie vermitteln. Nach Ansicht der Initiatoren ist er eine gute Grundlage, um später in leitenden Positionen in Verwaltung und Management von Krankenhäusern, Kureinrichtungen, im Pflegedienst, aber auch in der Gesundheitspolitik zu arbeiten. Die Studierenden kommen aus verschiedensten Bereichen des Gesundheitswesens. Wegen des Praxisbezuges erwartet die Universität, dass die Absolventen des viersemestrigen berufsbegleitenden Studiengangs gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben werden. Informationen: Dr. Kornelia Möser, Tel.: 0351 463-34053, E-Mail: moeser@rcs.urz.tu-dresden.de
12. Februar 2003
Studentische Fachtagung über Akademisierung der Pflege
"Akademisierung in der Pflege - Chance und Herausforderung für das Gesundheitswesen" lautet das Thema der 8. Studentischen Fachtagung in Würzburg am 28. und 29. März 2003. Der Fachbereich Sozialwesen und Pflegemanagement der FH Würzburg veranstaltet, unter der Schirmherrschaft der bayrischen Sozialministerin Frau Christa Stewens die Pflegefachtagung in der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt, Münzstr. 12. Weitere Informationen: www.pflegefachtagung.com. Die Teilnehmergebühr beträgt 20 Euro pro Tag bzw. 35 Euro für beide Tage. Anmeldeschluss ist am 21. März 2003.
10. Februar 2003
In Deutschland sterben jährlich mehr als 1500 Kinder und Jugendliche an einer schweren Krankheit - meist Krebs. Am Ende ihres Lebens benötigen diese Kinder genau wie Erwachsene eine ganzheitliche Pflege und Medizin sowie psychologische Betreuung. Der neue "Hospiz- und Palliativführer 2003" will die Suche nach den richtigen Häusern erleichtert. Die Publikation wird auf den 2. Dattelner Kinderschmerztagen vom 30. Januar bis 1. Februar 2003 im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen von der Mundipharma GmbH, Limburg verteilt. Sie kann auch über den Verein Eigenes Leben, Tel.: 02363-975-180, kostenlos angefordert werden.
4. Februar 2003
Masterstudiengang "Klinische Sozialarbeit" hat noch freie StudienplätzeBis zum 15. Februar 2003 hat jetzt die Alice-Salomon-Fachhochschule(ASFH) in Berlin
ihre Bewerbungsfrist für den neuen Masterstudiengang "Klinische Sozialarbeit"
verlängert. Das berufsbegleitende Studium, das zum Sommersemester 2003 startet, wird in
Kooperation mit der Fachhochschule Coburg angeboten. Der neue Masterstudiengang soll nach
US-Vorbild jetzt auch in Deutschland Sozialarbeiter und -innen in der beratenden und
behandelnden Sozialarbeit umfassend qualifizieren - ob sie nun ambulant, teilstationär
oder stationär tätig sind. In dem sechssemestrigen Studium werden die erworbenen
Fähigkeiten aus der beruflichen Praxis der Studierenden aufgegriffen und in den Bereichen
Beratungs- und Forschungskompetenz vertieft. Die vermittelten Forschungsmethoden können
den erfolgreichen Einstieg in eine Promotionsarbeit ermöglichen. Voraussetzungen sind
Hochschulabschluss, zweijährige berufliche Praxis und Englischkenntnisse.
Nähere Informationen sind bei der ASFH erhältlich. Dorthin ist auch die Anmeldung zu
richten. Tel.: 030 / 99245-352; Fax: 030 / 99245-245; E-Mail: rissmann@asfh-berlin.de und www.asfh-berlin.de
20. Januar 2003
Musiktherapie im Alltag - alles Spielerei?
Studenten und Dozenten des Studiengangs Musiktherapie an der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) veranstalten zum fünften Mal den Tag der Musiktherapie. Am 1. Februar 2003 wird ab 9.30 Uhr sowohl dem Fachpublikum als auch interessierten Laien ein Einblick in den Beruf des Musiktherapeuten gegeben. Darüber hinaus gibt es Informationen über den Diplom-Studiengang, der in Magdeburg seit 1998 angeboten wird. Weitere Informationen: www.sgw.hs-magdeburg.de/musik/index.html und hier
16. Januar 2003
Dresden: Wer will Pflegewissenschaft/Pflegemanagement studieren?
Über den berufsbegleitenden Diplomstudiengang Pflegewissenschaft/Pflegemanagement,
findet eine Informationsveranstaltung an der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit Dresden, Semperstraße 2 a, am
Montag, 10. März 2003 um 14 Uhr, statt.
Eingeladen sind alle im Krankenhaus und Pflegebereich beschäftigten Mitarbeiter. Durch
die berufsbegleitende Form des Studiums findet eine enge Verzahnung von wissenschaftlicher
Theorie und beruflicher Praxis statt. Der Studiengang vermittelt Kompetenzen auf den
Gebieten der Pflege und der Gesundheitswissenschaft, der Betriebswirtschaftslehre und des
Rechts sowie der Organisationsentwicklung und des Qualitätsmanagements; er qualifiziert
so für leitende Funktionen in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegewesens, Betrieben,
Verwaltungen und Organisationen. Außerdem ermöglicht der Abschluß sich im Pflegebereich
selbstständig zu machen. Weitere Informationen: Ev. Hochschule für Soziale Arbeit
Dresden, Postfach 200143, 01191 Dresden, Tel.: 0351 / 469 02-0, Fax: 0351 / 471 5993,
E-Mail: presse@ehs-dressden.de und hier.
15. Januar 2003
Lehrerausbildung für Pflegeberufe im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik
Der Studiengang Pflegewissenschaft an der Universität Osnabrück veranstaltet am 7.
Februar 2003 einen Workshop mit Podiumsdiskussion zum Thema "Lehrerausbildung für
Pflegeberufe im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik". Die Veranstaltung steht
im Rahmen der Festveranstaltung zum 20-jährigen Bestehen der Lehramtsstudiengänge für
berufsbildende Schulen an der Universität Osnabrück. Im fachbezogenen "Workshop
Pflegewissenschaft" soll der Frage nachgegangen werden, welche Perspektiven sich aus
Sicht unterschiedlicher Vertreter aus Wissenschaft, Politik, beruflicher Bildung und von
Studierenden für die Qualifikation von Lehrerinnen und Lehrern im Berufsfeld Pflege
ergeben.
Informationen und Anmeldung: Universität Osnabrück, Lehreinheit
Gesundheitswissenschaften, Albrechtstraße 28, 49069 Osnabrück, Tel.: 0541/969-2460, Fax:
0541/969-2444, E-Mail: mbeyer@uos.de Die Veranstaltung
ist kostenlos.
14. Januar 2003
Neue Professur an der Universität Witten/Herdecke stärkt ethische Tradition Europas
Der neue Lehrstuhlinhaber für Ethik im Gesundheitswesen an der Universität Witten/Herdecke, Dr. phil. Martin W. Schnell wurde offiziell in sein Amt eingeführt. Hauptaufgabe der neuen Professur ist es, ethische Fragestellungen, die sich mit der Praxis der Pflege auseinandersetzen, tiefer zu verankern. Zum Schwerpunkt der Professur gehören auch Fragestellungen eines richtigen Umgangs mit Sterbenden sowie des Entzugs von therapeutischen Maßnahmen. Welche Auswirkungen Patiententestamente und/oder Sterbeverfügungen sowie Diskussionen um das Lebensrecht schwerstbehinderter Menschen haben, wird ebenfalls untersucht. Gemeinsame Seminare und Diskussionsforen mit Studierenden der Medizin und der Pflegewissenschaft sollen initiiert werden, um diese auf Probleme in der Praxis vorzubereiten. Weitere Informationen hier
13. Januar 2003
Am Samstag, 25. Januar, ab 13.30 Uhr informiert die Fachhochschule für Wirtschaft Berlin über ihre fünf MBA-Studiengänge (Master of Business Administration). Die zweijährigen Studengänge vermitteln den Teilnehmern wichtige Kompetenzen für verantwortungsvolle Management-Aufgaben vermittelt. Bei erfolgreichem Abschluss wird der international anerkannte akademische Titel "Master of Business Administration" (MBA) verliehen. Interessenten können sich auf dem Informationstag mit Dozenten, Studiengangsbeauftragten und Absolventen austauschen. Bewerbungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Studium, Berufserfahrung und Englischkenntnisse. Weitere Informationen: Fachhochschule für Wirtschaft Berlin, MBA Department, Badensche Str. 50-51, 10825 Berlin, Tel.: 030 / 857 89-262 E-Mail: mbainfo@fhw-berlin.de und www.mba-berlin.de/
10. Januar 2003
Pflegestudium als MagnetAls neuer Magnet für Studenten erweisen sich die Pflegestudiengänge in Deutschland,
hat PFLEGESTUDIUM.DE nach einer Umfrage bei 35
Hochschulen festgestellt. Im Wintersemester 2002/03 studierten 6889 Studenten
pflegewissenschaftliche Fächer an Fachhochschulen und Universitäten. Allein über 1500
Studienanfänger hatten in diesem Semester ihr Studium begonnen. Gegenüber der letzten
Umfrage zum Wintersemester 1998/99 hat damit die Zahl der Pflegestudenten um 79 %
zugenommen. Besonders gefragt ist Pflegemanagement, ergab die Untersuchung; 46 % aller
Studenten sind dort eingeschrieben. Mit einem Anteil von 27 % liege die Pflegepädagogik
auf Platz 2. Im Studienfach Pflegewissenschaft sind 10 % immatrikuliert und die übrigen
17 % verteilen sich auf andere pflegerische Studiengänge. Die zunehmende Attraktivität
des Studiums belegt nach Ansicht dieser Website den wachsenden Qualitätsanspruch in den
Pflegeberufen.
Acht von zehn Studenten sind der Umfrage zufolge bei einer Fachhochschule eingeschrieben.
Besonderen Stellenwert hat ein Pflegestudium als Weiterbildung im beruflichen Umfeld;
jeder dritte Hochschüler studiert berufsbegleitend bzw. im Fernstudium. Als Studienort
ist Hamburg am beliebtesten; dort gibt es 1182 Pflegestudenten, gefolgt von Berlin mit 734
und Osnabrück mit 537 Studenten. PFLEGESTUDIUM.DE
sieht den Trend, dass zunehmend Pflegende neben ihrer praktischen Arbeit mehr
Verantwortung im Gesundheitswesen übernehmen wollen. Für Führungspositionen im
Pflegebereich sei das Studium immer häufiger ein wichtiger Schlüssel.
5. Januar 2003
Bis 15. Januar auch ohne Abitur bei Alice-Salomon-Fachhochschule in Berlin bewerben
Zum Sommersemester 2003 bietet die Alice-Salomon-Hochschule wieder Studienplätze im
Studiengang Pflege/Pflegemanagement an. Bewerben können sich Pflegefachkräfte mit Abitur
und zweijähriger Berufserfahrung.
Auch Pflegekräfte ohne Abitur können sich für ein Auswahlverfahren bewerben, wenn sie
mindestens vier Jahre berufstätig waren und sich noch bis zum 15. Januar 2003 bewerben.
Das Sommersemester beginnt am 1. April 2003. Das Studium zum Diplom-Pflegewirt/in dauert
vier Jahre einschließlich eines Praxissemesters.
Seit neun Jahren bildet die ASFH berufserfahrene Pflegefachkräfte zu Pflegemanager/innen
aus. Diese Diplom-Pflegewirte haben nach Erfahrung der Fachhochschule gute
Berufsaussichten in der Leitung und im Qualitätsmanagement in den Einrichtungen der
Pflege und des Gesundheitswesens. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen:
Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin, Immatrikulationsbüro Tel.: 030 / 99245-355 oder
Studienberatung für Pflege Tel.: 030 / 99245-334, E-Mail: weisgerber@asfh-berlin.de und www.asfh-berlin.de
30. Dezember 2002
Im April 2003 beginnt wieder ein Durchgang des Weiterbildungsstudiengangs Angewandte
Gesundheitswissenschaften (Gesundheitsberatung), den Universität Lüneburg und
Fachhochschule Nordostniedersachsen gemeinsam organisieren.
Das Studienangebot, das es in dieser Form nur in Lüneburg gibt, richtet sich an Personen
mit abgeschlossenem Hochschulstudium insbesondere aus den Bereichen Pädagogik,
Sozialarbeit, Psychologie und Medizin. Teilnehmen können auch diejenigen, die die
erforderlichen Vorkenntnisse in der Praxis erworben haben, zum Beispiel in der Kranken-
und Altenpflege, in Krankenkassen oder Behörden. Mehr als 200 erfolgreiche Absolventen
haben den Studiengang seit 1992 durchlaufen. Weitere Informationen hier
19. Dezember 2002
Auch in Bayern: Ein Diplom für Pflegewissenschaft
Was in Bayern noch nicht geht, soll jetzt ein Vertrag zwischen der Universität von Wales und dem Bildungswerk des Verbandes der bayerischen Bezirke möglich machen: Ein Hochschulstudium in Pflegewissenschaft. Dies meldete jetzt die Süddeutschen Zeitung. Während die Pflegewissenschaft international etwa in den USA, in Skandinavien, Großbritannien oder Österreich schon längst anerkannt sei, fehle am Forschungsstandort Bayern bisher jede universitäre Initiative in diese Richtung. Entsprechende Vorstöße der SPD im Landtag seien von der Staatsregierung und der CSU in der Vergangenheit stets abgeblockt worden. Nun hätten die bayerischen Bezirke, denen an einer qualifizierten Pflege in ihren Nervenkliniken gelegen sei, das Heft in die Hand genommen, was nicht ohne Pikanterie sei. Denn auch die Bezirksparlamente würde von der CSU dominiert. Der vollständige Artikel ist hier zu lesen.
5. Dezember 2002
Fernstudium zum Gesundheitsmanager
Wer auf der mittleren Personalebene im
Gesundheits-, Umwelt- und Sozialbereich tätig ist, kann sich bis Ende Januar 2003 für
das berufsbegleitende Fernstudium zum Gesundheitsmanager der Universität Bielefeld
bewerben.
Das Fernstudium "Angewandte Gesundheitswissenschaften" dauert vier Semester und
ist berufsbegleitend mit regelmäßigen Präsenzphasen in Bielefeld. Ziel ist die
Vermittlung gesundheitswissenschaftlicher Kenntnisse und Methoden für die Anwendung in
der Berufspraxis. Den Teilnehmern werden Grundlagen der Gesundheitswissenschaften,
Konzepte der Gesundheitsförderung und Prävention, der Organisationsentwicklung und des
Projekt- und Qualitätsmanagements vermittelt. Es werden ausgewählte Bereiche und
aktuelle Anforderungen aus der Berufspraxis in das Weiterbildungsangebot einbezogen.
Das Weiterbildende Fernstudium beginnt im April 2003, kostet pro Semester 775 und
schließt mit einem Zertifikat als Gesundheitsmanager/in ab. Nähere Informationen:
Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften: Fernstudium, Postfach 10
01 31, 33501 Bielefeld, Telefon: 0521/106-4377, - 4378, - 4376, - 4375. E-Mail: fernstudium.gesundheitswissenschaften@uni-bielefeld.de,
und hier
4. Dezember 2002
Neuer Fernstudiengang Soziale Arbeit
Im kommenden Jahr erweitert sich das Studienangebot an den Fachhochschulen Koblenz,
Fulda und Potsdam um den berufsbegleitenden Fernstudiengang "Bachelor of Arts:
Soziale Arbeit" - ein internetbasierter Studiengang für Studieninteressierte des
zweiten Bildungsweges.
Hierzu werden drei Informationsveranstaltungen angeboten: am 7. Dezember 2002 ab 11.00 Uhr
an der FH Koblenz, am Löwentor, Pavillon S1, Raum 5, am 7. Dezember 2002 ab 11.00 Uhr an
der FH Fulda, Marquardstr. 35, Gebäude F, Raum 108 und ebenfalls am 7. Dezember 2002 an
der FH Potsdam, Friedrich-Ebert-Str. 4, Raum 4040. Anmeldungen für die Teilnahme an der
Informationsveranstaltung der FH Koblenz werden unter basa@fh-koblenz.de
entgegengenommen, für die FH Fulda unter karin.hess@sw.fh-fulda.de.Weitere
Informationen hier
1. Dezember 2002
FH Münster stellt EDV-Lösungen in der Pflege vor
In einer kleinen Vortragsreihe stellt der Fachbereich Pflege der Fachhochschule Münster EDV- Lösungen in Pflegeeinrichtungen vor, die in der täglichen Arbeit immer mehr an Bedeutung gewinnen. Den Auftakt am 5. Dezember bildet das Thema Handy, das längst mehr als ein tragbares Telefon ist. Am 19. Dezember und am 16. Januar geht es um verschiedene Software-Gesamtlösungen für Pflege-Dienstleistungsunternehmen.Weitere Informationen: Prof. Dr. Rüdiger Ostermann, Telefon 0251/83- 65856, E-Mail ruediger.ostermann@fh-muenster.de und www.fh-muenster.de/FB12/aktuelles/ostermann.pdf
27. November 2002
MBA "Gesundheitsmanagement" an der FH für Wirtschaft in Berlin akkreditiert
Die Entscheidung der Zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (ZEvA)
ist gefallen: Mit dem "Master of Business Administration" (MBA)
Gesundheitsmanagement ist nunmehr der dritte Masterstudiengang der Fachhochschule für
Wirtschaft Berlin akkreditiert.
Die von der ZEvA eingesetzten Gutachter haben bestätigt, dass die Ausbildungsziele und
Studieninhalte internationalen Qualitätsstandards und den Bedürfnissen der Praxis des
Gesundheitsmanagements gleichermaßen genügen. Die an dem Studiengang beteiligten
Dozentinnen und Dozenten werden aufgrund ihrer wissenschaftlichen Leistungen, aber auch
durch ihre praktischen Erfahrungen den hohen Anforderungen des Studienganges gerecht. Von
den Prüfern wurde besonders die "einschlägige Kompetenz der FHW Berlin" in der
Vermittlung von Management-Kompetenzen für das Gesundheitswesen hervorgehoben. Weitere
Informationen hier
27. November 2002
Informationsveranstaltungen zum MBA Gesundheitsmanagement in Hannover
Eine Informationsveranstaltung zum berufsbegleitenden "Master of Business Administration" (MBA), findet am Freitag, 29. November 2002, von 11 bis 13 Uhr in Hannover statt. Es handelt sich um einen Studiengang mit Schwerpunkt im Gesundheitsmanagement. Zu der Informationsveranstaltung lädt die GISMA Business School und die neu gegründete Hannover School of Health Management (HSHM), eine hundertprozentige Tochter der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), in den Räumen der GISMA Business School, Feodor-Lynen-Str. 27, 30625 Hannover ein.Weitere Informationen hier
18. November 2002
Fünfjähriges Bestehen des Lehrstuhls für Pflegewissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin
Am 31. Januar 2003 veranstaltet das Institut für Medizin-/Pflegepädagogik und
Pflegewissenschaft des Zentrums für Human- und Gesundheitswissenschaften der Berliner
Hochschulmedizin ein Symposium, um das fünfjährige Bestehen des Lehrstuhls für
Pflegewissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin zu feiern.
Im Oktober 1997 wurde die erste C4-Professur für die Disziplin Pflegewissenschaft
eingerichtet, der Lehrstuhlinhaber ist seitdem Prof. Dr. Theo Dassen. Die
Pflegewissenschaft in Deutschland ist eine junge Wissenschaft, wird in der Einladung zu
der Veranstaltung betont. Das Ziel klinischer Pflegeforschung sei es, wissenschaftliche
Grundlagen für die Pflege zu erarbeiten. Während der letzten fünf Jahre sind im Bereich
Pflegewissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin neben der Lehre eine Reihe von
Pflegeforschungsprojekten durchgeführt worden. Weitere Informationen hier
7. November 2002
Ab dem Sommersemester 2003 kann an der FH Aalen die Hörakustik als eigenständiger Bachelorstudiengang oder als Schwerpunkt im Studium der Augenoptik belegt werden. Zu den Lehrinhalten gehören neben anderen Psychoakustik, technische Akustik, Otoplastik, Hörsystemanpassung oder Kommunikation mit Schwerhörigen. Für das kürzere Studium zum Bachelor wird eine abgeschlossene Lehre in der Hörgeräteakustik vorausgesetzt. Wer seinen Gesellenbrief in der Augenoptik gemacht hat, kann im Diplomstudium der Augenoptik die Hörakustik vertiefen, muss aber mit rund einem Fünftel zusätzlicher Wochenstunden rechnen, was unterm Strich einem Doppelstudium sehr nahe kommt. Zudem entfällt bei den Hörakustikern das erste Praxissemester nicht wie bei ihren Kommilitonen von der Augenoptik. Weitere Informationen hier
3. November 2002
Erstes Kontaktstudium Palliative Care der Evangelischen Fachhochschule Freiburg und des Hospiz StuttgartDie Evangelische Fachhochschule Freiburg stellt gemeinsam mit dem Hospiz Stuttgart ein neues einjähriges Kontaktstudium vor, das es in dieser Form bislang in der Bundesrepublik nicht gab. Ziel ist es, insbesondere Fachleute aus den Bereichen Pflege, aber auch der Sozialarbeit, Psychologie, Medizin oder Pädagogik besser auf einen angemessenen Umgang mit sterbenskranken Menschen und ihren Angehörigen vorzubereiten. Das Studium erfüllt die vom Gesetzgeber in den neu gefassten § 39 a SGB V geschriebene Forderung nach einer entsprechenden Weiterbildung. Weitere Informationen hier
17. Novmber 2002
Eröffnungsveranstaltung des Hessischen Instituts für Pflegeforschung
Zu dem Thema "Pflegeforschung - Ein Nutzen für die Praxis" lädt das Hessische Institut für Pflegeforschung am Dienstag, 26. November 2002, von 11-17 Uhr zu seiner Eröffnungsveranstaltung ein. Die Feier findet in der Fachhochschule Frankfurt am Main, Kleisterstraße 7, Gebäude 8, 1. Stock, Raum 112, statt. Das Institut wurde zur Erforschung pflegewissenschaftlicher Fragestellungen und zu deren Transfer in die Pflegepraxis als gemeinschftliches Forschungsinstitut der drei hessischen Fachhochschulen mit Pflegestudiengängen gegründet. Es handelt sich um eine Kooperation der Ev. FH Darmstadt, FH Frankfurt und FH Fulda. Weitere Informationen zum Eröffnungsprogramm unter www.hessip.de/programm.htm und bei Frau Ascher ascher@fb4.fh-frankfurt.de
15. Novmber 2002
Hochschultag der Kath. FH in Köln am 26. November 2002
Mit öffentlichen Vorlesungen, Vorträge, Information, Beratungen und Kontakte führt die Abteilung Köln der Katholischen Fachhochschule NW, Wörthstraße 10, in Köln ihren diesjährigen Hochschultag, am Dienstag 26.November 2002, durch. Mit diesem Tag möchte die Hochschule einer interessierten Öffentlichkeit von Schulabsolventinnen und -absolventen sowie von Berufstätigen des Sozial- und Gesundheitswesens Information und Entscheidungshilfen im Bereich einer akademischen Ausbildung dieser Berufsfelder leisten. Weitere Informationen hier
28. Oktober 2002
DRK eröffnet private Fachhochschule in Göttingen
In Göttingen ist am 28. Oktober 2002 die erste Fachhochschule des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) eröffnet worden. Ab Sommer 2003 werden zunächst 60 Studienanfänger die Fächer Pflege- und Sozialmanagement (jeweils mit dem Abschluss Bachelor) studieren können. Nach Abschluss der Aufbauphase werden 220 Studierende erwartet.Weitere Informationen hier25. Oktober 2002
Studentenorganisation wird fünf Jahre
Die Organisation Studierender in Pflege- und Gesundheitswissenschaften (OStiPuG) besteht jetzt seit fünf
Jahren. Sie hat sich in letzter Zeit in wichtigen Gremien eingeschaltet, um die speziellen
Interessen der Studierenden zu vertreten. So bedeutet das Gastrecht bei der
Bundesdekanekonferenz Pflegewissenschaft, dass auf oberster Ebene der Hochschulpolitik
für die betreffenden Studiengänge, mitgearbeitet werden kann und die Meinung der
Studenten gehört wird.
Der Vorsitzende Lukas Ohrnberger und Klaus Kunkel haben in ihrem Studie "Berücksichtigung
der Studentischen Interessen in der AHPGS" (Akkreditierungsagentur für die
Studiengänge im Bereich Heilpädagogik, Pflege, Gesundheit und Soziale Arbeit)
Forderungen der Studenten zusammengetragen, um neben der Qualität der Lehre die
individuellen Bedürfnisse der Studierenden berücksichtig werden.
21. Oktober 2002
Bayerns Sozialministerin Christa Stewens wird sich auch weiterhin für die Errichtung eines Lehrstuhls für Pflegewissenschaft in Bayern einsetzen. Dies sagte die Ministerin jetzt bei der Eröffnung des 2. Münchner Pflegekongresses zu. Ich weiß zwar, dass eine Reihe von Gesichtspunkten gegen diese Vorstellung spricht, so die Ministerin, dennoch habe ich mich an das zuständige Bayerische Wissenschaftsministerium gewandt, mit der Bitte, die Errichtung eines Lehrstuhls für Pflegewissenschaft in Bayern, finanziert aus Drittmitteln, zu prüfen. Weitere Information hier
17. Oktober 2002
Deutschlands erste zertifizierte Gutachter der Pflegequalität und -bedürftigkeitDie ersten sieben Absolventen der "Fernweiterbildung zum geprüften unabhängigen Pflegesachverständigen im Gesundheitswesen" haben jetzt ihre Prüfung bestanden. Diese staatlich zertifizierte Weiterbildung am Wittener Institut für angewandte Pflegewissenschaft (WIFAP) ist die erste in Deutschland, die unabhängige Gutachter in Fragen der Pflegebedürftigkeit und -qualität ausbildet. Das WIFAP wird von einer Absolventin des Studienganges Pflegewissenschaft an der Universität Witten / Herdecke, Barbara Reisach, geleitet. Weitere Informationen hier
19. Oktober 2002
Der 2. Münchener Pflegekongress 2002 vom 21. bis zum 23. Oktober im dortigen Congress-Center findet erneut mit großer Beteiligung der Wittener Pflegewissenschaft statt. "Wir sind traditionell gut vertreten", sagt Dr. Wilfried Schnepp, Inhaber des Lehrstuhls für familienorientierte und gemeindenahe Pflege der Universität Witten/Herdecke. Sowohl Professoren des Instituts, als auch Doktoranden und Master-Absolventen sind in München mit Vorträgen beteiligt. Schnepp selbst war an der inhaltlichen Vorbereitung des Bereichs "ambulante Pflege und Family-Nursing" beteiligt und wird sich auch mit einem Schwerpunktreferat zum Thema "Family-Health-Nursing - Einführung, Grundlagen und Weiterbildung" äußern. Weitere Informationen hier
10. Oktober 2002
Experte für Informatik und Statistik an die FH Münster berufenProf. Dr. Rüdiger Ostermann vertritt ab diesem Wintersemester im Fachbereich Pflege das Fachgebiet Informatik und Statistik. Er wurde jetzt an die Fachhochschule Münster berufen. Ich möchte die elektronische Datenverarbeitung in die Ausbildung der zukünftigen Pflegemanager und Pflegepädagogen integrieren und dabei besonders Möglichkeiten zur Anwendung im ambulanten Bereich vermitteln, beschreibt Ostermann seine Ziele. Dazu gehöre insbesondere der EDV-Einsatz in der Patientenversorgung in Alten- und Pflegeheimen und in der Verwaltung von Klienten im ambulanten Bereich. Darüber hinaus werden Kompetenzen im Umgang mit speziellen Softwarelösungen für Einrichtungen des Gesundheitswesens und in der Handhabung fachspezifischer Recherchemöglichkeiten immer wichtiger, so der Diplom-Statistiker. Um eine praxisnahe Ausbildung zu gewährleisten, werde er Forschungsprojekte mit in die Lehre einbeziehen. Hier wird Ostermann schwerpunktmäßig die Gebiete statistische Grafik, Computational Statistics und EDV- gestützte Erhebungsmethoden bearbeiten.Weitere Informationen hier
1. Oktober 2002
Bundesweit erste DRK-Fachhochschule nimmt in Göttingen Betrieb auf
Der niedersächsische Wissenschaftsminister Thomas Oppermann hat die Einrichtung der bundesweit ersten Fachhochschule des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) genehmigt. In der privaten Fachhochschule werden ab dem Sommersemester 2003 zunnächst 60 Studienanfänger die Fächer Pflege- und Sozialmanagement (jeweils mit dem Abschluss Bachelor) studieren können. Darauf bauen die Master-Studiengänge Internationales Gesundheits- und Sozialmanagement auf. Nach Abschluss der fünfjährigen Anlaufphase werden 220 Studierende erwartet. Weitere Weiterbildungsstudiengänge (etwa Katastrophenmanagement) sind in Planung. Die Fachhochschule ist in das internationale Netzwerk des DRK eingebunden, steht aber allen Studieninteressierten offen.Weitere Informationen hier
27. September 2002
Mit Dr. Renate Tewes aus Bremen hat die Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit Dresden (FH) eine erfahrene Pflegewissenschaftlerin als Professorin gewonnen. Die Diplom-Psychologin wird die Leiterin des neuen berufsbegleitenden Diplomstudienganges Pflegewissenschaft/Pflegemanagement. Sie bringt mit dem Konzept des "action learning" ein besonders auf die Praxisanbindung ausgerichtetes Konzept für diesen Studiengang mit. Akzente wird sie in Richtung auf die Erstellung von Pflegegutachten, die Befähigung zum Führen und Coachen sowie auf die Reflexion des pflegerischen beruflichen Handelns legen. Weitere Informationen hier
25. September 2002
Die Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit Dresden (ehs) hat sich zur Aufgabe gemacht, berufsbegleitend Führungskräfte für die Pflege zu Pflegemanagerinnen und -managern zu qualifizieren. 25 Studierende werden im Oktober ihr Studium aufnehmen und sich qualifizieren, während sie zugleich ihren Berufen in Bereichen der Pflege nachgehen. Der neue Studiengang ist der erste seiner Art in Sachsen. Für Prof. Dr. Renate Tewes, die den Studiengang in Dresden leitet, wurde eigens eine entsprechende Professur eingerichtet. Weitere Informationen hier
30. Juni 2002
Neu: "Nursing Science"ab 4. Oktober
Die Humboldt-Universität zu Berlin startet am 4. Oktober 2002 zum kommenden Wintersemester den neuen postgradualen Studiengang European Master of Science in Nursing (EMSN). Dabei arbeitetet sie in Berlin mit der Alice Salomon Fachhochschule und der Evangelischen Fachhochschule Berlin zusammen. Es handelt sich um einen Postgraduate-Studiengang, der auch von sechs weiteren europäischen Universitäten angeboten wird. Diese Hochschulen sind die spanische University of Zaragoza, die französiche l'Université de Paris, die niederländische Universiteit Maastricht, die schwedische Blekinge Tekniska Högskola, das schweizerische WE'G, Weiterbildungszentrum für Gesundheitsberufe und die englische Glasgow Caledonian University. An diesem Studiengang können alle, die aus pflegenden, betreuenden oder therapeutischen beruflichen Bereichen kommen teilnehmen.Weitere Informationen: www.charite.de/emsn und hier
1. Juni 2002
Neuauflage "Bildung und Pflege" erschienen
In zweiter und neu überarbeiteter Auflage ist jetzt das Buch "Bildung und
Pflege" von Gertrud Stöcker bei der Schüterschen Verlagsgesellschaft Hannover erschienen. Die Neuauflage
stellt die weiter verbesserte Fassung eines Bildungsplanes "Pflege mit System"
zur Diskussion. Für Pflegende kann es die Basis ihres beruflichen Selbstverständnisses
bilden. Das Konzept dient dem persönlichen und fachlichen Diskurs und eröffnet
Perspektiven für die Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Pflege. Herausgeber des Werkes
ist der Bundesausschuss für Lehrerinnen und Lehrer für Pflegeberufe e. V. (BA), der
lange Zeit von Stöcker als Geschäftsführender Vorstand geleitet wurde.
Das Buch (ISBN 3-87706-690-9) ist für 32 Euro in der Geschäftstelle des Bundesausschusses e. V. in Wuppertal und bei der Schlüterschen GmbH & Co. KG,
Verlag und Druckerei erhältlich.
15. Mai 2002
Deutschlandweit einmalig bietet die Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg ab dem kommernden Wintersemester einen international ausgerichteten Masterstudiengang Public Health an. In ihm werden die Arbeitsgebiete Arbeit und Gesundheit sowie Ernährung und Gesundheit als besondere Schwerpunkte thematisiert. Das Programm ist als postgraduales Studienangebot für Fachkräfte mit mindestens einjähriger Berufserfahrung nach einem ersten berufsqualifizierenden Studienabschluss konzipiert. Weitere Informationen hier
14. April 2002
Die soeben erschienene 2. Auflage der Publikation "Das Humangenomprojekt - Von den Grundlagen zur Anwendung in der modernen Medizin" liefert neue Informationen zu den verschiedenen Aspekten der Humangenomforschung. Die Broschüre wurde vollständig überarbeitete und inhaltlich erweiterte; sie enthält auch zahlreichen Grafiken und Abbildungen. Das Themenspektrum reicht von den zugrunde liegenden Techniken über den aktuellen Stand der Forschung bis zur Ethik. Sie kann kostenlos bezogen werden über: www.dhgp.de/deutsch/medien/startpublic.html. Weitere Informationen hier
28. März 2002
Zum Sommersemester 2002 hat eine neue Expertin für die Pflege älterer Menschen ihre
Arbeit an der Fachhochschule Frankfurt am Main - University of Applied Sciences (FH FFM)
aufgenommen. Ruth Schwerdt lehrt in den Studiengängen Pflege und Pflegemanagement.
"Die Belange chronisch kranker und älterer Menschen mit Langzeitpflegebedarf werden
im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen", sagt Schwerdt.
Ihre Doktorarbeit hat die Professorin für Pflegewissenschaft zum Thema "Ethik für
die Altenpflege" verfasst. Einer ihrer aktuellen Forschungsschwerpunkte liegt in der
Verbesserung ethischer und moralischer Fähigkeiten der Pflegenden.
FH-Dekan Herbert Swoboda ist die Verstärkung in seinem Fachbereich Soziale Arbeit und
Gesundheit sehr willkommen: "Die neue Kollegin ist fachlich äußerst engagiert und
hat auch für den Altenbericht der Bundesregierung an einem Aufsatz mitgearbeitet, sein
Titel lautet Spezifische Anforderungen an die Pflege dementiell erkrankter Menschen".
11. April 2002
Bremer Pflegewissenschaftsstudentin mit dem Deutschen Studienpreis ausgezeichnet
Gunda Rosenberg von der Universität Bremen wurde für ihren Beitrage bei dem
Forschungswettbewerb "Bodycheck - Wie viel Körper braucht der Mensch?" des
Deutschen Studienpreises, geehrt. Sie erhält für ihre Arbeit "Der Körper als
Verlust- und Fundsache in Krankenhaus und Pflegeheim - Störungen der Orientierung am
eigenen Körper" den 1. Preis.
Gunda Rosenberg hat in ihrer Forschungsarbeit herausgefunden, dass sich bei bettlägerigen
Patienten, bei denen durch superweiche, luftdurchströmte Matratzen ein Wundliegen
verhindert werden soll, die körperliche Wahrnehmung ändert. Die Menschen in diesen
Betten verlieren im Laufe der Zeit ihr Bild von Haltung, Bewegung und Kraft. Die Bremer
Studienpreisträgerin empfiehlt, die Matratzen nur im Notfall einzusetzen und den Körper
der Patienten regelmäßig zu mobilisieren, damit das Bewegungsgefühl erhalten bleibt.
Am Wettbewerb zum Thema "Bodycheck - Wie viel Körper braucht der Mensch?" haben
sich 640 Studierende mit 424 Beiträgen beteiligt. Weitere Informationen bei Gunda
Rosenberg, Tel. 0421 7 218 7031
11. März 2002
In Witten: "Master of Science in Nursing"auch für Externe
Ab dem Wintersemester 2002/03 ist es soweit: erstmals können auch AbsolventInnen von
Pflegestudiengängen anderer Universitäten am Institut für Pflegewissenschaft der
Wittener Fakultät für Medizin einen Master-Abschluß machen.
Damit öffnet die Universität Witten/Herdecke den bereits seit 1999 bestehenden
Studiengang "Master of Science in Nursing" für eine neue Zielgruppe: Der
international anerkannte Master-Abschluß bietet AbsolventInnen von Pflegestudiengängen
aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, ihr Diplom oder ihren Bachelor um den
Master-Titel zu ergänzen.
Im Zentrum des "Master of Science in Nursing" stehen Grundlagen zu
praxisorientierter Forschung sowie zu Methoden- und Theorieentwicklung.
Das Präsenzstudium dauert 3 Semester - einschließlich eines ca. 4-wöchigen
Studienaufenthalts im Ausland.
Zugangsvoraussetzung für den Master-Studiengang ist ein guter Studienabschluß sowie die
erfolgreiche Teilnahme am institutsinternen Auswahlverfahren.
Informationen zu Studieninhalten, -finanzierung und -bewerbung sind im Internet unter www.uni-wh.de, E-Mail pflegwis@uni-wh.de oder per Post: Private
Universität Witten/Herdecke gGmbH, Institut für Pflegewissenschaft, Stockumer Str. 12.
58453 Witten, zu erhalten.
1. März 2002
Die Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) startet mit zwei neuen berufsbegleitenden Studienangeboten eine Qualifizierungsoffensive im Bereich Gesundheitsförderung
1. "Gemeindebezogene Gesundheitsförderung"
2. "Gesundheitsförderung in Europa"
Prävention und Gesundheitsförderung stehen derzeit politisch hoch im Kurs. Auf seiner
jüngsten Sitzung hat der "Runde Tisch" die Bedeutung der gesundheitlichen
Vorsorge noch einmal unterstrichen und empfohlen, "eine auf Dauer angelegte
Organisationsstruktur zu schaffen, um bundesweit gezielt Maßnahmen der Prävention zu
initiieren, zu koordinieren und mit zu finanzieren". Im Bereich der
Gesundheitsförderung gibt es neben dem Finanz- auch ein Qualifizierungsdefizit. Hier will
die Hochschule mit qualifizierten Angeboten Abhilfe schaffen: Weitere Informationen hier
13. Februar 2002
Der Strukturwandel hin zur Dienstleistungsgesellschaft ist in Nordrhein-Westfalen in den letzten 15 Jahren entscheidend vom Gesundheitswesen mitgetragen worden. Zwischen 1985 und 1998 sind im nordrhein-westfälischen Gesundheitswesen etwa 175.000 neue Arbeitsplätze entstanden, mehr als jeder zehnte Beschäftigte arbeitet inzwischen dort. Bis zum Jahr 2015 könnten zwischen 70.000 und 200.000 zusätzliche Beschäftigte im Gesundheitswesen Arbeit finden. Das sagte Gesundheitsministerin Birgit Fischer heute (13. Februar) anlässlich der Vorstellung der Studie Gesundheitswesen und Arbeitsmarkt in NRW in Düsseldorf. mehr
10. Februar 2002
Fachtagung für eine patientenorientierte Pflege
Eine würdevolle Pflege älterer und kranker Menschen wird zwar immer wieder gefordert
- die Pflegesituation in Heimen, Krankenhäusern und Familien aber spricht oft eine andere
Sprache. Vor diesem Hintergrund lädt die Universität Witten/Herdecke gemeinsam mit der
Heinrich-Böll-Stiftung NRW und der Evangelischen Akademie Iserlohn am 18./19. Februar
2002, um14.00 Uhr, im großen Hörsaal der Universität Witten/Herdecke,
Alfred-Herrhausen-Str. 50, 58448 Witten, zur Fachtagung "Pflege-Netzwerke und
Patient/innen-Beteiligung" ein.
Ziel der Veranstaltung ist die Erörterung und Entwicklung möglicher Pflege-Lösungen,
bei denen die pflegebedürftigen Patienten speziell mit einbezogen werden. Auf der
Grundlage verschiedener vorgestellter Pflegemodelle - von der "family nurse" bis
hin zum "Tandem-Projekt" - diskutieren Fachreferenten, politische Vertreter und
Betroffene dabei auch die Möglichkeit eines Pflegenetzwerkes, das in besonderem Maße
ehrenamtliche Pflegepersonen, Patient/innen und professionelle Pflegende zusammenbringt.
Weitere Informationen: Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke,
Stockumer Straße 12, 58453 Witten; Telefon: 02302 / 669-358, E-Mail: pflegewissenschaft@uni-wh.de und hier
14. Januar 2002
Die Internationale Expertentagung zum Thema "Die grundständige (kooperative)
Bachelor-Ausbildung in der Pflege im europäischen Hochschulkontext" findet am 21.
Februar 2002 in Bonn statt. Organisiert wird die Tagung vom Witten/Herdecker Institut für
Pflegewissenschaft in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung Stuttgart.
Seit dem 17. Dezember 2001 ist es amtlich: Der von der Kultusministerkonferenz (KMK)
eingesetzte Akkreditierungsrat hat die "Akkreditierungsagentur für Studiengänge im
Bereich Heilpädagogik, Pflege, Gesundheit und Soziale Arbeit" (AHPGS) offiziell
anerkannt. Aufgabe dieser Agentur ist die Akkreditierung von Bachelor- und
Masterstudiengängen unter anderem für Pflege- und Heilberufe. Damit wurde der
vernachlässigten Pflegewissenschaft in Deutschland endlich eine offizielle Einrichtung
zur Seite gestellt deren Ziel es ist, durch die Feststellung von Standarts zur Sicherung
von Qualität in Lehre und Studium beizutragen, bestehende Studiengänge
weiterzuentwickeln sowie die internationale Anerkennung der Studienabschlüsse zu
verbessern. Weitere Informationen hier
7. Januar 2002
Weiterbildung für Berufsbetreuer in Baden-Württemberg verbessert
Der baden-württembergische Landtag hat am 12. Dezember 2001 das Gesetz über die Weiterbildung von Betreuern verabschiedet, das bereits ab 01. Januar 2002 die Fortbildungsmöglichkeiten der Betreuer weiter verbessert. So wird die Teilnahme an der Weiterbildung bei erfolgreich abgelegter Prüfung künftig einer abgeschlossenen Ausbildung an einer Hochschule gleichgestellt. Die Nachqualifikation mit abschließender Prüfung kann in einem Jahr parallel zur Berufsausübung abgelegt werden.Weitere Informationen hier
20. Dezember 2001
Die Universität Rostock bietet im Februar 2002 das neues Weiterbildungsangebot
"Psychologische Gesundheitsförderung" für Krankenpflegepersonal an.
Anmeldungen sind bis 4. Januar möglich.
Das Weiterbildungsangebot bietet die Möglichkeit, vor allem die psychosoziale
Handlungskompetenz des Pflegepersonals zu erweitern, um auch in schwierigeren sozialen
Situationen im Umgang den Patienten und ihren Angehörigen angemessen zu begegnen. Zum
anderen geht es darum, über eine Reflexion der eigenen Rolle mehr Klarheit und
Transparenz im Berufsalltag zu erreichen, und diesen letztlich auch befriedigender zu
erleben.
Das Studium besteht aus sieben Wochenendseminar-Einheiten. Die Themenblöcke, von denen
auch einzelne Bausteine ausgewählt werden können, vermitteln eine grundlegende
Handlungskompetenz in psychologischer Gesundheitsförderung. Die Zahl der Teilnehmer ist
auf 20 begrenzt. Jedes Wochenendseminar einschließlich Lehrtext kostet 102,26 Euro.
Kontaktadresse: Universität Rostock, Wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium,
18051 Rostock, Tel: 0381/4981256,
Fax: 0381/4981259, E-Mail: martina.reichel@verwaltung.uni-rostock.de
und Internet: www.uni.rostock.de/studium/frames/service/frames/gesundheitsfoerderung_main.html
19. Dezember 2001
Das Wittener Institut für Pflegewissenschaft ist Teil des internationalen Projektes
"Interdisciplinary Family-Focused Health Care across Cultures" - gefördert von
EU und der USA. In diesem Pilot-Projekt erarbeitet die Universität Witten/Herdecke als
einzige deutsche Universität - gemeinsam mit den amerikanischen Partner-Universitäten
aus Wisconsin, Columbus und Miami sowie den europäischen Partnern aus Tampere/Finnland
und Rom - Lösungen für internationale Online-Studien-Module für die Pflegewissenschaft.
Jede europäische Universität hat dabei eine Kooperationsuniversität aus den USA mit der
sie sich auf ein "e-learning"-Modell geeinigt hat und dieses nun umsetzt.
Während die Finnen in ihrem Projektteil u.a. auf Videokonferenzen bauen, konzentriert
sich das Wittener Institut dabei auf "Web-based Courses", also Internetbasierte
Lernmodule. Gemeinsam mit der University of Wisconsin-Eau Claire wurden Lernlösungen
entwickelt, die - unter Projektleiter Andreas Büscher - als gemeinsames Lehrangebot ins
Netz gestellt wurden. Kontaktadresse: Dr. Andreas Büscher, Universität Witten/Herdecke,
Fakultät Medizin, Institut für Pflegewissenschaft, Stockumer Str. 12, 58453 Witten, Tel.
02302 / 669 - 360, Fax: 02302 / 669 - 318, E-Mail: andreas.buescher@uni-wh.de
14. Dezember 2001
Gesundheit europäisch denken
Der Akademische Senat der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) beschloß die Einrichtung
eines postgradualen Fernstudiengangs "Health Promotion and Sustainability in
Europe" (deutsch: Nachhaltige Gesundheitsförderung in Europa). Ab dem Sommersemester
2002 wird es somit möglich, einen Abschluss als "European Master in Health
Promotion" zu erwerben. Das Studium kann, basierend auf multimedialen
Studienmaterialien, berufsbegleitend von Zuhause aus absolviert werden. Alle fünf Wochen
sind Präsenzphasen vorgesehen.
Der Studiengang startet mit einer Einführungstagung, die vom 20. bis 23. März 2002 in
Magdeburg stattfinden wird. Die international renommierte Gesundheitswissenschaftlerin
Ilona Kickbusch, maßgeblich verantwortlich für die bekannte Ottawa-Charta zur
Gesundheitsförderung, wird bei dieser Gelegenheit den neuen Studiengang eröffnen.
Bewerbungen sind bis zum 15. Januar 2002 einzureichen. Eine Fristverlängerung ist
möglich. Das Formular für den Antrag auf Zulassung kann gegen einen frankierten
Rückumschlag (DM 3,- Größe C3) bei der Hochschule bestellt oder als PDF-Datei
heruntergeladen werden unter
http://www.hs-magdeburg.de/verw_ze/zv/dez2/zulanerg.pdf. Weitere Informationen
finden Sie im http://www.sgw.hs-magdeburg.de/eumahp
und E-Mail eumahp@sgw.hs-magdeburg.de
oder Tel. 0391 / 886 47 13.
9. Dezember 2001
Pflegeforschung im Interesse von Krebspatienten
Das Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft an der Medizinischen Fakultät
der Martin-Luther-Universität veranstaltet am 10. und 11. Dezember 2001 eine
internationale Konferenz mit über 100 Teilnehmern zum Thema "Studien in der
onkologischen Pflege". Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. Margarete
Landenberger, Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft und Ingrid Horn,
Pflegedirektorin, Universitätsklinikum, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Mitveranstalter sind Prof. Dr. Hans-Joachim Schmoll, Direktor der Klinik und Poliklinik
für Innere Medizin, Hämatologie-Onkologie der Universität sowie die Sektion
Gesundheits- und Pflegewissenschaft an der Universitätsstiftung Leucorea. Die Tagung
findet in den Räumen der Stiftung, Collegienstraße 62, in der Lutherstadt Wittenberg
statt und beginnt am 10. Dezember 9:00 Uhr. Weitere Informationen über Inhalt und
Anliegen der Fachkonferenz hier
4. Dezember 2001
Die Steinbeis-Hochschule Berlin bietet den berufsbegleitenden Studiengang
"Bachelor of Bussiness Administration (BBA)" an, der im Institut für Management
im Gesundheits- und Sozialwesen (IMaGS) durchgeführt wird. Das Studium ist besonders für
Personen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich gedacht.
Neben dem flexiblen Studienbeginn charakterisierten zwei weitere Besonderheiten das
Studium: 1. Der Hochschulzugang ist auch ohne Abitur oder Fachhochschulreife möglich.2.
Die Studienzeit kann durch Anrechnung bereits absolvierter Prüfungsleistungen im Rahmen
von Fort- und Weiterbildung verkürzt werden. Weitere Informationen hier
24. November 2001
Nur Pflegehilfskräfte aus Tschechien und Polen nach DeutschlandPflegehilfskräfte aus den EU-Beitrittsstaaten sollen möglichst schon ab Anfang
kommenden Jahres in Deutschland Familien bei der Versorgung pflegebedürftiger
Angehöriger unterstützen können. Ausgeschlossen von dieser neuen Regelung sind aber
Pflegefachkräfte wie examinierte oder studierte Pflegekräfte.
Es gebe einen unabweisbaren gesellschaftlichen Bedarf, "und wir wollen das Problem
lösen", so Bundearbeitsminister Riester. Dabei geht es jedoch nur um
Pflegehilfskräfte und hauswirtschaftliche Unterstützung. Zudem muss es sich um
sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse handeln.
Riester hat erste Gespräche mit dem Bundesinnenministerium und dem
Bundesgesundheitsministerium geführt, die ermutigend waren. Vorgesehen ist eine auf drei
Jahre befristete Regelung, und zwar eine Ausnahme von der Anwerbestoppausnahmeverordnung.
Das Bundesinnenministerium ist für die aufenthaltsrechtliche Regelung zuständig, für
welche auch noch die Zustimmung des Bundesrates erforderlich ist.
19. November 2001
Ein gestuftes Ausbildungsprogramm Bachelor - Master - Doctor nach internationalem Vorbild bietet jetzt die Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld an. Die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Gabriele Behler gab grünes Licht für die Vervollständigung des Ausbildungsprogramms. Das Ministerium folgte dem Antrag der Fakultät, vom kommenden Jahr an einen neuen grundständigen Studiengang für Abiturienten in den Gesundheitswissenschaften einzuführen, der nach drei Jahren mit einem international anerkannten Bachelor-Abschluss endet. Weitere Informationen hier
17. November 2001
NWR -Gesundheitsministerin Fischer fordert Qualifizierungsoffensive
Als Wachstumsbranche der nächsten zwanzig Jahre bezeichnete die
nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Birgit Fischer die Gesundheitsindustrie auf
der studentischen Pflegefachtagung der FH Münster. Damit das Gesundheitswesen
funktionsfähig und bezahlbar bleibe, sei aber eine Qualifizierungsoffensive für
Ärztinnen und Ärzte, für therapeutische und pflegerische Fachkräfte notwendig.
Fischer: "Alle Berufsgruppen müssen lernen, über den Tellerrand ihres
Fachgebietes hinauszusehen und zum Wohl ihrer Patientinnen und Patienten enger
zusammenzuarbeiten."
Der Fachtagung stand unter dem Motto: Motivation, Aktualität, Zukunft. In Fachreferaten
und Diskussionen wurde deutlich, dass eine neue Generation von Hochschulabsolventen in das
Gesundheitswesen vordringt. Heute werden Pflegemanager und Pflegepädagogen gezielt
daraufhin ausgebildet, die anstehende Probleme im Gesundheitswesen zu lösen. Weitere
Informationen aus der Rede hier.
28.September 2001
Gestufte Studiengänge - eine neue Qualität der Bildung für die Pflege
Frau Prof. Margot Sieger schreibt in der jüngsten Ausgabe von "Pflege &
Gesellschaft", herausgegeben vom Deutschen Verein für Pflegewissenschaft e. V über die neuesten
Entwicklungen in den Hochschulen und warum diese Reformen besonders interessant für die
Studiengänge der Pflege sind. Außerdem zeigt sie Perspektiven für das
Qualifizierungssystem durch die neuen Studienabschlüsse auf. hier
Die Autorin ist 1.Vorsitzende der Dekanekonferenz Pflegewissenschaft und Prodekanin im
Fachbereich Pflege der Ev. FH Bochum.
20. September 2001
Modularisierung der Pflegeausbildung - unter dieser Themenstellung läuft zur Zeit ein dreijähriges Pilotprojekt, finanziert aus dem EU-Förderprogramm Leonardo da Vinci, mit Mitteln der Robert Bosch Stiftung und den beteiligten Partnern, am Fachbereich Pflege und Gesundheit der Fachhochschule (FH) Bielefeld. Das Gesamtvolumen des Projekts beläuft sich auf 637.000 Euro . Es beschäftigt sich mit der Entwicklung, Erprobung, Evaluierung und Verbreitung eines Konzeptes zur Modularisierung der Berufs- und Hochschulausbildung im Bereich der Pflegeberufe: Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege. Im Rahmen des Projekts sind Partner aus Belgien, Luxemburg, den Niederlanden, Polen und Deutschland eingebunden. Am 29. und 30. August 2001 fand in Bielefeld die erste Konsenskonferenz mit 55 Teilnehmern aus sechs europäischen Ländern statt. Die wissenschaftliche Leitung liegt in Händen der Professorinnen Dr. Barbara Knigge-Demal und Dr. Annette Nauerth. Weitere Informationen hier
18. September 2001
Universität Witten/Herdecke präsentiert erste Langzeitstudie zur Pflegesituation von Wachkoma-Patienten
Eine neue Studie zur Situation von Wachkoma- und Langzeitpatienten in Nordrhein-Westfalen (NRW) hat das Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke (UWH) vorgestellt. Die vom Ministerium für Arbeit und Soziales NRW geförderte und von der UWH-Dozentin Christel Bienstein und Prof. Dr. H.-J. Hannich betreute Studie ist die erste dieser Art in Deutschland. Sie analysiert nicht nur die Situation von Wachkomapatienten, sondern gibt auch konkrete Handlungsempfehlungen an Politik, Pflegekassen und Betroffene.Weitere Informationen hier
12. September 2001
"Therapiemanagament" ab WS 2002/03 an der Katholischen Fachhochschule Freiburg
Mit dem neuen Studiengang Therapiemanagement wird der akademischen Grad Bachelor of
Therapy Management (BTM) erreicht. Fachkräfte der Medizinalberufe werden für Magement-
und Leistungsaufgaben im Gesundheitswesen und berufsfachlichen Institutionen qualifiziert.
Im Studium wird theoretisches Wissen ebenso vermittelt wie Handlungskompetenzen. Die
berufsintegrierte Form des Studiums ermöglicht eine realitätsbezogene Reflexion der
Praxis und Theorie. Soziale Kompetenzen und die Entwicklung persönlicher Profile werden
durch gruppen- und prozessorienterte Studienformen unterstützt.
Zur Förderung der Kooperation im Gesundheitswesen werden studienübergreifende
Veranstaltungen und Projekte angeboten. Insbesondere ist eine Zusammenarbeit mit dem
Studiengang Pflegemanagement vorgesehen.
Die Studienzeit für den Bachelor-Studiengang beträgt 6 Semester einschließlich eines
praktischen Studiensemesters. Das berufsintegrierte Studium gliedert sich in
Präsenzphasen und Studientage. Weitere Informationen: Katholische Fachhochschule
Freiburg, Hochschule für Sozialwesen, Religionspädagogik und Pflege, Fachbereich Pflege,
Karlstraße 63, 79104 Freiburg, Tel.: 0761/200-602, Fax: 0761/200-444, E-Mail: pflege@kfh-freiburg.de und hier
10. September 2001
Optimierte Patientenpflege durch mehr Kooperation - diesem Thema widmet sich der erste
Pflegekongress in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der jetzt am 10. und 11.
September 2001 im Hörsaal F der MHH stattfindet. Unter dem Motto "Pflege
vernetzt" treffen sich rund 150 Krankenschwestern und -pfleger sowie
Pflegewissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus ganz Deutschland. Neben Vorträgen und
Diskussionen sind mehrere Workshops vorgesehen. Die Organisation übernahm
Diplom-Pflegewirtin Bärbel Sturm, Bereich Personalentwicklung in der Pflege der MHH. Das
Ziel der Tagung: eine bessere Vernetzung von Kliniken, ambulanten Pflegediensten und
Fachhochschulen sowie eine weitere Professionalisierung in der Kranken- und
Kinderkrankenpflege.
Die Auswahl während des Kongresses ist groß: Vorträge zu berufsgruppenübergreifender
Kooperation, zur Förderung der Arbeitszufriedenheit und zur Personalentwicklung stehen
ebenso auf dem Programm wie stationsgebundene Qualitätssicherung, interkulturelle Pflege
und moderne Pflegekonzepte. Informationen zu Studiengängen für die Pflege und
Pflegeforschung kommen ebenfalls nicht zu kurz. In den Workshops geht es dann um ganz
praktische Fragen: Wie sieht die Versorgung von Patienten nach einer Transplantation aus?
Oder: Welche Rolle spielt Kinästhetik in der Pflege?
Weitere Informationen: Bärbel Sturm, Telefon: 0511 / 532-5020, E-Mail: Sturm.Baerbel@mh-hannover.de und hier
3. September 2001
Die Frage der Forschung mit humanen embryonalen Stammzellen bewegt seit Wochen die
Gemüter: Therapiehoffnungen auf der einen und Angst vor einem Dammbruch auf der anderen
Seite spalten Fachwissenschaft, Politik und Öffentlichkeit. Am kommenden Mittwoch, 5.
September, kann jeder Interessierte per Mausklick mitdiskutieren: Die Initiative
"Wissenschaft im Dialog" (WiD) bietet im Internet einen Live-Chat zum Thema
"Forschen mit Stammzellen" an. Chatpartner unter http://www.politik-digital.de
ist der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Ernst-Ludwig
Winnacker.
Anfang Mai hat die DFG mit ihren "Empfehlungen zur Forschung mit menschlichen
Stammzellen" eine rege Diskussion ausgelöst. Der Chat bietet nun allen
Interessierten die Möglichkeit, im Internet live mitzudiskutieren; der Chatraum ist am
05. September 2001 von 10:30 bis 12:30 Uhr geschaltet. Im Anschluss an den Online-Chat
bietet die Wissenschafts-Hotline in der Zeit von 12:30 bis 14:30 Uhr das vertiefende
Gespräch mit Fachexperten - unter der kostenlosen Rufnummer 0800 / 56 00 96 9.
Der Dienst wird darüber hinaus vom 10. bis zum 21. September werktags von 17:00 bis 21:00
Uhr geschaltet, um während des Wissenschaftssommers 2001 eine Anlaufstelle für Fragen
rund um das Thema "Lebenswissenschaften" zu bieten.
Die Wissenschafts-Hotline ist ein Projekt von "Wissenschaft im Dialog" und wird
vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und der Robert-Bosch-Stiftung
gefördert. Die Umsetzung erfolgt durch die VDI/VDE-Technologiezentrum Informationstechnik
GmbH.
21. August 2001
Bis Mitte September Anmeldung zur "Psychologische Gesundheitsförderung"
Noch bis zum 15.September können sich Interessenten beim Fernstudienzentrum der
Universität Karlsruhe für das berufsbegleitende Kontaktstudium "Psychologische
Gesundheitsförderung" anmelden. Das Kontaktstudium wurde an der
Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg entwickelt und wird auch seit 1992 an der
Universität Fridericiana Karlsruhe (TH) angeboten.
Das Programm richtet sich insbesondere an Beschäftigte in Pflegeberufen (Krankenpflege,
Altenpflege, Soziale Dienste und Ambulante Pflegeeinrichtungen), die sich auch in
wissenschaftlicher Hinsicht mit aktueller Gesundheitsförderung beschäftigen möchten. .
Die Entwicklung neuer Kompetenzen und die Reflexion der eigenen Berufstätigkeit stehen im
Lehrplan an erster Stelle. Das Weiterbildungsangebot besteht aus acht Einheiten (200 DM
bzw.103 Euro pro Einheit). Studienbeginn ist am 19. Oktober 2001. Weitere Informationen hier.
In einem Hochschul-Netzwerk bieten auch die Universitäten Berlin, Frankfurt, Hamburg, Koblenz-Landau, Minden
(als Standort der Fernuniversität Hagen) und Oldenburg diesen
Kontaktstudiengang an, wobeidas Profil des Studiengangs von jeder Hochschule selbst
gestaltet wird.
17. August 2001
Zwei Tage Gesundheitswesen im Überblick
Neu- und Quereinsteigern will
Euroforum mit dem Intensiv-Seminar Deutsches Gesundheitswesen im
Überblick einen prägnanten Einblick in das deutsche Gesundheitssystem bieten.
Aufgrund der hohen Nachfrage findet das praxisnahe Training an drei Terminen im Herbst
erneut statt. Lohnenswerte zwei Tage bzw. weiterführend und
ausgezeichnet präsentiert urteilten frühere Teilnehmer nach Aussagen des
Veranstalters. Euroforum Deutschland GmbH ist eines der führenden deutschen Unternehmen
für die kommerzielle Durchführung von Konferenzen, Seminaren und Jahrestagungen.
Mit Vorträgen, Gruppenarbeit und Diskussionen erarbeiten die Referenten in dem Seminar
über das Gesundheitswesen das Zusammenspiel von Leistungserbringern, Kostenträgern und
Leistungsempfängern. Hier stehen neben den Grundlagen-Informationen auch aktuelle Themen
wie DRG (Diagnosis Related Groups) und RSA (Risikostrukturausgleich) im Fokus. Einen
weiteren Schwerpunkt bildet der Bereich der Arzneimittelversorgung. Wichtige Themen sind
hier unter anderem Budgetierung und Vertriebswege im Pharma-Markt.Wer teilnehmen möchte,
sollte allerdings auch bereit sein, sich dies etwas kosten zu lassen; der Preis beträgt
2923,97. DM, zzgl.16 % MwSt.
Die Termine im Überblick: 3./4. September 2001 in Stuttgart, 29./30. Oktober 2001 in
Berlin, 3./4. Dezember 2001 in München. Weitere Informationen: www.euroforum.de/gesundheit
oder bei: Euroforum Deutschland GmbH, Birgit Weidhase, Tel. 211/96 86 422, Fax
211/96 86 94 422, Email: birgit.weidhase@euroforum.com
1. August 2001
Neues Biomedizintechnik-Studium an FH Jena
Ein neuer Studiengang Biomedizintechnik wird bei der Fachhochschule Jena das bisherige
Medizintechnik-Studium ablösen. Darin sollen insbesondere Kenntnisse der Ingenieurtechnik
und Informatik noch stärkeres Gewicht erhalten; spezielle Schwerpunkte sind dabei
die Themenkomplexe Medizinische Technik, Medizinische Informatik und Bioinstrumente.Die
Medizinische Technik beinhaltet insbesondere die Hardware-Komponenten-Entwicklung für
medizinische Geräte und Systeme. In der Medizinischen Informatik liegt der Schwerpunkt
auf Softwareengineering, Bioinformatik und medizinische Kommunikationstechnik. Der
Themenkomplex Bioinstrumente beinhaltet die Entwicklung von Instrumenten für Biologie,
Medizin und verwandter Disziplinen sowie die Integration biologischer Elemente in
technische Mikrosysteme. Die Absolventen dieses neuen Studiengangs sollen in die Lage
versetzt werden, moderne Verfahren, Geräte und Ausrüstungen in der Medizintechnik zu
entwickeln, zu prüfen und zu überwachen. Sie werden den Einsatz der Geräte vor Ort
betreuen und im Vertrieb, der Beratung und im Service tätig sein.
Mit diesem neuen Studium der Biomedizintechnik will die Fachhochschule zukunftsweisende
Technologien in die Lehre integrieren und bessere Voraussetzungen für die Kooperation mit
der Industrie, den anderen Hochschulen und Forschungseinrichtungen schaffen. Die Fachhochschule Jena, Fachbereich
Medizintechnik, beabsichtigt, spätestens zum Sommersemester 2002 den Studiengang
Biomedizintechnik zu eröffnen.
2. Juli 2001
Im Rahmen des Studienganges Informatik ist es in Zwickau möglich, das Fach "Medizinische Informatik" zu studieren. Für diese Ausbildung bestehen an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (FH) durch die bereits existierenden Studien- und Vertiefungsgänge Informatik, Biomedizintechnik, Pflegemanagement, Krankenhausbetriebstechnik sowie Management im Gesundheitswesen sehr gute Voraussetzungen.Tätigkeitsfeld der Absolventen ist der vorwiegend anwendungsorientierte Computereinsatz in der Medizin. Weitere Informationen hier
17. Juni 2001
Das Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke
(UWH) betreibt eine weitere Internationalisierung seiner Lehre. Als einzige deutsche
Hochschule nimmt die UWH zusammen mit drei amerikanischen und zwei europäischen
Universitäten an dem von der EU und dem US Department of Education geförderten
Ausbildungsprogramm "Interdisziplinäre, familienorientierte
Gesundheitsversorgung" teil.
Studenden der UWH werden in den nächsten zwei Semestern in die USA reisen und dort an
diesem Programm teilnehmen. Im Gegenzug wird das Institut für Pflegewissenschaft
amerikanische Studenden aufnehmen. Darüber hinaus besteht für alle Beteiligten die
Möglichkeit, den Atlantik via Internet zu überbrücken. Das gesamte Programm wird in
Form von Web-Kursen angeboten. In dem virtuellen "Hörsaal" ist es dann
möglich, daß Studenden aller Länder im Chat miteinander in Kontakt treten und
diskutieren. Weitere Informationen hier.
1. Juni 2001
Promationsprogramm zum Doktor der Pflegewissenschaft (Dr. rer.cur.)
Das Institut für Medizin-/Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin bietet seit Sommersemester 1999, ein Promotionsprogramm für Absolventen von auswärtigen Pflegestudiengängen an. Dieses Programm beinhaltet ein Promotionspropädeutikum (3 Semester) und ein Doktorandenkolleg (3 bis 5 Semester). Die Zulassungsvoraussetzung sind Pflegeausbildung und relevanter Hochschulabschluss sowie die Bereitschaft, zu einem pflegepädagogischen oder einem praxisbezogenen pflegewissenschaftlichen Thema im Rahmen der Schwerpunktsetzung der Forschungen des Instituts zu promovieren. Koordinator des Programms ist Dr. phil. Jürgen Knoppik. Obwohl momentan keine Anmeldung möglich ist, besteht die Möglichkeit, sich eine Broschüre (pdf) herunterzuladen und sich über die Kosten (pdf) zu orientieren. Weiter Informationen hier
24. Mai 2001
Erfundene medizinische Karriere einer alten Lady
Zum Nachdenken über Möglichkeiten und Grenzen medizinischer Behandlungen möchte Alexander Spörkel mit seinem eingesandten Artikel anregen. hier
22. Mai 2001
Symposium: "Pflege neu denken - Zur Zukunft der Pflegeausbildung"
Am 29. Juni 2001 von 10 bis 17 Uhr veranstaltet in Köln das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e. V. zusammen mit dem Fachbereich Gesundheitswesen der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen und der Robert Bosch Stiftung GmbH ein Symposium über die Zukunft der Pflegeausbildung. Das Symposium im Tagungszentrum des Kölner Maternushauses bietet die Möglichkeit, die Vorschläge des Buches
"Pflege neu denken - Zur Zukunft der Pflegeausbildung", näher kennenzulernen und nachmittags mit den Autoren gemeinsam zu diskutieren. Die Teilnehmergebühr beträgt 90 DM (60 DM für Auszubildende und Studierende). Weitere Informationen: Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e.V., Werthmannstr. 1a, 50935 Köln, Tel.: 0221 / 46861-30, Fax: 0221 / 46861-39, E-Mail: info@dip-home.de und hier7. Mai 2001
Vortrag: Australisches Modell soll deutsche Krankenhausabrechnungen effizienter machenÜber das australische Krankenhausabrechnungssystem informiert ein öffentlicher Expertenvortrag am 11. Mai 2001 in der Fachhochschule Gelsenkirchen, der zusammen mit dem Hartmannbund veranstaltet wird. Referent ist Dr. Johannes Wenzel vom Dandenong-Krankenhaus in Melbourne. Das australische Krankenhausabrechnungssystem soll nach einem Beschluss der Bundesregierung Vorbild für das künftige deutsche Abrechnungssystem sein. In Australien wird das dort DRG (Diagnosis Related Groups) gennante Fallpauschalen-System bereits seit zehn Jahren verwendet. Auch in Deutschland sollen Fallpauschalen spätestens ab 2007 die bisherige Abrechnung über Leistungsziffern und Pflegeaufwand ablösen. Der in Deutsch gehaltene Vortrag, zu dem neben Studenten auch externe Gäste eingeladen sind, findet im Rahmen des Studienschwerpunkts "Management im Gesundheitswesen" des Fachbereichs Wirtschaft der Gelsenkirchener Fachhochschule statt. Über ein Videokonferenz-System werden weitere Zuhörer in den evangelischen Krankenhäusern in Bergisch-Gladbach und Schwerte zugeschaltet. Organisiert wird die Veranstaltung von Prof. Bernd Mühlbauer. Weitere Informationen zum Vortrag hier.
4. Mai 2001
Buchtipp
"Patientenverfügungen bisweilen kaum das Papier wert"
Patientenverfügungen gelten mittlerweile fast als so etwas wie Garanten
für ein würdiges Sterben. Hinter diese Annahmen setzten die Autoren des eben im Verlag
Herder erschienenen Buches "
Die Patientenverfügung was Sie tun können, um richtig vorzusorgen"
(ISBN 3-451-05044-7) 18,90 DM ein Fragezeichen.
Der Jurist Prof. Dr. jur. Thomas Klie und der Palliativmediziner Prof. Dr. med.
Johann-Christoph Student sind beide anerkannte Fachleute auf ihrem Gebiet. Klie lehrt
Recht an der Evangelischen Fachhochschule Freiburg; Student leitet das renommierte Hospiz
Stuttgart und ist Mitglied der Akademie für Ethik in der Medizin. In ihrem gemeinsam
verfassten Buch kommen die beiden Professoren zu dem Schluss, dass die derzeit gängigen
Formulare zur Patientenverfügung "bisweilen kaum das Papier wert sind, auf dem sie
stehen," wie Student es bei der Präsentation des Buches formulierte.
Zu folgendem Vorgehen raten die beiden Autoren stattdessen dringend: Zunächst sei es
wichtig, dass eine Patientenverfügung individuell formuliert werde und genau auf die
persönlichen Bedürfnisse des Verfügenden zugeschnitten sei. Aber dann, müssten eine
oder mehrere Personen auch mit der nötigen rechtlichen Macht ausgestattet werden, um den
Wünschen zur Durchsetzung zu verhelfen, wenn der Betroffenen hierzu nicht mehr in der
Lage sei. Dies gelinge mittels einer Vorsorgevollmacht. Hierfür genüge nun wiederum das
sorgfältige Ausfüllen eines entsprechenden Formulars, das ggf. mit Hilfe eines Notars
die erforderliche Rechtskraft erhalte. Alternativ oder ergänzend könne auch eine
Betreuungsvollmacht ausgefüllt werden.
2. April 2001
Neue Studiengänge in Fulda und München
Der Fachbereich Medizin der Universität Marburg und der Fachbereich Pflege &
Gesundheit der FH Fulda werden voraussichtlich zum Wintersemester 2001 /2002 einen
Studiengang "Physiotherapie" starten. Das berufbegleitend Studium wird mit
sechs Semestern zum "Bachelor of Science in Physiotherapy" und nach weiteren
drei Semestern zum "Master of Science in Physiotherapy" führen. Weitere
Informationen hier.
Ebenfalls zum Wintersemester 2001/2002 bietet die Katholische Stiftungshochschule (KSFH)
München einen Studiengang "Master of Social Work" an. Das Studium dauert drei
Jahre und bietet die Gelegenheit, das wissenschaftliche Arbeiten in der Sozialarbeit zu
vertiefen. Anschließend besteht die Möglichkeit, im Fach Erziehungwissenschaften zu
promovieren. Weitere Informationen hier
22 .März 2001
Helfen als Beruf - Weiterbildung für Pflegepersonal an der Universität Hamburg
Der tiefgreifende und rasche Wandel im Gesundheitswesen macht auch vor dem Berufsfeld des Pflegepersonals nicht halt. Deshalb bietet die Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Hamburg im bundesweiten Netzwerk von acht Hochschulen erneut das Weiterbildende Studium für Kranken- und Altenpflegepersonal "Psychologische Gesundheitsförderung" an. Im Wechsel von Selbststudium und Präsenzseminaren werden grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich psychosozialer Kompetenzen vermittelt. Themenbereiche sind u.a.: Helfen als Beruf - Beeinflussung des Patientenverhaltens - Arbeit mit Angehörigen - Beziehungen von Körper und Geist (psychosomatische Modelle) - Gesundheit und Krankheit im sozialen Kontext - Kollegiale Supervision. Das weiterbildende Studium erstreckt sich über sieben Monate und beginnt mit einer Woche Bildungsurlaub vom 8. bis 12. Oktober 2001. Danach folgt bis Mitte April 2002 pro Monat ein Wochenendseminar in Hamburg. Bewerbungsschluss: 1. Juli 2001. Beratung und Bewerbungsunterlagen: Marlis Adjanor, Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung der Universität, Tel.: 040 / 42883 -2641 / -2472, Fax: 040 / 42883 / 2641, E-Mail: wb@aww-uni-hamburg.de und im Internet: www.aww.uni-hamburg.de.
12 .März 2001
Förderpreis Multimedia in der Pflege" verliehen
Für das neuentwickeltes Patienten-Informations-Zentrum hat
Christa Siedhoff jetzt den Förderpreis Multimedia in der Pflege 2001"
erhalten. Der Preis wurde anläßlich der gleichnamigen Fachtagung in Düsseldorf
verliehen. Zum zweiten Mal fand diese Multimediatagung statt, die sich mit dem Einsatz
elektronischer Medien in der Pflege beschäftigte. Die Themen-Schwerpunkte waren Telematik
in der Pflege, Lernen mit Multimedia sowie die Planung und Dokumentation pflegerischer
Maßnahmen mit Multimedia. An der Veranstaltung nahmen rund 400 pflegerisch Tätige und
Pflegewissenschaftler teil.
Für alle, die nicht an der Fachtagung teilnehmen konnten, ist das Buch "Multimedia
in der Pflege, Beiträge zur Fachtagung am 9. März 2001" von Ulrich Dreiner,
Matthias Grünewald und Peter F. Meurer (Hrsg), ISBN 3-877050-372 zum Preis von 29,80 DM
erschienen. Der Band dokumentiert die Beiträge der Fachtagung und präsentiert die
nominierten Projekte des Förderpreises, die anlässlich der Tagung vorgestellt wurden.
Die Anwender aus den Gesundheitsfachberufen finden in diesem Tagungsband einen Überblick
über den aktuellen Entwicklungsstand und über technische Trends, die den pflegerischen
Berufsalltag verändern könnten.
5. März 2001
Medizinische Ethik im Fernstudium
Das vor zwei Jahren begonnene und stark nachgefragte weiterbildende Studienangebot
Medizinische Ethik des Instituts für Philosophie der Fernuniversität Hagen wird im
Sommer- wie im Wintersemester angeboten. Es wendet sich an im Gesundheitswesen Tätige und
besteht aus zwei Modulen zu je drei Kursen. Themen sind: Einführung in die philosophische
Ethik; Fragen und Probleme einer medizinischen Ethik; das Arzt-Patient-Verhältnis;
Sterben und Tod; Der Begriff der Krankheit.
Pro Semester wird den Teilnehmern ein Wochendseminar angeboten. Erfolgreiche Teilnehmer
des Weiterbildungsangebotes erhalten ein Zertifikat. Die Kursgebühr beträgt pro Semester
1. 000 DM. Die Einschreibefristen enden am 15. April (Sommersemester) bzw. am 15.Oktober
(Wintersemster) des laufenden Jahres.
Informationen unter Tel.: 02331 / 987-2150 / -2791; E-Mail: Jan.Beckmann@FernUni-Hagen.de und Annemarie.Gethmann-Siefert@FernUni-Hagen.de.
Anmeldung unter Tel.: 02331 / 987 - 4274
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
25. Februar 2001
Fachhochschule Jena: Erste Fernstudentin "Pflege" mit ausgezeichnetem Diplom
Mit 1,0 hat Iris Luzie Schaefer als erste Studentin des Modellfernstudiengangs
"Pflege" an der Fachhochschule Jena am 22. Februar im Kolloquium zur
Diplomarbeit ihre Diplomprüfung bestanden. Die 36-jährige Diplompflegewirtin aus
Gummersbach, die am dortigen Kreiskrankenhaus als stellvertretende Stationsschwester
arbeitet, hat damit nicht nur die Regelstudienzeit von acht Semestern eingehalten, sie ist
auch die schnellste von 65 Kommilitoninnen, die mit ihr im April 1997 zum ersten
Fernstudiengang "Pflege" deutschlandweit angetreten und bis heute bei der Stange
geblieben sind.
Weitere Informationen
20. Februar 2001
Im Mai werden 1000 Teilnehmer auf dem Heidelberger Pflegekongress erwartet
Zehn Jahre nach dem ersten Heidelberger Pflegekongress veranstaltet die Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg am 9. und 10 Mai 2001, erneut einen Kongress zum Thema " Pflege zwischen Wettbewerb und Qualität". Da sich die Gesundheitslandschaft in den vergangen Jahren grundlegend verändert hat, müssen sich die Pflegenden heute mit völlig neuen Herausfordeungen auseinander setzten. Weiter Informationen hier.
13. Februar 2001
Leiter/in für Logistikzentrale gesucht
Für eine neue Logistikzentrale in Erlangen sucht die Firma Janomed in Erlangen eine/n Leiter/in und Stellvertreter/in. Die Zentrale soll das Universitätsklinikum Erlangen mit Medicalprodukten, Wirtschaftsgütern und Büromitteln versorgen. Von den Bewerber/innen für die beiden Positionen werden insbesondere gute Kenntnisse der Pflegeabläufe erwartet. Weitere Informationen finden Sie in der Stellenbeschreibung und direkt bei der Firma Janomed Produktions- und Vertriebsgesellschaft für Krankenhauseinrichtugen mbH, Postfach 1353, 27780 Wildeshausen, Tel.: 04431 / 936245, Fax: 04431 / 936244, E-Mail: b.Janowitz@janomed.com.
5. Februar 2001
Neue Linksammlung für Krebspatienten, Ärzte und Pflegepersonal
Die im Mai vergangenen Jahres gestartete Internetseite http://www.oncolinks.de hat ein neues
Gesicht: Sie ist jetzt noch übersichtlicher und umfangreicher. Hinter dieser Seite
verbirgt sich die größte Sammlung von Internetadressen zum Thema "Krebs" in
Deutschland. Die produktunabhängigen Adressen wurden von der Arbeitsgemeinschaft für
internistische Onkologie in der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (AIO) in Kooperation mit
Glaxo Wellcome zusammengestellt.
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
22. Januar 2001
Bewerbung zum Studiengang für Gesundheitsmanager/in bis Ende Februar möglich
Die neue Studienphase für das zweijährige weiterbildende Fernstudium "Angewandte Gesundheitswissenschaften" der Universität Bielefeld, das zum Gesundheitsmanager/in qualifiziert, beginnt im April 2001. Bewerbungen werden bis Ende Februar von der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld entgegengenommen. Die erforderlichen Unterlagen können Sie aus dem Internet heruntergeladen. Weiter Informationen hier
7. Januar 2001
"Zukunftswerkstatt" legt neues Modell zur Pflegeausbildung vor
Neue unkonventionelle Vorschläge für eine Reform der Ausbildung in den Pflegeberufen
haben jetzt zehn Fachleute im Auftrag der Robert Bosch Stiftung in einer
"Zukunftswerkstatt Pflegeausbildung" erarbeitet. Das Ergebnis der gemeinsamen
Überlegungen ist in dem soeben erschienenen Buch "Pflege neu denken"
zusammengefaßt und will eine Diskussion auslösen.Wesentliche Elemente des
Forderungskatalogs: Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege sind in einen
generalistischen Ausbildungsabschluß mit Schwerpunktsetzung und Spezialisierung
zusammenzufassen; zwei- und vierjährige Ausbildungsgänge sollen unterschiedliche
Zugangs-, Anforderungs- und Kompetenzprofile bieten; die Ausbildungsinhalte sind
weitgehend fächerübergreifend zu ordnen. Außerdem regt die
"Zukunftswerkstatt" an, vier Qualifikationsstufen für Pflegeberufe
einzurichten, deren Aufgaben sich im Patienten- und Organisationsbezug unterscheiden.
Um Durchlässigkeit zu gewährleisten und die Finanzierung auf eine neue Basis stellen,
schlagen die Experten vor, die Pflegeausbildung in das bestehende Bildungssystem
einzubeziehen. In der Kommission waren unter anderem Christel Bienstein, Leiterin des
Instituts für Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke, Prof. Dr. Stefan
Görres, Fachbereich Pflegewissenschaft der Universität Bremen, Prof. Dr. Frank
Weidner vom Fachbereich Gesundheitswesen der Katholischen Fachhochschule
Nordrhein-Westfalen und Prof. Dr. Barbara Knigge-Demal, Fachbereich Pflegepädagogik der
Fachhochschule Bielefeld vertreten.
Das Buch (ISBN 3-77945-20094-7) ist in der Schattauer Verlagsgesellschaft mbH
erschienen, kostet DM 69 und ist hier
zu bestellen.
23. November 2000
Neuer berufsbegleitender Studiengang "Pflegepädagogik für Personen mit Weiterbildung als Lehrkraft für Pflegeberufe"
Zum erstern Mal in Deutschland haben erfahrene Lehrerinnen und Lehrer der Pflegeberufe die Möglichkeit, berufsbegleitend einen Abschluß mit Diplomgrad in relativ kurzer Zeit zu erwerben. Die Evangelische Fachhochschule Ludwigshafen, Hochschule für Sozial- und Gesundheitswesen, wird in Kooperation mit den Kaiserswerther Seminaren, Institut für Fort- und Weiterbildung, den neuen berufsbegleitenden Studiengang Pflegepädagogik zum Sommersemester 2001 anbieten. Pro Semester werden maximal 28 Studienplätze vergeben, die Bewerbungsfrist läuft bis 21. Dezember 2000. Über die endgültige Vergabe der Studienplätze wird Mitte Januar 2001 entschieden. Mit dem Studiengang wollen Ludwigshafen und Kaiserswerth zur akademischen Professionalisierung der Pflege beitragen. Nähere Informationen finden Sie hier.
1. November 2000
Examens-, Diplomarbeiten oder Dissertationen im "pflege kolleg" veröffentlichen
Jutta König hat als erste ihr Buch "Der MDK - Mit dem Gutachter eine Sprache
sprechen" in der neuen Reihe "pflege kolleg" des Druck- und Verlagshauses
Schlütersche in Hannover veröffentlicht. Die Bücher "Mitarbeiter richtig
einarbeiten" von Doris Lüdemann und "Skalen zur Einschätzung des
Dekubitusrisikos" von Birgit Jakobs sind jetzt auch im Buchhandel erhältlich. Die
Schütersche nutzt das neue Herstellungsverfahren Book-on-demand, um kostengünstig
Bücher in kleiner Auflage und in kürzester Zeit zu drucken. So sollen Autoren aus der
praktischen Pflege und der wissenschaftlichen Forschung angesprochen werden ihre Arbeiten
im "pflege kolleg" zu veröffentlichen Mehr Informationen bei Claudia
Flöer Schlütersche GmbH & Co. KG, Verlag und Druckerei, Tel: 0511/85502466, E-Mail: floer@schluetersche.de
König,
Der MDK - Mit dem Gutachter eine Sprache sprechen
Lüdemann,
Mitarbeiter richtig einarbeiten
Jakobs,
Skalen zur Einschätzung des Dekubitusrisikos
12. Oktober 2000
Letzte Möglichkeit zur Teilnahme am Symposium Pflegewissenschaft
Einige Plätze sind auf dem "6. Internationalen Osnabrücker Symposium Pflegewissenschaft" noch frei. Am 19./20. Oktober 2000 stehen zum Thema "Welche Forschung braucht die Pflege?" interessante Vorträge auf dem Programm dieser Veranstaltung der FH Osnabrück. Die Teilnahmegebühr beträgt 240 DM. Nähere Informationen finden Sie hier und bei Frau Dipl-Kffr. Elisabeth Blömer, Fachhochschule Osnabrück, Fachbereich Wirtschaft, Postfach 1940, 49009 Osnabrück, Tel.: 0541 / 969 3001/2011, Fax: 0541 / 969 2989. E-Mail: A.Lameyer@fh-osnabrueck.de.
23. September 2000
Zum 1. Januar neuer berufsbegleitender Studiengang
Die Fern-FH Hamburg wird zum 1. Januar 2001 den berufsbegleitenden Studiengang
Pflegemangement starten. Gegenwärtig läuft noch das Genehmigungsverfahren. Das
Studium dauert sieben Semester zuzüglich ein Diplomsemester. Die Präsenzveranstaltungen
sollen in den regionalen Studienzentren Bonn, Delmenhorst, Freiburg, Gütersloh, Kassel,
München, Neumünster, Nürnberg und Potsdam stattfinden. Es werden Studiengebühren in
Höhe von monatlich 470 DM erhoben; weiter Informationen finden Sie unter http://www.fern-fh.de
Anschrift: FFH-Fern-Fachschule Hamburg, Holsterwall 5, 20355 Hamburg, Tel.: 0180 /
5235210. Fax: 0180 / 5339697, E-Mail: info@fern-fh.de.
17. August 2000
"Let´s talk about SEX"
Dies ist das Motto der 9. Fachtagung der Studierenden der Pflege- und Gesundheitswissenschaften, vom 2. bis 4. November, in Wittenberg. SEX steht dabei für Science (Wissenschaft), Evidence (Beweis) und (E) Xperience Erfahrung. Das vollständige Programm, Preise und Anmeldeformulare finden sich unter www.pflegeforschung.de/fata.
Wer an der Fachtagung teilnehmen will, kann sich bis zum 15. Oktober anmelden, per E-Mail (Fata@Pflegeforschung.de) oder bei Gero Langer, Holbeinstr. 41, 04229 Leipzig, Tel. 0341 / 4798243, Fax 089 244378 824.
16. Juni 2000
Jetzt in Jena zum Fernstudiengang Pflege anmelden
Termin: 15. Juli 2000
Zum Wintersemester 2000/2001 führt die Fachhochschule Jena den Fernstudiengang
Pflege als Regelstudiengang ein. Der Fernstudiengang fand erstmals im Sommersemester 1997
statt. In den vergangenen Semestern war keine Immatrikulation möglich. Der Studiengang
setzt sich zu einem Drittel aus Präsenzveranstaltungen und zu zwei Drittel aus
Fernstudienanteilen zusammen. Die Materialien für den Fernstudienanteil werden fast
ausnahmslos über das Internet zur Verfügung gestellt.
Da die Zulassungszahl auf 50 Studierende beschränkt ist, wird es voraussichtlich einen
Numerus clausus geben. Bis zum 15. Juli 2000 gilt die Bewerbungsfrist. Nähere
Informationen finden Sie in der Beschreibung des Fernstudienganges Pflege und
auf der Internetseite der Fachhochschule
Jena.
Ein Selbsterkennungstest (download) der Fachhochschule hilft bei der Entscheidung, sich
für ein Fernstudium anzumelden.
Der Festvortrag von Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik zur Eröffnung des Fernstudiengangs
am 4. April 1997 kann hier nachgelesen werden.
15. Mai 2000
Krankenschwester oder -pfleger für Ferienfreizeit mit Behinderten gesucht
Wer für sein Studium ein Praktikum machen möchte, kann dies jetzt mit einer Zeltfreizeit und gleichzeitiger Hilfe für Behinderte verbinden. Vom 20. Juli bis 10. August findet für körper- und geistigbehinderte Jugendlliche und Erwachsene ein Zeltlager am Dünner See in Niedersachsen statt; dafür sucht der veranstaltende "Freundeskreis für behinderte Menschen" noch eine Krankensschwester, sie soll insbesonderee die Pflege und Medikation überwachen. Die Teilnahme kann als Praktikum anerkannt werden. Haben Sie Interesse? Schicken Sie eine Mail an gregor.reucher@s3ag.de oder rufen Sie Frau Beate Fittkau unter Telefon 0211 / 6588710 an.
30. April 2000
Neue Pflegestudiengänge in Hannover und Göttingen
Rechtzeitig zum Wintersemester 2000 starten in Hannover und Göttingen neue Pflegestudiengänge. Die Ev. Fachhochschule Hannover will einen berufsbegleitenden Pflegestudiengang Pflegepädagogik beginnen. In Göttingen bietet die Werner-Schule nach Gründung der neuen "Fachhochschule vom DRK" die Studiengänge Pflegemanagment und Pflegepädagogik an. Diese beiden Studiengänge werden im Grundstudium (1. - 3. Semester) als Vollzeitstudium durchgeführt; das anschließende Hauptstudium (4. - 8. Semester) ist dann berufsbegleitend. Wer interessiert ist, sollte sich jetzt schon über Einzelheiten informieren.
20. März 2000
In den USA Pflege studieren
Auch deutsche Studenten können jetzt berufsbegleitend an der amerikanischen JONES INTERNATIONAL UNIVERSITY über das Internet Health Care Adninistration studieren. Die Studenten lernen grundlegende wirtschaftliche Fakten der Pflege. Hierzu gehören die Technik von Führung und Management sowie Analyse und Gestaltung der Beziehungen zwischen Patient und Umgebung. Außerdem werden innovative Informationen über Gesundheitsfürsorge angeboten.
Nicht Englisch sprechende Studenten müssen vor Studienbeginn den offiziellen US-englischen Sprachtest TOEFL mit mindestens 550 Punkten bestehen. Nähere Informationen zum TOEFL-Test finden Sie hier. Zur Vorbereitung auf die Prüfung helfen das Buch "Cambridge Prepration for the TOEFL Test" und die CD - ROM "The Heinemann TOEFL Tests"
21. Februar 2000
Gesundheitsstudenten im Dschungel der Abschlüsse
Rund 200 unterschiedliche Abschlüsse für Studiengänge der Gesundheitswissenschaften in Deutschland bereiten erst den hoffnungsvollen Studien-Anfängern und hinterher den Personlchefs die Qual der Wahl. Von Ergotherapeut/in bis Dipl.-Pflegemanager/in reicht die Palette der Diplome und Titel. Es gibt aber auch exotische Abschlüsse wie Licentiatus/Licentiata salutis colendae und Dipl.- Caritaswissenschaftler/in. Im Konkurrenzkampf der deutschen Hochschulen gelten anscheinend neu eingerichtete Studiengänge mit ebenso neuer Diplom-Bezeichnung als geeignetes Mittel, um Studenten zu werben. Selbst bei identischer Bezeichnung des akademischen Grades können sich dahinter durchaus unterschiedliche Inhalte verbergen. Trotz aller Hindernisse ist aber die Attraktivität der Pflege- und Gesundheitswissenschaften ungebrochen. Über die Situatuion der pflege- und gesundheitswissenschaftlichen Studiengänge in Deutschland gibt es Näheres hier.
12. Januar 2000
Buch-Tipp
Pflege Lexiko
Das neue Standardlexikon für alle Pflegeberufe!. Umfassendes pflegerisches und medizinisches Wissen über 13 000 Stichwörter- über 1000 meist farbige Abbildungen, Formeln und Tabellen. Das Buch von Georg Frowein (Hersg) ISBN 3-456-83287-7 ist im Verlag Hans Huber zum Preis von DM 38 erschienen.
15. Juli 1999
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26. Mai 1998
Literatur-Tipp
Aus- und Weiterbildung in den Gesundheitswissenschaften/Public
Health
Der Markt an Studienangebote ist derzeit weder für potentielle Studenten noch für mögliche Arbeitgeber überschaubar. Über welche Kompetenzen verfügt ein Dipl.-Gesundheitswirt (FH) oder ein Pädagoge, der sich auf dem Gebiet der Gesundheitspsychologie spezialisiet hat? Was kann beispielsweise eine Dipl.-Pflegewissenschaftlerin, wo liegen die Arbeitsschwerpunkte eines Dipl.-Pflegewirts oder einer Dipl.-Betriebswirtin mit Fachrichtung Gesundheitsökonomie? Auf diese Fragen wollen Karl Kälble und Jürgen von Troschke Antworten geben in dem von ihnen herausgegebenen Band über die "Aus- und Weiterbildung in den Gesundheitswissenschaften/Public Health". Er ist als Band 8 in der Schriftenreihe der Deutschen Koordinierungsstelle für Gesundheitswissenschaft an der Abteilung für Medizinische Soziologie der Universität Freiburg; (ISBN 3-9803627-7-9) zum Preis von 25 DM erschienen. Zu Beginn steht eine Beschreibung der formalen und strukturellen Voraussetzungen für die Aus- und Weiterbildung von Gesundheitsberufen im Bildungs- und Gesundheitssystem in Deutschland. Die gesundheitswissenschaftlichen Studiengänge an deutschen Universitäten und Fachhochschulen werden vorgestellt und insbesondere im Hinblick auf ihre Entwicklungsperspektiven diskutiert. Einen wichtigen Schwerpunkt bilden die unterschiedlichen Qualifizierungsmöglichkeiten, die für die verschiedenen gesundheitswissenschaftlich relevanten Arbeitsbereiche bestehen. Beiträge über die Situation in Europa runden den Band ab.
21. März 1998
Promotions-Möglichkeit für Pflege-Fachkräfte
Erstmals in Deutsschland führt das Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten-Herdecke derzeit ein viersemestriges Graduiertenprogramm zur Erlangung der Doktorwürde durch. Im Wintersemester 1997/98 startete das Programm, das von Frau Dr. Ruth Schröck, Professorin für Krankenpflege, geleitet wird. Wer jetzt an dem zweiten Graduiertenprogramm teilnehmen will, das im Herbst 1998 beginnt, muß sich bis 15. Mai bei dem Institut anmelden. Die angehnden Doktoranden beschäftigen sich im Rahmen ihrer Forschungsarbeit wissenschaftlich mit einem Kernthema aus der Pflegepraxis. Nähere Information: Sekretariat des Instuituts für Pflwegewissenschaft, Stockumer Str. 12, 58453 Witten, Telefon 02302 / 669-358, Fax 02302 / 669-318.