PFLEGESTUDIUM.DE
Informationen über Studiengänge


Aktuell


Dualer Modellstudiengang hat sich an der FH Münster etabliert
Bachelor „Therapie- und Gesundheitsmanagement“ ist praxisnah und bietet zwei Abschlüsse

"Der Studiengang bietet den formalen Abschluss, der notwendig ist für eine weitere Professionalisierung." Damit benannte Ute Mattfeld vom Zentralverband der Physiotherapeuten / Krankengymnasten (ZVK) während der Feierstunde zum ersten erfolgreichen Jahr des Modellstudiengangs „Therapie- und Gesundheitsmanagement" ein übergeordnetes Ziel. Eingeladen hatte die Schule für Physiotherapie des Universitätsklinikums Münster (UKM). Zusammen mit der UKM-Schule für Logopädie und der Fachhochschule Münster hatte sie den Bachelorstudiengang im vergangenen Wintersemester ins Leben gerufen. In der Alten Medizinischen Klinik blickten die Initiatoren, Lehrkräfte und Studierenden nun auf die Entwicklungen der ersten beiden Semester zurück.
Margot Overbeck, leitende Lehrerin der Schule für Physiotherapie, eröffnete die Feierstunde und gab einen Überblick über Organisation und die bisherige Entwicklung. Prof. Dr. Friederike Störkel von der Fachhochschule Münster, die dieses Bachelorangebot zusammen mit ihrem Kollegen Prof. Dr. Marcellus Bonato leitet, betonte die akademische Aufwertung und den engeren Praxisbezug, die der Studiengang durch den Schulterschluss der verschiedenen Akteure erhalte. „Unterstützt durch ein hervorragendes Mentorensystem bekommen die Studierenden Zugang zu allen Klinikbereichen", sagt Störkel, die darin ein bislang einzigartiges Modell sieht, das wissenschaftliche Kompetenzen und Praxisnähe zusammenbringt. Die Absolventen erwerben mit dem Studium zwei Abschlüsse - die staatliche Anerkennung als Therapeut und den akademischen Grad „Bachelor of Science".
Der Wandel im Gesundheitswesen und die demografische Entwicklung erforderten heute mehr Qualifikationen, als es die praktische Schulausbildung bislang zu leisten imstande gewesen sei, sagte Bonato. Führungsaufgaben, wirtschaftliches Denken und die Fähigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse in den Behandlungsalltag zu integrieren, würden für die Mitarbeiter im Gesundheitssektor immer wichtiger und seien ein Grund für den gestiegenen Bedarf an Professionalisierung. Hier setzt der Studiengang an und ergänzt die bisher grundständige Ausbildung optimal. Deshalb kann er künftig als ein Modell für andere Standorte dienen.


Neue Studienmöglichkeiten in Düsseldorf Kaiserswerth

Die Fliedner Fachhochschule i. Gr. in Düsseldorf Kaiserswerth bietet ab 1. Oktober 2011 zum kommenden Wintersemester neue Bachelor-Studiengänge an. Berufsbegleitende Bachelor-Abschlüsse können in Pflegepädagogik und Pflegemanagement & Organisationswissen erworben werden. Eine Besonderheit ist der duale Bachelor-Studiengang Pflege und Gesundheit mit integrierter Ausbildung zum/r Gesundheits- und (Kinder) Krankenpfleger/in. Damit ist die Fliedner Fachhochschule i. Gr. einer von nur sechs Standorten in NRW, an dem der duale Bachelor-Studiengang Pflege und Gesundheit als Modellstudiengang angeboten wird. Der Genehmigungsbescheid wurde von Ministerin Barbara Steffens am 29.01.2011 feierlich übergeben. Bewerbungen für die Studiengänge sind bis zum 31. August 2011 möglich. Weitere Informationen hier


Erste Professorin für Pflegewissenschaft wurde 80 Jahre

Prof. Dr. Dr.h.c. mult. Ruth Schröck, Professorin für Pflegewissenschaft wurde am 9. Juli 2011 in der Universität Witten/Herdecke mit einem Festakt gefeiert. "Keine Kollegin hat die deutsche Pflegewissenschaft und das Profil des damaligen Institutes für Pflegewissenschaft an unserer Universität so geprägt wie Ruth Schröck. Ihren 80. Geburtstag an unserer Universität mit ihr feiern zu dürfen, ist eine große Ehre " sagte Prof. Christel Bienstein, Leiterin des Department für Pflegewissenschaft.
"Ruth ist mir Vorbild, Lehrerin und Freundin. Niemand hat mich so sehr in meinem Wissenschaftsverständnis geprägt wie sie," so Prof. Dr. Wilfried Schnepp, der Ruth Schröck noch aus ihrer Zeit an der Hochschule Osnabrück kennt und bei allen Doktorgraden, die sie ehrenhalber verliehen bekommen hat, anwesend war. Dies waren nicht wenige, denn diese Ehrung hat sie von der University Glanmorgan, der Universität Edinburgh und unserer Universität erhalten. In verschiedenen Beiträgen und Ansprachen würdigten Kolleginnen und Kollegen der Pflegewissenschaft das wissenschaftliche Werk von Ruth Schröck. Das Department für Pflegewissenschaft ehrt Prof. Dr. Dr. mult. h.c. Ruth Schröck auf ganz besondere Weise: Jährlich soll zukünftig das "Ruth Schröck-Symposium" stattfinden.


Frühere Meldungen finden Sie im Archiv.


Update 06. November 2011